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STUDIENREISE SEIDENSTRASSE ZENTRALASIEN

Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Kasachstan – mitten ins Herz der grossartigen Geschichte Zentralasiens. Abgelegen, versteckt vor den Augen des westlichen Bewusstseins, rauh, verwittert – aber auch bezaubernd wie ein orientalisches Märchen und voller Spuren einiger der bedeutendsten Weltreiche der Menschheitsgeschichte. Alexandra Bopp, Ihre Fachreferentin mit Hintergrund in Orientalistik und weitläufiger Erfahrung im kulturellen Austausch mit Ihren zu bereisenden Regionen, begleitet Sie auf dieser Studienreise durch die vier ehemaligen postsowjetischen Staaten, deren Eigenverständnis genauso durch Dschingis Khan, Alexander den Grossen und das Persische Reich geprägt sind.

Im Vergleich zu Usbekistan, das auf der touristischen Weltkarte schon länger seinen Platz gewonnen hat, sind die übrigen Länder Ihres Reiseprogramms für Besucher noch immer durch Pioniercharakter gekennzeichnet. Als roten Faden dient Ihnen der hiesige Ausläufer der einstigen Seidenstrasse – ihr Verkehr, die geografische Lage der durchquerten Landesstriche und die Güter aller verbundenen Gebiete erhoben einander in die obersten Sphären des Handels seit der Antike.

Auf Ihrer Studienreise verbinden Sie abgeschottete Herrschaftsgebiete eines für das westliche Verständnis wunderlichen Präsidenten – mit Vorliebe für Pferde, Teppiche und die Farbe Weiss – mit erhabenen Bauten, die dem moslemischen Glauben als prächtige Monumente dienen. Sie treffen auf eine Vielzahl an Namen, die als historische Überbleibsel an das ehemals weitläufige persische Reich erinnern sowie auf akkurate Referenzen und mythische Legenden zu den Grossen der hiesigen Geschichtsschreibung – Alexander, Dschingis Khan und Timur. Schroffe, atemberaubende Sandsteinlandschaften, Wüsten, der weltweit zweitgrösste Gebirgssee und das monumentale Tienshan-Gebirge lassen Sie in die faszinierende Natur eintauchen. Und mit den Menschen lernen Sie verschiedene Völker, deren Traditionen, Farben, Sprachen und faszinierende Physiognomien kennen.

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Entlang historischer Handelswege durch Zentralasien

STUDIENREISE JORDANIEN

Archäologische Funde zeugen von menschlicher Besiedlung seit über 10‘000 Jahren. Wo einst Moabiter, Nabatäer und Römer über Jahrhunderte hinweg heimisch waren, besteht heute ein ethnisch gemischtes stabiles Königreich. Ergründen Sie auf dieser Studienreise zusammen mit dem ehemaligen Chefredaktor der NZZ am Sonntag, Felix E. Müller, einen Teil Weltgeschichte und erleben Sie ein vielfältiges, verwurzeltes und heute pulsierendes Land.

Das ehemalige Ostjordanland zeigt sich als kulturelle Schatzkiste mit weitreichendem historischen Hintergrund. Ihre Studienreise beginnt in der lebendigen Hauptstadt Amman. Gespräche mit Ihrem Fachreferenten Felix E. Müller und einem lokalen Korrespondenten eröffnen Hintergründe und Zusammenhänge zu politischen, religiösen und sozialen Themen. Auf Ihren Ausflügen besichtigen Sie einige der besterhaltensten antiken Stätten der Welt und erleben eine Zeitreise. Sie entdecken den Ursprung menschlicher Siedlungen und begeben sich auf Spurensuche zu Völkern der Antike, in der vorwiegend die Nabatäer und darauf folgend die Römer einzigartige Bauten hinterlassen haben. In der rosaroten Felsenstadt Petra führt Sie der Schweizer Archäologe Ueli Bellwald exklusiv durch „seine“ Ausgrabungen. Zwischendurch entspannen Sie am Toten Meer und erkunden im Jeep die Wüstenwildnis des Wadi Rums.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Kulturelle Schatzkiste zwischen Morgen- und Abendland

 

STUDIENREISE KULTURELLES ABU DHABI

Das im westlichen Bewusstsein etwas unbekanntere Emirat folgt seinem Masterplan 2030: Bildung und Wissensaneignung als Fokus der Bemühungen, Abu Dhabi eine blühende Zukunft auf allen Ebenen zu sichern. Denn Geld allein reicht für Fortschritt nicht aus. Der Wille und das Interesse, eine Gesellschaft voran zu bringen, sind dabei essentiell. Im Rahmen dieser Positionierungen wird Kunst und ihrem Verständnis eine wichtige Vorreiterrolle eingeräumt. Die Kuratorin Verena Formanek, mitverantwortlich für den Aufbau von Sammlung und Sonderausstellungen der Tourism and Culture Authority Abu Dhabi, begleitet Sie auf dieser ungewöhnlichen Studienreise durch das wirtschaftlich emporstrebende Emirat und führt Sie mit Hintergrundinformationen an die Entstehung des Louvre-Prestigeprojekts heran.

Das eindrücklich konzipierte Louvre-Gebäude trägt entsprechend seiner attribuierten künstlerischen Aussagekraft die Unterschrift des weltberühmten Architekten Jean Nouvel. Das Prinzip des Wissenimportes zum Vorantreiben einer eigenen Dynamik wird so auch hier umgesetzt. Auf einem Flecken Land, das in den letzten Jahren rasant in alle Richtungen gewachsen ist – ins Meer, in die Wüste und auch in den Himmel. Wo vor 60 Jahren noch nichts von den heute schwindelerregenden, glitzernden Hochhäusern zu sehen – oder zu erträumen – war, sondern Fischerhütten und Beduinenzelte sich in der Weite des Wüstensandes verloren. Sozusagen eine Cinderella-Geschichte, ermöglicht durch die Einnahmen des reichlich vorhandenen Schwarzen Goldes. Auf dieser Studienreise durch das Emirat Abu Dhabi erleben Sie nicht nur die Anfänge eines Kunstliebhaberprofils, sondern auch unmittelbare Vergangenheit und aussergewöhnliche Zukunft.

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

STUDIENREISE SEIDENSTRASSE ZENTRALASIEN

Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan und Kasachstan – mitten ins Herz der grossartigen Geschichte Zentralasiens. Abgelegen, versteckt vor den Augen des westlichen Bewusstseins, rauh, verwittert – aber auch bezaubernd wie ein orientalisches Märchen und voller Spuren einiger der bedeutendsten Weltreiche der Menschheitsgeschichte. Alexandra Bopp, Ihre Fachreferentin mit Hintergrund in Orientalistik und weitläufiger Erfahrung im kulturellen Austausch mit Ihren zu bereisenden Regionen, begleitet Sie auf dieser Studienreise durch die vier ehemaligen postsowjetischen Staaten, deren Eigenverständnis genauso durch Dschingis Khan, Alexander den Grossen und das Persische Reich geprägt sind.

Im Vergleich zu Usbekistan, das auf der touristischen Weltkarte schon länger seinen Platz gewonnen hat, sind die übrigen Länder Ihres Reiseprogramms für Besucher noch immer durch Pioniercharakter gekennzeichnet. Als roten Faden dient Ihnen der hiesige Ausläufer der einstigen Seidenstrasse – ihr Verkehr, die geografische Lage der durchquerten Landesstriche und die Güter aller verbundenen Gebiete erhoben einander in die obersten Sphären des Handels seit der Antike.

Auf Ihrer Studienreise verbinden Sie abgeschottete Herrschaftsgebiete eines für das westliche Verständnis wunderlichen Präsidenten – mit Vorliebe für Pferde, Teppiche und die Farbe Weiss – mit erhabenen Bauten, die dem moslemischen Glauben als prächtige Monumente dienen. Sie treffen auf eine Vielzahl an Namen, die als historische Überbleibsel an das ehemals weitläufige persische Reich erinnern sowie auf akkurate Referenzen und mythische Legenden zu den Grossen der hiesigen Geschichtsschreibung – Alexander, Dschingis Khan und Timur. Schroffe, atemberaubende Sandsteinlandschaften, Wüsten, der weltweit zweitgrösste Gebirgssee und das monumentale Tienshan-Gebirge lassen Sie in die faszinierende Natur eintauchen. Und mit den Menschen lernen Sie verschiedene Völker, deren Traditionen, Farben, Sprachen und faszinierende Physiognomien kennen.

 

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Entlang historischer Handelswege durch Zentralasien

BERICHT: Abu Dhabi: Masterplan 2030

„Möchtest du lieber draussen oder drinnen den Kaffee nehmen?“ Zaki, der mich in Abu Dhabi mit den Sitten, Gebräuchen und allen möglichen Menschen bekannt macht, ist ein höflicher Mensch. Er überlässt mir die Wahl. Für mich eine klare Sache, es ist windig, bewölkt und 17 Grad kühl. Wie an einem Apriltag in Zürich. Also: „Gerne drinnen“. Zwei Emiratis in ihren traditionellen weissen Gewändern schlendern an uns vorbei zur Terrassentür. Sie hätten eben gesagt, wie angenehm es sei, bei diesem Wetter draussen zu sitzen, übersetzt mir Zaki ihre Konversation.

 

Ich bin seit drei Tagen an einem Ort, wo die Temperaturen zu dieser Jahreszeit normalerweise schon über 30 Grad steigen, wo vor 50 Jahren nur Wüste war – und Wüste wäre hier immer noch, wenn unter dieser Wüste nicht Öl lagern würde. Öl, das die ursprünglich hier lebenden Beduinen ihr Nomadendasein hat vergessen lassen. Ihre Zelte haben sie mit grosszügigen Häusern oder Palästen getauscht und mehrspurige Autobahnen, Bürohochhäuser und Fünfsternehotels gebaut. Böse Zungen behaupten, dass anstelle der Sandwüste eine Betonwüste entstanden sei. Aber diese Bemerkung greift eindeutig zu kurz.

 

Es braucht erst mal einen visionären Scheich, der es fertig bringt, die verschiedenen Beduinenstämme zu einen und einen neuen Staat ins Leben zu rufen, die Vereinigten Arabischen Emirate V.A.E.. Dann kann man das sprudelnde Öl-Geld ziellos in Paläste und Vergnügungen stecken und in erster Linie der herrschenden Klasse zukommen lassen. Oder man macht einen Plan, den Masterplan 2030. Der besagt, wie sich das Land bis 2030 entwickeln soll und dass bis zu diesem Zeitpunkt soviel Knowhow von anderen (westlichen) Gesellschaften erworben werden soll, dass man das Land völlig selbständig führen kann. Man kauft also das Wissen anderer ein, um selber ein Wissender zu werden. So fliessen jährlich mehr als ein Drittel der Staatseinnahmen in die Bildung und die Universitäten heissen „Sorbonne Abu Dhabi“ oder „New York University“. Siebzig Prozent der Studierenden sind übrigens weiblichen Geschlechts und Frauen findet man gleichberechtigt in leitenden Positionen.

 

Deshalb stehen anstelle von Fischerhütten Glaspaläste und mehrspurige Autobahnen bilden ein grosszügiges Verkehrsnetz. Gewachsen in weniger als fünfzig Jahren. Und deshalb steht auf Saadyat Island ein beeindruckend modernes Museumsgebäude, der Louvre Abu Dhabi. Das Wissen, wie man ein Museum und eine Sammlung aufbaut, hat man im Westen eingekauft. Geplant sind auch noch ein Guggenheim- und ein National-Museum. Bis 2030 soll das kulturelle Verständnis fest in den Köpfen der Emirati  und Abu Dhabi in der globalen Kunst-Welt als eigenständiger Begriff verankert sein.

 

Dass bei dieser enormen Beschleunigung nicht immer alles wunschgemäss abläuft, versteht sich von selbst. Ob die gesteckten Ziele bis 2030 erreicht werden können, hängt in erster Linie davon ab, ob die erwiesenermassen „Good Governance“ auch mit der neuen, jungen Führungsriege weitergeführt werden kann. Dass man nicht auf den Loorbeeren ausruhen will, hat der Premierminister kürzlich deutlich gemacht. Bei einer Inspektionstour in der Verwaltung fragte er morgens um sieben Uhr nach den Vorgesetzten. Diejenigen, die nicht anwesend waren, wurden per sofort entlassen, respektive in Pension geschickt. Man kann es sich ja leisten.

 

Armenien & Georgien

Irgendwo zwischen Asien und Europa – diese vage Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf. Armenien im Kleinen, Georgien im Grossen Kaukaus. Gregor der Erleuchter brachte das Christentum nach Armenien, Dawit der Erbauer nach Georgien. Armenien ist immer noch von Russland abhängig, Georgien hat sich davon losgelöst. Ob die Geschichten über Hunderte von Jahren alt sind oder erst kürzlich die beiden Kaukasusrepubliken prägten – auf Interessantes, Skurriles und Unbekanntes stossen Sie zwischen Abend- und Morgenland immer wieder.

Nebst den Sakralbauten, die sich alle im Charakter und der atemberaubenden Lage unterscheiden, lernen Sie auf dieser Reise durch den Kaukasus auch das moderne Armenien und Georgien kennen. Zusammen mit Ihrem Fachreferenten Michael Wrase machen Sie sich auf die Suche nach der Identität der stolzen Völker. Sie kommen in Kontakt mit der jungen Kunstszene wie auch mit traditionellen Volkstänzen, A-capella-Gesängen und Choraufführungen. Durchs Land fahrend hören Sie Geschichten über Aprikosensteine, moderne Seilbahnen, das alte Gewerbe der Kreuzstein-Handwerke, dem Trinkdenkmal sowie dem Ursprung des Weines. Sie übernachten in den trendig historischen Hauptstädten, aber auch in alten, wieder zu neuem Leben erweckten Kurorten und Bergdestinationen. All dies geht dank der frischen und vielfältigen Küche mit viel Liebe durch den Magen.

 

 

Armenien & Georgien Highlights

Armenien & Georgien

Irgendwo zwischen Asien und Europa – diese vage Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf. Armenien im Kleinen, Georgien im Grossen Kaukaus. Gregor der Erleuchter brachte das Christentum nach Armenien, Dawit der Erbauer nach Georgien. Armenien ist immer noch von Russland abhängig, Georgien hat sich davon losgelöst. Ob die Geschichten über Hunderte von Jahren alt sind oder erst kürzlich die beiden Kaukasusrepubliken prägten – auf Interessantes, Skurriles und Unbekanntes stossen Sie zwischen Abend- und Morgenland immer wieder.

Nebst den Sakralbauten, die sich alle im Charakter und der atemberaubenden Lage unterscheiden, lernen Sie auf dieser Reise durch den Kaukasus auch das moderne Armenien und Georgien kennen. Zusammen mit Ihrem Fachreferenten Michael Wrase machen Sie sich auf die Suche nach der Identität der stolzen Völker. Sie kommen in Kontakt mit der jungen Kunstszene wie auch mit traditionellen Volkstänzen, A-capella-Gesängen und Choraufführungen. Durchs Land fahrend hören Sie Geschichten über Aprikosensteine, moderne Seilbahnen, das alte Gewerbe der Kreuzstein-Handwerke, dem Trinkdenkmal sowie dem Ursprung des Weines. Sie übernachten in den trendig historischen Hauptstädten, aber auch in alten, wieder zu neuem Leben erweckten Kurorten und Bergdestinationen. All dies geht dank der frischen und vielfältigen Küche mit viel Liebe durch den Magen.

 

 

Armenien & Georgien Highlights

Kulturelles Abu Dhabi

Das im westlichen Bewusstsein etwas unbekanntere Emirat folgt seinem Masterplan 2030: Bildung und Wissensaneignung als Fokus der Bemühungen, Abu Dhabi eine blühende Zukunft auf allen Ebenen zu sichern. Denn Geld allein reicht für Fortschritt nicht aus. Der Wille und das Interesse, eine Gesellschaft voran zu bringen, sind dabei essentiell. Im Rahmen dieser Positionierungen wird Kunst und ihrem Verständnis eine wichtige Vorreiterrolle eingeräumt. Die Kuratorin Verena Formanek, mitverantwortlich für den Aufbau von Sammlung und Sonderausstellungen der Tourism and Culture Authority Abu Dhabi, begleitet Sie auf dieser ungewöhnlichen Reise durch das wirtschaftlich emporstrebende Emirat und führt Sie mit Hintergrundinformationen an die Entstehung des Louvre-Prestigeprojekts heran.

 

Das eindrücklich konzipierte Louvre-Gebäude trägt entsprechend seiner attribuierten künstlerischen Aussagekraft die Unterschrift des weltberühmten Architekten Jean Nouvel. Das Prinzip des Wissenimportes zum Vorantreiben einer eigenen Dynamik wird so auch hier umgesetzt.

Auf einem Flecken Land, das in den letzten Jahren rasant in alle Richtungen gewachsen ist – ins Meer, in die Wüste und auch in den Himmel. Wo vor 60 Jahren noch nichts von den heute schwindelerregenden, glitzernden Hochhäusern zu sehen – oder zu erträumen – war, sondern Fischerhütten und Beduinenzelte sich in der Weite des Wüstensandes verloren. Sozusagen eine Cinderella-Geschichte, ermöglicht durch die Einnahmen des reichlich vorhandenen Schwarzen Goldes.

Auf einer Rundreise durch das Emirat Abu Dhabi erleben Sie nicht nur die Anfänge eines Kunstliebhaberprofils, sondern auch unmittelbare Vergangenheit und aussergewöhnliche Zukunft.

 

 

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Rundreise durch das Emirat Abu Dhabi

 

Israel

Eine junge Nation – aber so geschichtsbeladen wie kaum eine andere. Biblische Namen rufen Grundfragen unserer Existenz auf und vermischen sich mit Politikereignissen des Nahen Ostens. Von Tel Aviv aus besuchen Sie den alten Hafen von Jaffa, das antike Akko und das Religionsmosaik Jerusalem. Sie erhalten lebendige Einblicke in die israelische Kultur – u.a. im Gespräch mit Kibbutz-Mitgliedern oder den Menschen unterschiedlicher Weltreligionen im Friedensdorf Neve Shalom. Der Tel Aviv-basierte Journalist Pierre Heumann erläutert Ihnen indes die komplexen politischen Hintergründe der Region.

Wenn auch das Bewusstsein der Staatsbildung die israelische Kultur im Fokus hatte, zeichnet sich das Gebiet durch dieselben historischen Merkmale aus wie das gesamte östliche Mittelmeergebiet: ein unglaublicher Schmelztiegel der antiken Hochkulturen. Entsprechend stossen Sie auf Elemente aus der römischen Zeit wie aus dem persischen Kulturkreis. Daneben finden Sie sich am Ursprung aller christlicher Konfessionen wieder.

Ihr Fachreferent Pierre Heumann setzt sich in seiner journalistischen Tätigkeit seit Jahrzehnten mit Israel und Palästina auseinander, legt komplexe Hintergründe offen und ermöglicht faszinierende Begegnungen, die Ihnen besseres Verständnis des Status Quo gewähren. So führt Sie diese Rundreise nicht nur an historische Orte mit starker, oft multireligiöser Konnotation, sondern zeigt Ihnen auf, wie die verschiedensten Strömungen, Epochen, Gemeinschaften und Nationengrenzen hier ihren Treff- und Knotenpunkt finden.

 

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Von Tel Aviv nach Jerusalem

 

GEORGIEN

Das Kaukasusgebirge als natürliche Grenze zwischen Europa und Asien zählt weltweit als eines der interessantesten Kulturareale. Mehrere Völker und unterschiedliche Sprachfamilien finden sich auch heute noch auf seinen Hochebenen, in seinen Tälern und Küstengebieten wieder. Die georgische Sprache, die autokephale orthodoxe Kirche des Landes und lebendige Kulturgüter uralter Traditionen verleihen Georgien seine unverwechselbare Identität. Der frühere Russland-Korrespondent Peter Gysling führt Sie durch den Kaukasus-Staat und bringt Ihnen Politik, Wirtschaft, Religion und Kultur näher.

Nach vier Tagen in Tiflis reisen Sie entlang des Kaukasus durch das religiöse Herzen Georgiens ans Schwarze Meer. In Batumi, wo die Medea-Statue an das antike Kolchis erinnert, und das heute für den modernen Lebensrhythmus steht und als Erholungsziel der Georgier dient, schliessen Sie Ihre Reise ab. Der Filmemacher und Wahl-Georgier Stefan Tolz erläutert Ihnen die Supra, das georgische Gastmahl, welches als Schlüssel zu Herz und Seele und somit zur georgischen Gastfreundschaft gilt. Zum anderen zählt der faszinierende polyphone Chorgesang zum UNESCO-geschützen, immateriellen kulturellen Erbe der Menschheit. All dies und mehr lernen Sie auf dieser Georgien-Reise vor Ort kennen, mit Spezialisten für das Land, seine freundlichen Menschen, ihre Traditionen und Geschichte.

 

 

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Georgien – Mythologie, Orthodoxie und Gastfreundschaft

 

IRAN

Jüngst von der kulturinteressierten touristischen Weltgemeinschaft wiederentdeckt, weiss der Iran mit seinem geschichtlichen Reichtum und den überaus warmherzigen und gastfreundlichen Menschen seine Besucher zu überzeugen. Abgesehen von den schillernden Städten des Westens mit Szenen wie aus 1001 Nacht, warten in den Wüstengebieten im Herzen und im Osten des Landes grossartige, intensive Landschaften, einsame Orte mit jedoch faszinierender Vergangenheit und authentische Begegnungen. Dabei profitieren Sie von den profunden regionalen Kenntnissen Ihrer Fachreferentin Alexandra Bopp, ihres Zeichens Orientalistin mit jahrzehntelanger Iran-Erfahrung, die Ihnen weniger geläufige Regionen zugänglich macht.

Nomadenzelte, Gebirgsabschnitte und Felslandschaften, weite Salzpfannen und stille Wüsten stehen im Kontrast zu den hellblauen, im Sonnenlicht schimmernden Moscheekuppeln, den duftenden Rosen, adrett angelegten Blumenbeeten und geschäftigen Treiben der urbanen Modernität.
Die noch eher wenig bereisten Etappen Ihrer Iran-Route führen Sie unter anderem entlang der alten Seidenstrasse. Durch den kargen Südosten mit tief orientalischen Elementen, aber immer wieder auch mit unerwarteten Oasen mit Gärten, spielendem Wasser und wichtigen Würdeträgern gewidmeten Mausoleen. Übernachtungen in traditionelleren Unterkünften, Besuche bei Nomaden und Gespräche, die Ihnen verschiedene Facetten des heutigen Lebens im Iran offenbaren. Vor allem die Begegnungen mit den Menschen – gastfreundlich, gebildet, genügsam, offen und interessiert, werden Ihr Iran-Bild nachhaltig prägen.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Rundreise durch den authentischen Iran

LIBANON

Der Puls des Libanon schlägt unbeirrt weiter – kräftig, prächtig, mit Lebenslust und weltmännisch wie einst. Der kleine Staat am östlichen Mittelmeer, wo die Phönizier das erste geschriebene Alphabet der Menschheit konzipierten, ist bekannt nicht nur für seine Zedern-bedeckten Berghänge, sondern auch für Berg- und Talfahrten zwischen Blüte und Bürgerkrieg. Als ehemaliger Beiruter führt Sie Michael Wrase, Nahost-Korrespondent und Libanon-Kenner mit Herzblut, durch das aufkeimende Land.

Man erinnert sich an das alte Beirut der 50er und 60er. Das amerikanische Life-Magazin beschrieb die libanesische Hauptstadt damals als „eine Art Las Vegas und St. Moritz, abgeschmeckt mit den Gewürzen Arabiens“. Auf jene – mit westlichen Augen betrachtet – goldenen Zeiten folgte ein jahrzehntelanger zerreissender, über- sowie interkonfessioneller Konflikt, dessen Ursachenschema auch in der heutigen Aktualität des Nahen Ostens wiederzufinden ist.
Seit Mitte des letzten Jahrzehnts  hat sich der Libanon auf den Weg gemacht, wenn nicht zu seiner alten, dann entschlossen zu einer neuen Blüte zu finden. Neue Trends, Lebensarten und Philosophien einzubinden in ein Gefüge, das von antiken Hochkulturen, dem Koexistieren mehrerer Weltreligionen und Spuren vergangener Auseinandersetzungen gezeichnet ist.
Während Ihres Aufenthaltes in der Hauptstadt Beirut sowie auf Ihren Ausflügen an Orte natürlicher Schönheit, in biblische Wälder, zu prunkvoll-orientalischen Märchenpalästen und Stätten frühchristlichen Rückzugs bekommen Sie einen Augenschein vergangener Grössen und zukunftsorientierter Gegenwart.

 

 

NZZ-REISEN EXKLUSIV

Beirut – Das Paris des Orients

 

LIBANON

Der Puls des Libanon schlägt unbeirrt weiter – kräftig, prächtig, mit Lebenslust und weltmännisch wie einst. Der kleine Staat am östlichen Mittelmeer, wo die Phönizier das erste geschriebene Alphabet der Menschheit konzipierten, ist bekannt nicht nur für seine Zedern-bedeckten Berghänge, sondern auch für Berg- und Talfahrten zwischen Blüte und Bürgerkrieg. Als ehemaliger Beiruter führt Sie Michael Wrase, Nahost-Korrespondent und Libanon-Kenner mit Herzblut, durch das aufkeimende Land.

Man erinnert sich an das alte Beirut der 50er und 60er. Das amerikanische Life-Magazin beschrieb die libanesische Hauptstadt damals als „eine Art Las Vegas und St. Moritz, abgeschmeckt mit den Gewürzen Arabiens“. Auf jene – mit westlichen Augen betrachtet – goldenen Zeiten folgte ein jahrzehntelanger zerreissender, über- sowie interkonfessioneller Konflikt, dessen Ursachenschema auch in der heutigen Aktualität des Nahen Ostens wiederzufinden ist.
Seit Mitte des letzten Jahrzehnts  hat sich der Libanon auf den Weg gemacht, wenn nicht zu seiner alten, dann entschlossen zu einer neuen Blüte zu finden. Neue Trends, Lebensarten und Philosophien einzubinden in ein Gefüge, das von antiken Hochkulturen, dem Koexistieren mehrerer Weltreligionen und Spuren vergangener Auseinandersetzungen gezeichnet ist.
Während Ihres Aufenthaltes in der Hauptstadt Beirut sowie auf Ihren Ausflügen an Orte natürlicher Schönheit, in biblische Wälder, zu prunkvoll-orientalischen Märchenpalästen und Stätten frühchristlichen Rückzugs bekommen Sie einen Augenschein vergangener Grössen und zukunftsorientierter Gegenwart.

 

 

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Beirut – Das Paris des Orients

 

ARTIKEL: Charismatischer Oman

85 ANWÄRTER FÜR DIE NACHFOLGE DES SULTANS

Sultan Qabus scheint sich von seiner Krebserkrankung erholt zu haben. Nach Jahren der Ungewissheit zeichnet sich jetzt eine Nachfolgeregelung ab.
(erschienen am 20. März 2018 in der Luzerner Zeitung, ZVG)

«Bäche von Blut» seien auf den Strassen von Maskat geflossen. Fast jede zweite Familie habe ein Schaf geschlachtet, um die Rückkehr von Sultan Qabus aus Deutschland zu feiern, erinnert sich Juma al Rahdi mit leuchtenden Augen. Acht Monate lang war der an Darmkrebs erkrankte Monarch in bayerischen Spitälern behandelt worden. Die Therapie war erfolgreich. Behaupteten die Staatsmedien, die erleichtert «die vollständige Heilung unseres geliebten Sultans» verkündeten.

Fast genau drei Jahre sind seit «diesen Freudentagen» vergangen. «Bei weitem nicht alle Omanis waren damals von der Heilung seiner Majestät überzeugt», berichtet Juma, der an der Sultan-Qabus-Universität in der Oasenstadt Nizwa Mathematik studiert. Trotz aller Versicherungen der Regierung hätten die Menschen im Frühjahr 2015 «teils panische Angst vor der Zukunft» gehabt, welche inzwischen aber einer gewissen Zuversicht gewichen sei.

Verantwortlich dafür ist vor allem der Sultan selbst. Der 77-Jährige empfängt wieder Staatsbesucher, wie unlängst den iranischen Präsidenten Hassan Rohani, zeigt sich regelmässig im Parlament und trägt mit Ansprachen an die Nation sowie Treffen mit lokalen Würdenträgern dazu bei, dass sich, wie sich ein europäischer Diplomat in Maskat ausdrückt, «das alte Wohlfühlgefühl bei den Omanis langsam wieder einstellt».

KINDERLOSER SULTAN HÄLT SICH BEDECKT

Um Palastintrigen vorzubeugen, hat Sultan Qabus bisher darauf verzichtet, einen Kronprinzen zu ernennen und damit seine Nachfolge in geregelte Bahnen zu lenken. So habe man auch verhindern können, dass Staaten wie Saudi-Arabien und Iran den designierten Nachfolger beeinflussen oder gar manipulieren, erklären dem Herrscherpalast nahestehende Beobachter in der omanischen Hauptstadt. Selbst die königliche Familie Al Said, in der 85 Personen rechtmässige Ansprüche auf die Nachfolge des kinderlos gebliebenen Sultans Qabus erheben könnten, wurde offenbar bewusst im Unklaren gelassen.

Nach dem vom Herrscher selbst erlassenen omanischen Grundgesetz tritt im Falle seines Ablebens ein Familienrat zusammen. Innerhalb der dreitägigen Trauerzeit muss das Gremium einen neuen Sultan bestimmen. Im Falle eines Scheiterns treten das Parlament und der Verteidigungsrat zusammen, um den Namen jener Person zu verkünden, deren Ernennung von Qabus in zwei versiegelten Briefumschlägen in den Palästen von Maskat und Salalah hinterlassen wurde.

Da Sultan Qabus, dessen Ehe nach drei Jahren geschieden wurde, auch keine Brüder hat, sollen die drei Söhne seines Onkels, des Bruders seines 1970 von ihm selbst gestürzten Vaters, die aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge sein. Die Namen von zwei Cousins, glauben Palastinsider, soll Qabus in dem ominösen Nachfolge-Kuvert genannt haben. Einen Hinweis auf den Favoriten des Sultans könnte die vor einem Jahr erfolgte Ernennung von Sayyid Assad bin Tariq al Said zum stellvertretenden Premierminister für internationale Kooperation sein. Der 63-Jährige studierte, wie Qabus, an der britischen Militärakademie von Sandhurst, machte in der omanischen Armee Karriere, ehe er als erfolgreicher Geschäftsmann Millionen verdiente.

SCHWERES ERBE FÜR DEN NACHFOLGER

Sayyid Assad stehe für Kontinuität und damit für jene Neutralität, mit der sich der Oman unter Sultan Qabus trotz Anfeindungen aus Saudi-Arabien im spannungsgeladenen Mittleren Osten so gut behaupten konnte, betonen Diplomaten in Maskat. Den Regenten in Riad missfällt Omans Rolle als Brückenbauer zum Iran. Das Sultanat wurde verdächtigt, im Jemen-Krieg klammheimlich die Huthis zu unterstützen – ein Vorwurf, der von Landeskennern ins Reich der Fabel verwiesen wird. Dabei war es auch zu schweren Strassenschlachten mit der Polizei gekommen. Leicht wird es der neue omanische Sultan, wer auch immer es am Ende sein wird, nicht haben, den Neutralitätskurs des charismatischen Qabus fortzusetzen. Auch innenpolitisch warten grosse Herausforderungen. Die Arbeitslosigkeit im Sultanat ist hoch. Tausende waren im Februar dieses Jahres auf die Strassen gegangen, um gegen soziale Missstände zu demonstrieren.

Er sei sich nicht sicher, ob «ein schwerreicher Geschäftsmann wie Sayyid Assad der richtige Mann für die Nachfolge unseres Sultans» ist, fragt sich nicht nur Juma, der Mathematikstudent aus Nizwa. In Zeiten zunehmender Unsicherheit sei ein «unbescholtener General» für die Nachfolge des Sultans vielleicht besser geeignet. Für ernsthafte Sorgen sei es jedoch zu früh, gibt sich der junge Omani optimistisch und zeigt uns ein Bild des Sultans mit dem amerikanischen Verteidigungsminister James Mattis. Spuren seiner schweren Krankheit, freut sich Juma, seien darauf nicht mehr zu erkennen.

 

MEHR SEHEN, ANDERS ERLEBEN – OMAN

Originalartikel in der Luzerner Zeitung.
Galerie-Album zur Oman-Reise 2018.
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