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13. Oktober 2017 · von Hans Wernhart

LANDSCHAFTLICH GROSSARTIGER ZUGFAHRT-TRAUM

Auf die Ankündigung „wir fahren mit der Bahn von Zürich nach Peking“ erntete ich zunächst nur ungläubiges Kopfschütteln. In einem alten Witz fragt man nach der Route: wir fuhren über Sargans, nicht über Winterthur…

Um es vorwegzunehmen: Es wurde eine wunderbare Reise! Auf komfortable Hotelnächte folgten etwas weniger komfortable Übernachtungen in modernen, manchmal auch nicht so modernen Zügen.

Wir erlebten imperiale Pracht in Wien, Moskau und in Peking. Aufstrebende junge Künstler in der Musikakademie Kasan. Das einfache Leben auf einer Datscha bei Irkutsk und in einem Plattenbau in Ulanbataar. Die endlose Weite Sibiriens mit den wunderbaren Birkenwäldern kontrastierten mit dem „Nichts“ der Wüste Gobi. Die grossartigen Felsskulpturen der Mongolei wirken wie Vorlagen für die grossformatige Bronzekunst Henry Moores.

RUSSISCHE GASTFREUNDSCHAFT AUF SCHIENEN

Die Reise im Sonderzug von Moskau durch Sibirien und die Mongolei bis an die chinesische Grenze wurde stark geprägt durch die immer freundlichen, uns stets umsorgenden russischen Zugbegleiter, durch die kompetente Küchen- und Servicecrew und vor allem durch unseren russischen Reiseleiter Anatoly, der uns den Zugang zu seiner Heimat kompetent vermittelte. Durch sie alle konnten wir die Reise Tag für Tag intensiv geniessen, Mussestunden im Zug wechselten sich ab mit den Besichtigungen in den bedeutendsten Stationen auf der Route.

Diese Reise war für viele der Reiseteilnehmer und auch für mich (zum zweiten Mal!) die Verwirklichung eines langgehegten Traums. Ich war wahrscheinlich nicht der Einzige, der es vorgezogen hätte, mit der Bahn statt dem Flugzeug von Peking zurückzureisen…

 

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