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BERICHT: Seidenstrasse

Verbreitung und Einfluss der Religionen über die Jahrhunderte

 

In der Vorweihnachtszeit möchte ich, anstatt einen weiteren Artikel über Waren, Zugverbindungen und Verträge der Neuen Seidenstrasse zu schreiben, kurz auf die interessante Geschichte der Religionen der historischen Seidenstrasse zu sprechen kommen.

 

Von der Klassischen Seidenstrasse spricht man seit ca. dem 2. Jh. vor Chr. (den Namen selbst erhielt sie erst im 18. Jh.). Fakt ist, dass Zentralasien damals nicht in Abhängigkeit von China gehandelt hat, sondern ein kulturelles Eigenleben hatte, das im Austausch zwischen Ost und West entstand und blühte. Es war ein Geben und Nehmen – ein ständiges Fliessen. Einige kulturelle Errungenschaften wie die Orientalische Musik mit all ihren wohlklingenden Instrumenten wurden sogar auf dieser Seidenstrasse erfunden und gegen West und Ost durch Händler und Reisende verbreitet.

 

Zentralasien und das Gebiet der Seidenstrasse waren nicht wie aus unserer heutigen Sicht Peripherie, sondern Zentrum des Weltgeschehens. Es entstanden glamouröse Königreiche aus dem Zusammenspiel von sesshaften und mobilen Zivilisationen. Von Alexander dem Grossen bis zu Dschingis Khan umkämpften Eroberer diese Regionen. Auch China wollte von ihnen profitieren, weshalb es sich den Zugang erstritt – wie übrigens im 16. Jh. die Europäer auch. Trotz Höhen und Tiefen im Verlaufe der langen Geschichte hat es etwas Vergleichbares bis in die vormoderne Zeit nicht gegeben.

 

Auf den antiken Routen der Seidenstrasse von China über den Nahen Osten bis in die Mittelmeer-Kulturen wurde nicht nur gehandelt, sondern es wurden auch Technologien, Ideen, Kultur und Religionen geschaffen und verbreitet. Damals konnte man von klassischen Religionen sprechen, da es nicht primär um Macht ging, sondern um die Weltanschauung jedes Einzelnen. Die verschiedenen Religionen florierten auf der Seidenstrasse und lebten lange Jahrhunderte in Toleranz nebeneinander, während sie in Europa oder anderen Regionen längst verfolgt oder ausgestorben waren. Heute dominiert in den Ländern der Seidenstrasse der Islam und ein grosser Teil wird von Chinas ‘Kommunismus’ beherrscht.

 

Im 2.Jh. vor Christus als die Seidenstrasse entstand, soll angeblich der Chinesische Kaiser von einer sagenhaften neuen Religion – dem Buddhismus – gehört haben und seine Leute angewiesen haben zum Ursprung dieser Religion zu reisen. Gleichzeitig breitete sich die Buddhistische Religion vom heutigen Nordafghanistan (Baktrien) und Nordpakistan (Gandhara) – wo sie weit verbreitet war – Richtung Norden über den Karakorum aus und traf auf die grosse Ost-West Verbindung der Seidenstrasse, wo sich der Buddhismus in beide Richtungen verbreitete, sodass Teile des heutigen Turkmenistan, Süd-Usbekistan, Xinjiang, bis Zentralchina buddhistisch wurden. (Er wurde erst im 8.Jh. durch den Islam verdrängt)

 

In dieser Zeit verbreiteten sich aber auch viele andere Religionen über die Seidenstrasse. Die meisten dieser Religionen entstanden im Iran und wurden umgeformt in Zentralasien, bis sie schliesslich hauptsächlich gegen Osten – also in das Herz des Chinesischen Reiches – transportiert wurden und dort teilweise bis heute überlebten.

 

Eine spezielle Art des Christentums ist der Nestorianismus, der im persischen Reich der (zoroastrischen) Sassaniden im 5.Jh. 30 Bistümer unterhielt. Die Nestorianer liessen sich der Seidenstrasse entlang nieder bis Xian, der ehemaligen Hauptstadt des Chinesischen Reiches. Dies beweisen nestorianische Stelen dort.

 

Eine besonders interessante Geschichte hat der Manichäismus hinter sich. Er entstand im Iran im 3. Jh., wurde dort verboten, verfolgt und hat sich weiter entlang der Seidenstrasse bis in die heutige Mongolei verbreitet, wo er im 8.Jh. zur Staatsreligion der Uiguren wurde, die gegen Süden grosse Teile des chinesischen Reiches eroberten und weiter Richtung Westen zogen. Von den Kirgisen geschlagen, zogen sich die Uiguren ins heutige Xinjiang zurück (wo sie bis heute leben). Sie lebten dort im manichäischen Reich Kocho. Im 13.Jh. verschwand der Manichäismus ganz zu Gunsten des Buddhismus. Erst viel später verdrängte der Islam durch gezielte Propaganda auch den Buddhismus in dieser Region.

 

Auch das Judentum hat sich über die Seidenstrasse Richtung Osten verbreitet. Die Juden haben den Handel angetrieben und dominiert. Bis heute haben z.B. in Bokhara, (eine der wichtigsten Städte an der Seidenstrasse im heutigen Usbekistan) jüdische Gemeinden überlebt.

 

Im 7. und 8. Jh. verbreiteten die vier Kalifen, die Omajjaden und die Abbasiden den Islam meist auf kriegerische Art von der Arabischen Halbinsel über Persien bis Afghanistan und Pakistan. Die Chinesen konnten 751 bei Talas im heutigen Kirgistan, nahe der Chinesischen Grenze die Araber schlagen und somit die militärische Verbreitung des Islams vorläufig aufhalten. Der Islam konnte sich deshalb erst ab dem 13. Jh. in Ost-Turkestan also in der Region Xinjiang langsam gegenüber allen andern Religionen durchsetzen. Ein Teil Chinas wurde Xinjiang übrigens erst im 18. Jh. als China selbst unter der mandjurischen Fremdherrschaft war. Vorher war die Region um das Tarimbecken meist selbständig und oft umstritten.

 

Das Ende der Seidenstrasse wurde eingeleitet durch den europäischen Kolonialismus, der eine Konsequenz der europäischen Gier nach Teilhabe an der florierenden Seidenstrasse darstellte. Besiegelt wurde das Ende der Seidenstrasse durch des Great Game (in dem die Briten und die Russen um Territorium und Einflussgebiet in Zentralasien kämpften) bzw. die Schaffung von Nationalstaaten mit festen Grenzen. Der Aufschwung Europas mit der Aufklärung, Kolonisation und der Industrialisierung ist massgeblich mit dem Kontakt und dem Erstreiten des Zugangs zur Seidenstrasse verknüpft.

Im Verlaufe der Entkolonialisierung Europas ist Russland bzw. die Sowjetunion erstarkt und hat sich Teile dieser Seidenstrasse einverleibt. Zentralasien ist also seit seiner Aufteilung auf die beiden angrenzenden ‘Grossreiche’ (Russland und China) seines befruchtenden Zusammenspiels beraubt worden und an der Peripherie des Weltgeschehens versunken. Seit dem Zerfall der Sowjetunion versucht nun China – in seinem Energie-, Rohstoff- und Absicherungshunger – seine eigene Macht- und Einflusssphäre u.a. gegen die Zentralasiatischen Länder zu erweitern. China nennt dieses Projekt „Neue Seidenstrasse“ („one road one belt“).

 

Gemäss den obigen Ausführungen ist klar geworden, dass die ursprüngliche Seidenstrasse eine ganz andere Ausgangslage hatte – sie ist selbst entstanden durch Menschen und Kulturen kleiner Reiche, die sich austauschen wollten und nicht per Dekret von einer anderen ausländischen Grossmacht.

 

Ob China nun einseitig und von oben herab diese historische Seidenstrasse ‘wiederbeleben’ kann, bleibt dahingestellt. Insbesondere der Austausch der beteiligten Kulturen – der ursprünglich der Motor der Seidenstrasse war – wird teilweise mit Gewalt unterbunden. Sicher ist, dass insbesondere durch die chinesischen Avancen diese Region schrittweise wieder ins internationale Interesse gerückt wird.

 

Auf einer Seidenstrasse-Reise können Sie von mir weitere spannende Themen hören. Ich würde mich über Ihre Teilnahme freuen.

 

Mehr zur Seidenstrasse und Alexandra Bopp

Reisen Seidenstrasse
Reise mit Alexandra Bopp
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STUDIENREISE JAPAN

Vieles kam zu kurz im vergangenen Jahr. So wird diese Reise ins Land der aufgehenden Sonne beinahe zur Pilgerfahrt – an einen Ort auf unserer Welt, wo Ästhetik tief verwurzelt Teil des Alltagsverständnisses ist. Wo Traditionen und Philosophien das hochmodernisierte Leben auch heute noch teils unscheinbar durchwachsen und ein jedes Element davon mit einer sinnvollen Bedeutung versehen ist. Urs Schoettli – langjähriger NZZ-Autor, dazu ausgewiesener Japan-Kenner und -Enthusiast – begleitet Sie auf der Studienreise durch fünf Landesregionen, während Geist und Verstand Erfrischung erfahren und sich nach langem Warten neuen Erfahrungen zuwenden.

Auch mitten in der pulsierenden, futuristischen Weltmetropole Tokio treffen Sie auf geschwungene Dachrinnen, zurechtgebogene Baumäste oder Schneidbewegungen, in denen ganze Weltbilder ihre mögliche Manifestation finden. In der alten Kaiserstadt Kyoto und der kurzzeitigen Hauptstadt Nara atmen Sie überwältigende Geschichte in zeitgenössischer Atmosphäre, in ländlicheren Ortschaften besuchen Sie kleine Werkstätten, wo das japanische Verständnis für Schönheit und Qualität in Holz-, Blattgold- oder Reisweinverarbeitung weiter gepflegt wird. Ob im heiligen Tempelbezirk des Berges Koya-san oder am flammenroten, im Wasser stehenden Torii vor der Insel Miyajima – in Japan sein und dessen Ästhetik erleben wird Ihre Sinne prägen.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Entdeckung der Hauptinsel Honshu

 

STUDIENREISE AUSTRALIEN

Schnorcheln am Great Barrier Reef oder ein Apéro am Ayers Rock – die australischen Klassiker haben wir natürlich im Gepäck. In Begleitung von dem Auslandkorrespondent und Landeskenner Urs Wälterlin gehen Sie noch einen Schritt weiter und tauchen in die unterirdische Opalwelt des Outback ab, geniessen Ihr ´Zmorge` im exklusiv für die Gruppe geöffneten Opernhaus in Sydney und lauschen den Geschichten der Ureinwohner am Lagerfeuer.

Wer den Kinohit „Australia“ gesehen hat, hat bereits einen Vorgeschmack auf die unendliche Weite des australischen Outback bekommen. Aber den fünften Kontinent einmal selbst zu erleben, den Staub des Outback zu riechen und die grossartigen Küstenabschnitte zu entdecken, das ist einfach besser. Imposanter. Unvergesslicher.

Diese Studienreise zeigt Ihnen auf eindrückliche Weise die verschiedenen Gesichter Australiens: den besiedelten Osten, aber auch die Weiten des Roten Zentrums und den unbekannten Westen. Kommen Sie mit ans schönste Ende der Welt!

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Aussergewöhnliche Traumreise durch den facettenreichen fünften Kontinent

 

VIDEOBOTSCHAFT: Felix Blumer in Alaska

Unser Fachreferent und Meteorologe Felix Blumer in seinem Element! Dieses Mal in Alaska und wie immer begleitet von strahlendem Sonnenschein berichtet er per Videobotschaften vor der spektakulären Kulisse des Mendenhall-Gletschers…

zum Video

BERICHT: NZZ Transatlantik-Passage

An Board der Queen Mary 2

Kreuzfahrt?

Beginnen wir mit einem verbalen Missverständnis: Wer mit der Queen Mary von Hamburg nach New York fährt, der macht eben keine Kreuzfahrt. Denn das Schiff hält nur noch einmal an, in Southampton, um Passagiere aussteigen und neue zusteigen zu lassen. Und 32 000 Eier zu bunkern, damit die Frühstücksrühreier nicht ausgehen. Davor und danach pflügt man durch das Wasser, unaufhaltsam, stetig und ruhig.

 

Höhepunkte

Beginnen wir aber auch mit dem Wichtigsten: Die Reise hat drei Höhepunkte – das Auslaufen in Hamburg, die Hafeneinfahrt in New York. Und das, was dazwischen liegt. Wie die «Queen Mary» in der Abendsonne die Elbe hinunterfährt Richtung Meer ist stimmungsvoll: weisse Villen gleiten an einem vorbei, Menschen winken, auf der Terrasse eines Restaurants wird gar eine QM-Farewell-Party ausgerichtet, wie ein Banner besagt. Und die Hafeneinfahrt in der Morgendämmerung in New York ist allein die ganze Überfahrt wert.

Dazwischen liegt der Ozean, eine unendliche Menge von Wasser, manchmal 14 Grad warm und manchmal nur noch 4. Wie der Kapitän mit seinem britischen Humor sagte: Auf dem Nordatlantik ist alles grau, der Himmel ist grau, das Wasser ist grau. Tatsächlich kann Nebel das Schiff in Watte hüllen. Aber keine Angst: Die Sonne scheint durchaus. Und die Menschen bringen Farbe in den Schiffsalltag, vor allem an den Abenden mit Dresscode, an dem viele Damen die normalerweise in den Tiefen ihrer Kleiderschränke versteckten Schätze präsentieren.

 

Lieblingsorte an Bord

Ein Lieblingsort vieler Passagiere ist ein langer Gang fast auf der Höhe der Wasserlinie. Hinter den Bullaugen zieht das Wasser vorbei. Der Blick geht über die Weite des Meeres. Man beginnt hier unweigerlich zu meditieren. Doch wem das zu ruhig ist, der findet ein reichhaltiges Angebot an Beschäftigung, Weiterbildung und Unterhaltung. Nicht wenige empfinden dies sogar als Stress, weil es so vieles zu tun und zu sehen gäbe, etwa nach dem Motto: Schon ist der zweitletzte Tag, und ich war noch nie in der Champagnerbar oder im Konzert mit der jungen Pianistin.

 

Fazit

Die Überfahrt mit der Queen Mary ist eine «once in a liftetime experience».

 

Kommen Sie erneut an Board mit Felix E. Müller im August 2020 auf der Queen Elizabeth nach Alaska. Mehr zur neuen Reise „Inside Passage“ finden Sie hier.

STUDIENREISE BHUTAN

Auf der Suche nach dem Glück: Von der legendären Königsstadt Kathmandu in Nepal führt Sie diese Reise mit dem Flugzeug über den König der Berge, den Mount Everest, in eines der abgeschottetsten Länder dieser Erde, dessen König das Glück zum obersten Staatsziel erklärt hat.

Bhutan liegt hinter schneebedeckten Himalaya-Gipfeln verborgen und stemmt sich tapfer gegen westliche Einflüsse. Von Helmut Köllner erfahren Sie auf dieser Studienreise mehr über den dort tief verwurzelten Buddhismus, die berühmten Klosterfeste und profitieren von seinen profunden Kenntnissen über das entlegenste Königreich der Erde. Weiter sprechen Sie mit dem Präsidenten der Bhutan-Switzerland Society über die weit zurückreichende Freundschaftsbeziehung der beiden Länder. Ein geistliches Oberhaupt bringt Ihnen die Grundlagen der buddhistischen Lebensphilosophie näher und beim spektakulären Klosterfest in Bumthang zeigt sich, wie die Mönche in farbenfrohen Maskentänzen ihre Nationalheiligen verehren. Ein Schweizer Auswanderer schildert seine Eindrücke zum Leben vor Ort und während kleiner Wanderungen entdecken Sie Bhutans wahren Reichtum – die Ruhe und Schönheit der Natur.

 

 

BHUTAN HIGHLIGHTS

STUDIENREISE SEIDENSTRASSE ZENTRALASIEN

Mitten ins Herz der grossartigen Geschichte Zentralasiens. Abgelegen, versteckt vor den Augen des westlichen Bewusstseins, rau, verwittert – aber auch bezaubernd wie ein orientalisches Märchen und voller Spuren einiger der bedeutendsten Weltreiche der Menschheitsgeschichte. Alexandra Bopp, Ihre Fachreferentin mit Hintergrund in Orientalistik und weitläufiger Erfahrung im kulturellen Austausch mit Ihren zu bereisenden Regionen, begleitet Sie auf diesem Abenteuer durch drei ehemalige postsowjetische Staaten, deren Eigenverständnis genauso durch Dschingis Khan, Alexander den Grossen und das Persische Reich geprägt sind.

Im Vergleich zu Usbekistan, das auf der touristischen Weltkarte schon länger seinen Platz gewonnen hat, sind die übrigen Länder Ihres Reiseprogramms für Besucher noch immer durch Pioniercharakter gekennzeichnet. Als roten Faden dient Ihnen der hiesige Ausläufer der einstigen Seidenstrasse – ihr Verkehr, die geografische Lage der durchquerten Landesstriche und die Güter aller verbundenen Gebiete erhoben einander in die obersten Sphären des Handels seit der Antike.

Auf Ihrer Reise verbinden Wüstenbilder, Bergseen, Übernachtungen in ländlichen Gasthäusern und einem Jurtenlager mit erhabenen Bauten, die dem moslemischen Glauben als prächtige Monumente dienen. Sie treffen auf eine Vielzahl an Namen, die als historische Überbleibsel an das ehemals weitläufige persische Reich erinnern sowie auf akkurate Referenzen und mythische Legenden zu den Grossen der hiesigen Geschichtsschreibung. Schroffe, atemberaubende Sandsteinlandschaften, Wüsten, der weltweit zweitgrösste Gebirgssee und das monumentale Tianshan-Gebirge lassen Sie in die faszinierende Natur eintauchen. Und mit den Menschen lernen Sie verschiedene Völker, deren Traditionen, Farben, Sprachen und faszinierende Physiognomien kennen.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Entlang historischer Handelswege durch Zentralasien

STUDIENREISE SEIDENSTRASSE ZENTRALASIEN

Mitten ins Herz der grossartigen Geschichte Zentralasiens. Abgelegen, versteckt vor den Augen des westlichen Bewusstseins, rau, verwittert – aber auch bezaubernd wie ein orientalisches Märchen und voller Spuren einiger der bedeutendsten Weltreiche der Menschheitsgeschichte. Alexandra Bopp, Ihre Fachreferentin mit Hintergrund in Orientalistik und weitläufiger Erfahrung im kulturellen Austausch mit Ihren zu bereisenden Regionen, begleitet Sie auf diesem Abenteuer durch drei ehemalige postsowjetische Staaten, deren Eigenverständnis genauso durch Dschingis Khan, Alexander den Grossen und das Persische Reich geprägt sind.

Im Vergleich zu Usbekistan, das auf der touristischen Weltkarte schon länger seinen Platz gewonnen hat, sind die übrigen Länder Ihres Reiseprogramms für Besucher noch immer durch Pioniercharakter gekennzeichnet. Als roten Faden dient Ihnen der hiesige Ausläufer der einstigen Seidenstrasse – ihr Verkehr, die geografische Lage der durchquerten Landesstriche und die Güter aller verbundenen Gebiete erhoben einander in die obersten Sphären des Handels seit der Antike.

Auf Ihrer Reise verbinden Wüstenbilder, Bergseen, Übernachtungen in ländlichen Gasthäusern und einem Jurtenlager mit erhabenen Bauten, die dem moslemischen Glauben als prächtige Monumente dienen. Sie treffen auf eine Vielzahl an Namen, die als historische Überbleibsel an das ehemals weitläufige persische Reich erinnern sowie auf akkurate Referenzen und mythische Legenden zu den Grossen der hiesigen Geschichtsschreibung. Schroffe, atemberaubende Sandsteinlandschaften, Wüsten, der weltweit zweitgrösste Gebirgssee und das monumentale Tianshan-Gebirge lassen Sie in die faszinierende Natur eintauchen. Und mit den Menschen lernen Sie verschiedene Völker, deren Traditionen, Farben, Sprachen und faszinierende Physiognomien kennen.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Entlang historischer Handelswege durch Zentralasien

STUDIENREISE IRAN

Von der kulturinteressierten touristischen Weltgemeinschaft wiederentdeckt, weiss der Iran mit seinem geschichtlichen Reichtum und den überaus warmherzigen und gastfreundlichen Menschen seine Besucher zu überzeugen. Abgesehen von den schillernden Städten des Westens mit Szenen wie aus 1001 Nacht, warten in den Wüstengebieten im Herzen und im Osten des Landes grossartige, intensive Landschaften, einsame Orte mit jedoch faszinierender Vergangenheit und authentische Begegnungen. Dabei profitieren Sie von den profunden Kenntnissen Ihrer Fachreferentin Alexandra Bopp, Orientalistin mit jahrzehntelanger Iran-Erfahrung, die Ihnen weniger geläufige Regionen auf dieser Studienreise zugänglich macht.

Nomadenzelte, Gebirgsabschnitte, Felslandschaften und stille Wüsten stehen im Kontrast zu den hellblauen, im Sonnenlicht schimmernden Moscheekuppeln, den duftenden Rosen, adrett angelegten Blumenbeeten und geschäftigen Treiben der urbanen Modernität. Durch den kargen Südosten mit tief orientalischen Elementen, aber immer wieder auch mit unerwarteten Oasen mit Gärten, spielendem Wasser und wichtigen Würdeträgern gewidmeten Mausoleen. Gespräche mit einem Safranbauer, geistlichen Gelehrten sowie einem Sufi und Musiker offenbaren Ihnen verschiedene Facetten des heutigen Lebens im Iran. Nebst der Ehrfurcht erweckenden historischen Stätte von Persepolis und dem Eintauchen in Künste und Handwerk sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen – gastfreundlich, gebildet, genügsam, offen und interessiert –, die Ihr Iran-Bild nachhaltig prägen werden.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Rundreise durch den authentischen Iran

 

KUBA

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Mit der Hoffnung der Öffnung  und vielleicht auch der Unsicherheit schwingt eine besondere Note mit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit Ihrem Fachreferent und ehemaligem NZZ-Lateinamerikakorrespondent Richard Bauer, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Richard Bauer lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden Volk erleben.

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Ein neuer Rhythmus auf Kuba

China

Megalopolen, die noch nicht auf der klassischen Tourismuskarte stehen und deren Bevölkerungsmillionen wie Zukunftssprünge schwindelerregend sind – mit sorgfältig konservierten, hölzernen, mit roten Lampions behangenen alten Gassen. Traditionelle Besucherziele – flankiert von neuen Technik- und Fortschrittszentren. Eine entspannende Fahrt auf dem mächtigen Jangtsekiang – mit Schlussfokus auf die enorme Drei-Schluchten-Talsperre. Ihr China-Programm, entwickelt in Zusammenarbeit mit NZZ-Autor Urs Schoettli, kombiniert die reiche Geschichte Chinas mit der unvorstellbaren Entwicklungskraft dieses immensen Landes.

Treffen mit Pekinger Universitätsprofessoren, eine Gondelbahnfahrt entlang der Chinesischen Mauer. Kleine, exquisite Museen und Künstlerviertel, die Industrieentwicklungszone im Xian der weltberühmten Terracotta-Armee. Ein Panda-Aufzuchts- und Forschungszentrum, das organisierte Leben in einer Arbeitersiedlung aus den 50ern. Ihre Reise lässt Sie China aus überaus vielfältigen Perspektiven erleben.

Sie sehen genauer hin, beleuchten bestimmte historische Begebenheiten – und widmen einen bedeutenden Teil Ihrer Zeit den Entwicklungsschritten, die das Land in unvorstellbarem Tempo zurücklegt. Ihr Fachreferent Urs Schoettli spielt hierbei die Schlüsselrolle, Ihnen das weitgehend unbekannte China von heute greifbar zu machen.

 

 

NZZ Reisen Exklusiv

China – das moderne Reich der Mitte

 

Kulturelles Abu Dhabi

Das im westlichen Bewusstsein etwas unbekanntere Emirat folgt seinem Masterplan 2030: Bildung und Wissensaneignung als Fokus der Bemühungen, Abu Dhabi eine blühende Zukunft auf allen Ebenen zu sichern. Denn Geld allein reicht für Fortschritt nicht aus. Der Wille und das Interesse, eine Gesellschaft voran zu bringen, sind dabei essentiell. Im Rahmen dieser Positionierungen wird Kunst und ihrem Verständnis eine wichtige Vorreiterrolle eingeräumt. Die Kuratorin Verena Formanek, mitverantwortlich für den Aufbau von Sammlung und Sonderausstellungen der Tourism and Culture Authority Abu Dhabi, begleitet Sie auf dieser ungewöhnlichen Reise durch das wirtschaftlich emporstrebende Emirat und führt Sie mit Hintergrundinformationen an die Entstehung des Louvre-Prestigeprojekts heran.

 

Das eindrücklich konzipierte Louvre-Gebäude trägt entsprechend seiner attribuierten künstlerischen Aussagekraft die Unterschrift des weltberühmten Architekten Jean Nouvel. Das Prinzip des Wissenimportes zum Vorantreiben einer eigenen Dynamik wird so auch hier umgesetzt.

Auf einem Flecken Land, das in den letzten Jahren rasant in alle Richtungen gewachsen ist – ins Meer, in die Wüste und auch in den Himmel. Wo vor 60 Jahren noch nichts von den heute schwindelerregenden, glitzernden Hochhäusern zu sehen – oder zu erträumen – war, sondern Fischerhütten und Beduinenzelte sich in der Weite des Wüstensandes verloren. Sozusagen eine Cinderella-Geschichte, ermöglicht durch die Einnahmen des reichlich vorhandenen Schwarzen Goldes.

Auf einer Rundreise durch das Emirat Abu Dhabi erleben Sie nicht nur die Anfänge eines Kunstliebhaberprofils, sondern auch unmittelbare Vergangenheit und aussergewöhnliche Zukunft.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Rundreise durch das Emirat Abu Dhabi

 

Kuba

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Mit der Hoffnung der Öffnung  und vielleicht auch der Unsicherheit schwingt eine besondere Note mit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit Ihrem Fachreferent und ehemaligem NZZ-Lateinamerikakorrespondent Richard Bauer, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Richard Bauer lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden Volk erleben.

 

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Ein neuer Rhythmus auf Kuba

China

Megalopolen, die noch nicht auf der klassischen Tourismuskarte stehen und deren Bevölkerungsmillionen wie Zukunftssprünge schwindelerregend sind – mit sorgfältig konservierten, hölzernen, mit roten Lampions behangenen alten Gassen. Traditionelle Besucherziele – flankiert von neuen Technik- und Fortschrittszentren. Eine entspannende Fahrt auf dem mächtigen Jangtsekiang – mit Schlussfokus auf die enorme Drei-Schluchten-Talsperre. Ihr China-Programm, entwickelt in Zusammenarbeit mit NZZ-Autor Urs Schoettli, kombiniert die reiche Geschichte Chinas mit der unvorstellbaren Entwicklungskraft dieses immensen Landes.

Treffen mit Pekinger Universitätsprofessoren, eine Gondelbahnfahrt entlang der Chinesischen Mauer. Kleine, exquisite Museen und Künstlerviertel, die Industrieentwicklungszone im Xian der weltberühmten Terracotta-Armee. Ein Panda-Aufzuchts- und Forschungszentrum, das organisierte Leben in einer Arbeitersiedlung aus den 50ern. Ihre Reise lässt Sie China aus überaus vielfältigen Perspektiven erleben.

Sie sehen genauer hin, beleuchten bestimmte historische Begebenheiten – und widmen einen bedeutenden Teil Ihrer Zeit den Entwicklungsschritten, die das Land in unvorstellbarem Tempo zurücklegt. Ihr Fachreferent Urs Schoettli spielt hierbei die Schlüsselrolle, Ihnen das weitgehend unbekannte China von heute greifbar zu machen.

 

 

NZZ Reisen Exklusiv

China – das moderne Reich der Mitte

 

Israel

Eine junge Nation – aber so geschichtsbeladen wie kaum eine andere. Biblische Namen rufen Grundfragen unserer Existenz auf und vermischen sich mit Politikereignissen des Nahen Ostens. Von Tel Aviv aus besuchen Sie den alten Hafen von Jaffa, das antike Akko und das Religionsmosaik Jerusalem. Sie erhalten lebendige Einblicke in die israelische Kultur – u.a. im Gespräch mit Kibbutz-Mitgliedern oder den Menschen unterschiedlicher Weltreligionen im Friedensdorf Neve Shalom. Der Tel Aviv-basierte Journalist Pierre Heumann erläutert Ihnen indes die komplexen politischen Hintergründe der Region.

Wenn auch das Bewusstsein der Staatsbildung die israelische Kultur im Fokus hatte, zeichnet sich das Gebiet durch dieselben historischen Merkmale aus wie das gesamte östliche Mittelmeergebiet: ein unglaublicher Schmelztiegel der antiken Hochkulturen. Entsprechend stossen Sie auf Elemente aus der römischen Zeit wie aus dem persischen Kulturkreis. Daneben finden Sie sich am Ursprung aller christlicher Konfessionen wieder.

Ihr Fachreferent Pierre Heumann setzt sich in seiner journalistischen Tätigkeit seit Jahrzehnten mit Israel und Palästina auseinander, legt komplexe Hintergründe offen und ermöglicht faszinierende Begegnungen, die Ihnen besseres Verständnis des Status Quo gewähren. So führt Sie diese Rundreise nicht nur an historische Orte mit starker, oft multireligiöser Konnotation, sondern zeigt Ihnen auf, wie die verschiedensten Strömungen, Epochen, Gemeinschaften und Nationengrenzen hier ihren Treff- und Knotenpunkt finden.

 

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Von Tel Aviv nach Jerusalem

 

GEORGIEN

Das Kaukasusgebirge als natürliche Grenze zwischen Europa und Asien zählt weltweit als eines der interessantesten Kulturareale. Mehrere Völker und unterschiedliche Sprachfamilien finden sich auch heute noch auf seinen Hochebenen, in seinen Tälern und Küstengebieten wieder. Die georgische Sprache, die autokephale orthodoxe Kirche des Landes und lebendige Kulturgüter uralter Traditionen verleihen Georgien seine unverwechselbare Identität. Der frühere Russland-Korrespondent Peter Gysling führt Sie durch den Kaukasus-Staat und bringt Ihnen Politik, Wirtschaft, Religion und Kultur näher.

Nach vier Tagen in Tiflis reisen Sie entlang des Kaukasus durch das religiöse Herzen Georgiens ans Schwarze Meer. In Batumi, wo die Medea-Statue an das antike Kolchis erinnert, und das heute für den modernen Lebensrhythmus steht und als Erholungsziel der Georgier dient, schliessen Sie Ihre Reise ab. Der Filmemacher und Wahl-Georgier Stefan Tolz erläutert Ihnen die Supra, das georgische Gastmahl, welches als Schlüssel zu Herz und Seele und somit zur georgischen Gastfreundschaft gilt. Zum anderen zählt der faszinierende polyphone Chorgesang zum UNESCO-geschützen, immateriellen kulturellen Erbe der Menschheit. All dies und mehr lernen Sie auf dieser Georgien-Reise vor Ort kennen, mit Spezialisten für das Land, seine freundlichen Menschen, ihre Traditionen und Geschichte.

 

 

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Georgien – Mythologie, Orthodoxie und Gastfreundschaft

 

IRAN

Jüngst von der kulturinteressierten touristischen Weltgemeinschaft wiederentdeckt, weiss der Iran mit seinem geschichtlichen Reichtum und den überaus warmherzigen und gastfreundlichen Menschen seine Besucher zu überzeugen. Abgesehen von den schillernden Städten des Westens mit Szenen wie aus 1001 Nacht, warten in den Wüstengebieten im Herzen und im Osten des Landes grossartige, intensive Landschaften, einsame Orte mit jedoch faszinierender Vergangenheit und authentische Begegnungen. Dabei profitieren Sie von den profunden regionalen Kenntnissen Ihrer Fachreferentin Alexandra Bopp, ihres Zeichens Orientalistin mit jahrzehntelanger Iran-Erfahrung, die Ihnen weniger geläufige Regionen zugänglich macht.

Nomadenzelte, Gebirgsabschnitte und Felslandschaften, weite Salzpfannen und stille Wüsten stehen im Kontrast zu den hellblauen, im Sonnenlicht schimmernden Moscheekuppeln, den duftenden Rosen, adrett angelegten Blumenbeeten und geschäftigen Treiben der urbanen Modernität.
Die noch eher wenig bereisten Etappen Ihrer Iran-Route führen Sie unter anderem entlang der alten Seidenstrasse. Durch den kargen Südosten mit tief orientalischen Elementen, aber immer wieder auch mit unerwarteten Oasen mit Gärten, spielendem Wasser und wichtigen Würdeträgern gewidmeten Mausoleen. Übernachtungen in traditionelleren Unterkünften, Besuche bei Nomaden und Gespräche, die Ihnen verschiedene Facetten des heutigen Lebens im Iran offenbaren. Vor allem die Begegnungen mit den Menschen – gastfreundlich, gebildet, genügsam, offen und interessiert, werden Ihr Iran-Bild nachhaltig prägen.

 

 

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Rundreise durch den authentischen Iran

KUBA

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Seit Kurzem schwingt eine besondere Note mit. Der Hoffnung, der Öffnung – vielleicht auch der Unsicherheit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit dem NZZ am Sonntag-Auslandredakteur Matthias Knecht, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Matthias Knecht lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden Volk erleben.

 

 

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Ein neuer Rhythmus auf Kuba

 

NORWEGENS FJORDE & SPITZBERGEN

Norwegen präsentiert sich Ihnen in seiner ganzen sommerlichen Farbenpracht und Länge. Diese ist beachtlich: 2‘000 km liegt Spitzbergens Hauptort im arktisch hohen Norden von der kontinentalen Landeshauptstadt entfernt. Genau diese Punkte setzen Sie sich mit dieser Entdeckungsreise als Start und Ziel. Zwischendurch erwarten Sie Legenden der norwegischen Landschaft und Geografie. Denn Ihre Reise kombiniert – nach einem anfänglichen City-Aufenthalt in Oslo – eine Zugfahrt mit der berühmten Bergenbahn, die Hurtigruten-Schiffstrecke entlang verwinkelter Fjorde, die abgelegenen Lofoten und das symbolbeladene Nordkap, bevor Sie einen beachtlichen Sprung Richtung Nordpol nach Spitzbergen machen und die Hauptinsel Svalbards erkunden.

Mit einst extensivem Kohleabbau, teils verlassenen russischen Siedlungen und intensiver Arktisforschung weist die nördlichste Inselgruppe Europas ein höchst facetten-reiches Profil auf. Auch während Ihrer Schiffsreise werden Land und Leute, Geschichte und heutige Politik Norwegens thematisiert: Dank den Hintergrundinformationen Rudolf Hermanns, NZZ-Korrespondent für Skandinavien und Baltikum, erhalten Sie ein zeitgemässes Gesamtbild Norwegens.
Während Ihnen Ihr Aufenthalt an Bord der MS Midnatsol die Sicht auf adrette Küstenstädte mit typisch fröhlichen Fassadenfarben und kurzweilige Landgänge bietet, enthält Ihre Reise auf festem Boden hingegen Höhepunkte wie die Fahrt über die berühmte Hardangervidda, Europas grösster Hochebene, einen genaueren Blick in Oslos nordische Modernität oder ein kleines Safariabenteuer mit Königskrabben als schmackhaft zubereitete Folge.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

 

STUDIENREISE TRANSATLANTIK MIT DER QUEEN MARY 2

Zusammen mit dem federführenden Erschaffer der NZZ am Sonntag, deren langjährigem Chefredaktor Felix E. Müller, schicken wir Sie auf eine denkwürdige Reise. Voller kultureller Höhepunkte, mit einem historisch weitgreifenden und berührenden Thema, das in die heutige Aktualität einer der einflussreichsten Nationen dieser Welt überleitet. Wir heissen Sie herzlich willkommen auf der Reise mit der Königin der Meere, der eindrücklichen
Queen Mary 2! Und laden Sie dazu ein, von Hamburg mit seinem Wahrzeichen, der beeindruckenden Elbphilharmonie, über Southampton und Winchester an der Südküste Englands über den Atlantik ins grosse New York zu fahren. Auf einer Reise, welche ganz Europa über Jahrhunderte sowie Tausende von Auswandererfamilien und deren Schicksale geprägt hat.

Wie kein anderes der heute geläufigen Transportmittel lässt Sie die überlebensgrosse              Queen Mary 2, ihres Zeichens Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line, das Gefühl des Reisens, das Nachempfinden des Erreichens, des Ankommens in der Neuen Welt erleben. Absoluter Lebenstraum, Spurensuche in der Alten Welt, ein Stück europäischer Emigrationsgeschichte oder Entschleunigung – vielfältig sind die Beweggründe und Interessen, ein solch monumentales Reiseerlebnis anzugehen. Zusätzlich zur Atlantik-Überfahrt – dank des Charakters Ihres Schiffes, dem feierlichen Auslaufen aus Hamburg und dem bedeutungsvollen Sichten der Ellis Island schon eigentliches Highlight der Reise – schmücken Ihr Programm an Land, in Europa sowie New York City besondere und exklusiv ausgearbeitete kulturelle Erlebnisse. Die Hansestadt Hamburg vereint Geschichte mit lebendig-moderner urbaner Entwicklung. Nebst dem Architekturjuwel der Basler Herzog & de Meuron, der grossartigen Elbphilharmonie, spüren Sie die idyllische Backsteingotik der Speicherstadt. Im englischen Winchester nehmen Sie Abschied von der Alten Welt und ihrer Historik – während Sie im kosmopolitischen New York weltberühmte Kunstinstitutionen aufsuchen und zeitgenössische Stadtluft schnuppern.

 

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Von der Alten in die Neue Welt

LIBANON

Der Puls des Libanon schlägt unbeirrt weiter – kräftig, prächtig, mit Lebenslust und weltmännisch wie einst. Der kleine Staat am östlichen Mittelmeer, wo die Phönizier das erste geschriebene Alphabet der Menschheit konzipierten, ist bekannt nicht nur für seine Zedern-bedeckten Berghänge, sondern auch für Berg- und Talfahrten zwischen Blüte und Bürgerkrieg. Als ehemaliger Beiruter führt Sie Michael Wrase, Nahost-Korrespondent und Libanon-Kenner mit Herzblut, durch das aufkeimende Land.

Man erinnert sich an das alte Beirut der 50er und 60er. Das amerikanische Life-Magazin beschrieb die libanesische Hauptstadt damals als „eine Art Las Vegas und St. Moritz, abgeschmeckt mit den Gewürzen Arabiens“. Auf jene – mit westlichen Augen betrachtet – goldenen Zeiten folgte ein jahrzehntelanger zerreissender, über- sowie interkonfessioneller Konflikt, dessen Ursachenschema auch in der heutigen Aktualität des Nahen Ostens wiederzufinden ist.
Seit Mitte des letzten Jahrzehnts  hat sich der Libanon auf den Weg gemacht, wenn nicht zu seiner alten, dann entschlossen zu einer neuen Blüte zu finden. Neue Trends, Lebensarten und Philosophien einzubinden in ein Gefüge, das von antiken Hochkulturen, dem Koexistieren mehrerer Weltreligionen und Spuren vergangener Auseinandersetzungen gezeichnet ist.
Während Ihres Aufenthaltes in der Hauptstadt Beirut sowie auf Ihren Ausflügen an Orte natürlicher Schönheit, in biblische Wälder, zu prunkvoll-orientalischen Märchenpalästen und Stätten frühchristlichen Rückzugs bekommen Sie einen Augenschein vergangener Grössen und zukunftsorientierter Gegenwart.

 

 

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Beirut – Das Paris des Orients

 

KUBA

¡Que viva la música! Der Rhythmus – die weltberühmte Lebensfreude Kubas, war und ist ansteckend. Seit Kurzem schwingt eine besondere Note mit. Der Hoffnung, der Öffnung – vielleicht auch der Unsicherheit. Wie beeinflusst eine lang ersehnte Freiheit – stark abhängig vom jeweils amtierenden US-Präsidenten – das bewährte Leben? Erleben Sie Kuba, zusammen mit dem NZZ am Sonntag-Auslandredakteur Matthias Knecht, aus der Perspektive der Einheimischen. Eine begegnungsreiche Reise mit genug Zeit, das Land in seiner Tiefe zu erfahren.

Von den Klängen eines Kammerorchesters, über die Bewegungen der Havanna Queens und der Kunst von José Fuster in seinem Viertel bis zur Begegnung mit einem Mitglied des legendären Buena Vista Social Clubs. Aber nicht nur Musik und Kunst beherrschen den kubanischen Alltag – auch der lebendige Mythos Che Guevara ist omnipräsent in Havannas Strassen sowie auf dem Land. Sie sprechen mit dem Sohn von Ches Portraitfotografen, dessen Schnappschuss Weltruhm erlangte. Der Kuba-Kenner Matthias Knecht lädt ein auf einen Streifzug durch den westlichen Teil der Insel. Wo Sie die Mischung aus Oldtimer-Romantik vergangener Zeiten, dunklerer Geschichtsepochen, azurblauen Karibikwellen und einem gespannt nach vorn blickenden
Volk erleben.

 

 

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Ein neuer Rhythmus auf Kuba

 

LIBANON

Der Puls des Libanon schlägt unbeirrt weiter – kräftig, prächtig, mit Lebenslust und weltmännisch wie einst. Der kleine Staat am östlichen Mittelmeer, wo die Phönizier das erste geschriebene Alphabet der Menschheit konzipierten, ist bekannt nicht nur für seine Zedern-bedeckten Berghänge, sondern auch für Berg- und Talfahrten zwischen Blüte und Bürgerkrieg. Als ehemaliger Beiruter führt Sie Michael Wrase, Nahost-Korrespondent und Libanon-Kenner mit Herzblut, durch das aufkeimende Land.

Man erinnert sich an das alte Beirut der 50er und 60er. Das amerikanische Life-Magazin beschrieb die libanesische Hauptstadt damals als „eine Art Las Vegas und St. Moritz, abgeschmeckt mit den Gewürzen Arabiens“. Auf jene – mit westlichen Augen betrachtet – goldenen Zeiten folgte ein jahrzehntelanger zerreissender, über- sowie interkonfessioneller Konflikt, dessen Ursachenschema auch in der heutigen Aktualität des Nahen Ostens wiederzufinden ist.
Seit Mitte des letzten Jahrzehnts  hat sich der Libanon auf den Weg gemacht, wenn nicht zu seiner alten, dann entschlossen zu einer neuen Blüte zu finden. Neue Trends, Lebensarten und Philosophien einzubinden in ein Gefüge, das von antiken Hochkulturen, dem Koexistieren mehrerer Weltreligionen und Spuren vergangener Auseinandersetzungen gezeichnet ist.
Während Ihres Aufenthaltes in der Hauptstadt Beirut sowie auf Ihren Ausflügen an Orte natürlicher Schönheit, in biblische Wälder, zu prunkvoll-orientalischen Märchenpalästen und Stätten frühchristlichen Rückzugs bekommen Sie einen Augenschein vergangener Grössen und zukunftsorientierter Gegenwart.

 

 

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Beirut – Das Paris des Orients