NZZ-REISEN
STUDIENREISE JAPAN – CHINA
| Termin: | 10.11. - 01.12.2026 |
| Fachbegleitung: | Matthias Kamp, Martin Kölling |
| Reiseleitung: | Noch nicht bestimmt |
| Min. Teilnehmerzahl: | 15 |
| Max. Teilnehmerzahl: | 25 |
| Preis pro Person Doppelzimmer: | CHF 17950.- |
| Einzelzimmerzuschlag | CHF 3950.- |

Überlegt geschwungene Tempelgiebel kontrastieren mit Errungenschaften zukunftsweisender Technologien und rasanter, grossflächiger Urbanisierung. Das «Land der aufgehenden Sonne» und das «Land der Mitte» bewegen sich, jedes auf seine Weise, mit Lichtgeschwindigkeit dem uns bevorstehenden Tag zu, den sie wiederum selbst durch ihre technische Neugier und produktivistische Entschlossenheit mitformen. Diese einmalige Jubiläumsreise kombiniert für Sie zwei absolute Kulturgrössen Asiens – mit dem zusätzlichen Kontrastpunkt des Fortschritts. Die NZZ-Korrespondenten Martin Kölling und Matthias Kamp fungieren als Fachreferenten, die ihr langjähriges Wissen und Expertennetz teilen und Türen zu Institutionen der Zukunft öffnen.
Superlativen ganz unterschiedlicher Art scheinen sich auf der 22-tägigen Reise zu überbieten. Nach einem optionalen Vorprogramm in Japans traditionellem Zentrum der Onsen-Kultur nahe des majestätischen Fuji verdeutlichen in Tokio und Osaka Lebensformen von morgen die technologische Spitzenstellung des Landes. Historische Legenden warten indes in Kyotos Tempelgärten, traditionellen Produktionsstätten, entlang Kurashikis Kanälen und auf Shikokus Pilgerpfaden. Chinas Enormität, kulturell wie wissenschaftlich, zeigt sich derweil angesichts spektakulärer Darbietungen vor der dramatischen Karstlandschaft von Yangshuo, gebäudedurchquerender Monorail-Schienen in der 32 Millionen-Stadt Chongqing, alt überlieferter Holzarchitektur in Zhaoxing, Natur- und Ingenieurgewalten entlang des grossen Yangtze – auf dem Sie drei Nächte auf dem luxuriösen Yangzi-Explorer verbringen – und unvorstellbarer KI-Welten in Shanghai.
Kombination zweier asiatischer Hochkulturen mit bedeutenden Traditionen und technischem Pioniergeist

Tag 1/2: Zürich – Tokio
Sie fliegen von Zürich über Nacht in die Hauptstadt Japans – die weltberühmte, technikverliebte, futuristische Metropole. Bei dieser Stippvisite weiss sie aber auch, sich von ihrer traditionellen Seite zu zeigen. Mitten im Zentrum suchen Sie das Quartier Kagurazaka auf – «Hügel der göttlichen Unterhaltung». Nur feudale Daimyos und Samurai konnten es sich leisten, in der Zeit der Tokugawa-Shogune im 17. bis 19. Jh. in diesem Quartier ausserhalb der Schlossmauern Unterhaltung zu suchen. Die kopfsteingepflasterten Gassen mit ihren Edelwarenläden waren vor allem auch bei hochstehenden Geishas beliebt. Sie besuchen eine Handwerkstatt, eine Kunstgalerie und den Akagi-Schrein – ein traditioneller Tempel, der über die Jahrhunderte moderne Elemente in sich aufgenommen hat. Ihr japanisches Willkommensessen geniessen Sie im Beisein Ihres Fachreferenten Martin Kölling.
Tag 3: Tokio
Kita Senju war einst eine blühende Poststadt entlang einer der bedeutendsten Handelsrouten der Edo-Periode. Ihr Fachreferent kennt das heutige Viertel Tokios, in dem sich noch heute ein wenig das Nachkriegsjapan erahnen lässt, gut – und erklärt Ihnen, was es mit der Bezeichnung «Shitamachi», Unterstadt, auf sich hat. Eindrucksvoll ist auch die Hochwassermarke an der örtlichen Turnhalle in 6,5 m Höhe. Später erzählt er Ihnen mehr über die japanische Architektur und gibt einen Einblick in das futuristische Tokio. Ebenfalls am heutigen Tag treffen Sie einen japanischen Journalisten, der mit Ihnen über seine Arbeit und Veränderungen in der Branche spricht. Ihr Fachreferent ergänzt mit Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Auslandskorrespondent.
Tag 4: Tokio – Osaka – Kyoto
Morgens bringt Sie eine Shinkansen-Zugfahrt in eines der wichtigsten Industriezentren des Landes. In Osaka angekommen, treffen Sie auf Kontakte Ihres Fachreferenten. Sie lernen Shoukei Matsumoto kennen, er scheint die Personifizierung der unterschiedlichen Gesichter Japans schlechthin: Der buddhistische Mönch studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften, ist Mitglied des Renge-Ji Institute for Buddhist Research und hat unter anderem in Deutschland zu Künstlicher Intelligenz geforscht und gelehrt. Danach besuchen Sie das Nakanoshima Qross, ein medizintechnisches Forschungs- und Startup-Zentrum, wo ein Star der Weltausstellung – ein kleines schlagendes Mini-Herz aus menschlichen Stammzellen – gezüchtet wurde. Schliesslich treffen Sie noch einen Pionier im Bereich von Humanoiden: Professor Hiroshi Ishiguro ist bekannt für die Entwicklung seines eigenen Doppelgängers, der dank generativer KI für ihn antworten kann, und hat bei der Weltausstellung den zentralen Roboterpavillon entworfen. Am Abend fahren Sie weiter nach Kyoto.
Tag 5: Kyoto
Die atemberaubende Architektur von Kyotos Tempelwelt ist legendär – so erkunden Sie das historische Viertel Higashiyama mit seinen engen Gassen und traditionellen Holzhäusern. Zu den Höhepunkten gehört zweifelsohne der Kiyomizu-dera, UNESCO-Kulturwelterbe und berühmt für seine hölzerne Aussichtsplattform mit Blick über die Stadt. Sie flanieren auf dem Nene-no-Michi-Weg, der Sie direkt in die Vergangenheit mitnimmt, und besuchen den Zen-Tempel Kodai-ji, dessen Bau 1605 zu Ehren Toyotomi Hideyoshis, einem der drei Reichseiniger, von seiner Frau in Auftrag gegeben wurde. Das gewaltige Tor des Chion-in-Tempels sowie seine riesige Tempelglocke beeindrucken – so auch der Shoren-in-Tempel für seine Statuen und Rolle in der Entstehungsgeschichte buddhistischer Sekten. In den steingepflasterten Gassen Ninen-zaka und Sannen-zaka entzücken traditionelle Töpferwaren, Teehäuser und Imbisse, bevor Sie mit dem Yasaka Shrine und seinen vielzähligen Laternen einen der berühmtesten Shinto-Schreine besuchen. Am späteren Nachmittag haben Sie die Gelegenheit, auf eigene Faust den farbenfrohen, vielfältigen Nishiki-Markt und das wunderschöne Gion-Viertel, Kyotos berühmtesten Geisha-Distrikt, zu besuchen.
Tag 6: Kyoto
Die alte Kaiserstadt ist reich an kulturellen Schätzen – Sie tauchen ein in vergangene Zeiten und besuchen einen weniger bekannten Tempel mit seiner Gartenanlage. Dort werden Sie eingeweiht in die traditionelle Technik des Zurechtstutzens von Bäumen und Sträuchern sowie in die leitende spirituelle Philosophie und sehen ein Meisterwerk japanischen Bootsbaus aus der Edo-Zeit. Später erfahren Sie mehr über die Grundsätze des Buddhismus und Zen und deren Relevanz in der modernen Welt. Unter Anleitung eines Zen-Priesters tauchen Sie in die Praxis des Zazens ein. Anschliessend kommen Sie während eines vegetarischen Mittagessens, bekannt als «Shojin Ryori», ins Gespräch mit den Mönchen. Sie geniessen die Spezialitäten aus der buddhistischen Küche in einer Halle des Tempels, welche normalerweise der Öffentlichkeit verschlossen bleibt. Nach Verabschiedung Ihres Fachreferenten Martin Kölling erwartet die Tokubei Masuda Shoten Sake-Brauerei Ihren Besuch. Der Besitzer des über 300-jährigen Traditionsunternehmens persönlich ermöglicht Ihnen Einblicke in den Brauprozess, bevor Sie mehr über Geschmack und Tiefe bei einer Sake-Degustation erfahren.
Tag 7: Kyoto – Kurashiki
Weiter westwärts auf der Hauptinsel Honshu erreichen Sie mit dem Shinkansen Okayama. Auf der Weiterfahrt in Richtung Kurashiki besuchen Sie mit einem Sojasaucen-Hersteller ein weiteres Traditionshaus: Hier zeigt man Ihnen den Produktionsprozess der – in der japanischen Küche zentralen – Sojasauce und Sie erfahren mehr über die Rolle der Bizen-Keramik bei deren Lagerung. Am Nachmittag erkunden Sie die alte Handelsstadt Kurashiki, wörtlich «Stadt der Lagerhallen». Einst bedeutendes Distributionszentrum für Reis: Entstanden entlang des Kanals eine Vielzahl an Hallen – heute umgewandelt in gesellige Boutiquen und Cafés. Eine der prominentesten lokalen Familien ist jene der Hara – ein Vertreter ihrer 9. Generation nimmt Sie mit auf einen tiefblickenden Stadtspaziergang und erzählt Ihnen anschaulich von der 400-jährigen Geschichte Kurashikis.
Tag 8: Kurashiki – Naoshima – Takamatsu (Shikoku)
Ausserhalb der Stadt an der Küste nehmen Sie die Fähre und erreichen so die Insel Naoshima im Seto-Binnenmeer. Hier erwartet Sie ein einmaliges Kunsterlebnis, gilt Naoshima doch als Freiluftmuseum mit einer grossartigen Fülle an räumlich grosszügigen Exponaten sowie Galerien und Ausstellungen, die Werke einiger der weltweit berühmtesten Kunstschaffenden zeigen – Sie treffen hier auf Tadao Ando, David Hockney, Jackson Pollock, Yves Klein, Jasper Johns, James Turrell und Walter de Maria sowie Claude Monet. Unter anderem erleben Sie Tadao Andos – direkt in die Erde hineingebautes – Chichu Art Museum und Benesse House, mit weiten Ausblicken auf die Meerlandschaft. Eine weitere Fährenfahrt bringt Sie weiter hinaus auf die Insel Shikoku.
Tag 9: Takamatsu
Auf der kleinsten Hauptinsel Japans, Shikoku, entdecken Sie in Takamatsu eine traditionsreiche Textilhandwerkstatt, wo die kunstvolle Sanuki-Norizome-Färbemethode angewandt wird. Sie beobachten, wie mit einer zähen Reispaste Muster auf den Stoff aufgetragen werden, die im weiteren Prozess von den Farben unberührt bleiben und so kontrastreiche Designs entstehen lassen. Am Nachmittag suchen Sie den Ritsurin Garten auf, welcher vor der Kulisse des Berges Shiun liegt. Er gehört zu den eindrucksvollsten historischen Gärten Japans und beeindruckt durch seine weitläufige, sorgfältig komponierte Landschaft – unter anderem mit über 1’000 kunstvoll geformten Schwarzkiefern, 13 landschaftlich gestalteten Hügeln und sechs Teichen. Im Sanuki Volkskunstmuseum ist lokale Handwerkskunst ausgestellt, das traditionelle Teehaus Kikugetsu-tei bietet Grüntee und süsse Köstlichkeiten und vom Hiraiho-Hügel, dem höchsten Punkt des Gartens, eröffnet sich einer der schönsten Ausblicke über die Anlage.
Tag 10: Shikoku – Awaji Island
88 Tempel verbindet der Shikoku-Pilgerweg, der den Spuren des Mönches Kobo Daishi folgt, dem Begründer des esoterischen Shingon-Buddhismus. Sie nehmen sich einen besonders stimmungsvollen Abschnitt im Osten der über 1'000 Jahre alten Route vor. Der Gokurakuji, «Tempel des Paradieses», ist für Gebete um eine sichere Geburt bekannt. Besonders beeindruckt die mehr als 1’200 Jahre alte Zeder, die Kobo Daishi selbst gepflanzt haben soll und als «Baum der Langlebigkeit» verehrt wird. Konsenji, der «Tempel der Goldenen Quelle», empfängt Pilger mit einer lebendigeren Atmosphäre. Der Legende nach grub der Mönch hier einen Brunnen, dessen heiliges Wasser den Menschen während einer Dürre half und bis heute als Quelle für Gesundheit gilt. Nach diesen Eindrücken fahren Sie weiter zur Insel Awaji. Hier treffen Sie auf die geraden Linien der Konferenz-Anlage Awaji Yume Butai, entworfen von Tadao Ando. Mit einem Abschiedsdinner beschliessen Sie den japanischen Teil Ihrer Jubiläumsreise.
Tag 11: Awaji Island – Osaka – Guangzhou
Ein Transfer bringt Sie zum Kansai International Airport, wo Sie den Nachmittagsflug in Richtung Südchina nehmen. Am Abend landen Sie in Guangzhou, einst als Kanton bekannt. Bei einem Willkommensabendessen treffen Sie auf Ihren Fachreferenten Matthias Kamp, der mit ersten Ausführungen die Freude auf einen vielversprechenden China-Aufenthalt weckt.
Tag 12: Guangzhou
Einst «Seidenstrasse auf dem Meer» genannt, unterhielt die Stadt Handelsbeziehungen mit Indien und Arabien. Die Opiumkriege beherrschten das konfliktreiche Verhältnis zur britischen Kolonialmacht – die Nähe zu Hongkong hatte wiederum einen fördernden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Auf dem Flower City Square – mit rund 56 Hektaren und ganzjährig blühenden Pflanzen und Bäumen der grösste Platz Guangzhous – erläutert Ihnen Ihr Fachreferent den Aufstieg der Stadt zur südchinesischen Megacity. Ihren Blicken entzieht sich auch der Canton Tower nicht, für die Asienspiele 2010 eröffneter Radio- und Fernsehsendeturm. Mit der nur 0,3 km2 kleinen Insel Shamian, direkt am Perlfluss gelegen, treffen Sie auf den einst einzigen Ort in China, wo westliche Kaufleute ihre Lagerhäuser und Fabriken errichten durften – koloniale Architektur und westlich anmutende Strassenzeilen erzählen heute noch von der Zeit der aufgeteilten britischen und französischen Konzession.
Tag 13: Guangzhou – Yangshuo
Bevor Sie in ländlichere Gebiete Richtung Nordwesten fahren, fokussieren Sie sich im «Land der Gegensätze» beim Besuch einer Institution nochmals auf das Zukunftsdenken und den Strukturwandel von alten Industrien zu Hightech. Danach besteigen Sie den Hochgeschwindigkeitszug, der Sie etwas weiter als 400 km nach Yangshuo bringt. Einst ein abgelegenes Dorf der Zhuang-Minderheit, zog es später Reisbauern, Händler, Dichter und Reisende an, die in den bizarren Karsthügeln eine märchenhafte Landschaft antrafen.
Tag 14: Yangshuo
Sie beginnen den Tag auf einem farbenfrohen Markt, wo Stimmen, Düfte und Farben ineinandergreifen und das Feilschen geübt werden kann. Auf einem Bambusboot, angetrieben von der Kraft Ihres Bootsführers und seinem langen Bambusstab, gleiten Sie sanft auf dem Li-Fluss und lassen die ruhige Stimmung der beeindruckenden Landschaft auf sich wirken. Am Nachmittag haben Sie Zeit zum Ausspannen oder für eigene Entdeckungen, bevor Sie sich zum gemeinsamen Abendessen treffen – um danach einem überwältigenden Spektakel beizuwohnen. Denn wenn die Nacht über den Li-Fluss fällt, verwandelt eine Inszenierung des weltberühmten Regisseurs Zhang Yimou die dramatische Gebirgslandschaft in eine natürliche Bühne aus Licht, Gesang und Bewegung. Ein poetisches Spiel, das sich wie ein lebendiges Märchen vor den dunklen Silhouetten der Karstberge entfaltet.
Tag 15: Yangshuo – Longji
Etwas weiter nördlich kommen Sie ins Gebiet der «Drachenrücken» – dies die wörtliche Übersetzung der Longji-Reisterrassen, die hier erstmals im 13. Jh. von Angehörigen des Zhuang- und Yao-Volkes angelegt wurden. Die scheinbar endlosen, terrassenförmig angelegten Felder steigen wie Stufen den Bergen entgegen und bieten grandiose Ausblicke über die wunderbare, friedliche Landschaft. Gleichzeitig erfahren Sie viel über den Alltag der Menschen, die diese Felder bewirtschaften. Eine leichte Wanderung bringt Sie in vier Dörfer, wo Sie die Holzarchitektur der traditionellen Behausungen bewundern und Sie der Duft von frisch gedämpftem Reis begleitet. Sie begegnen Bauersleuten auf ihren Feldern sowie Händlerinnen, die handgefertigte Textilien und lokale Köstlichkeiten anbieten.
Tag 16: Longji – Zhaoxing – Chongqing
Mit Zhaoxing lernen Sie ein Märchen hölzerner Hausfassaden kennen – das grösste Dorf der Dong-Volksgruppe. Landesweit sind sie als beste Holzhandwerker bekannt – Sie bestaunen die Vielzahl geschnitzter Balkone und Geländer sowie die Wahrzeichen des Dorfs, die Trommeltürme und Wind- und Regenbrücken, welche allesamt ohne Eisennägel gebaut sind. Auch fallen Ihnen die blauen Stoffbahnen auf, welche hier und da zum Trocknen aufgehängt sind – in Zhaoxing wird auch traditionelle Indigo-Färberei betrieben. Sodann besteigen Sie am Bahnhof des naheliegenden Congjiang den Erste-Klasse-Wagen des Hochgeschwindigkeitszuges, der Sie etwas über 600 km weiter ins Innere Chinas hineinbringt. Nach Chongqing: grösste Stadt der Welt, deren Ausmasse und Bauweisen schon fast wie ein Fiebertraum wirken. Ihr Fachreferent gibt Ihnen derweil Einblick in Thematiken wie die Pläne der Regierung, aus Chongqing eine Autostadt nach dem einstigen Vorbild Detroits zu machen.
Tag 17: Chongqing – Ciqikou / Einschiffung Yangzi-Explorer
In der Stadt der 32 Millionen erleben Sie Grössenverhältnisse ungeahnten Ausmasses. Sie begegnen zahlreichen Technologiewundern – in der Sparte öffentlicher Verkehr lässt Sie die Liziba Light Rail staunen, welche akribisch durch einen Gebäudekomplex hindurch pendelt. Umso grösser scheint erneut der Kontrast der Lebensweisen bei der Fahrt nach Ciqikou, einem Viertel am Stadtrand. Die Geschichte seiner Altstadt reicht bis ins 10. Jh. zurück: Einst florierender «Porzellan-Hafen» und später, während der Ming-Dynastie, bedeutendes Handelszentrum, bewahrt Ciqikou in seinen engen Gassen noch immer den Rhythmus vergangener Zeiten. Lebendige Teehäuser, unzählige rote Lampions, kunstvolle Keramik und duftende Spezialitäten erzählen von einem China, das zwischen Tradition und Wandel schwebt. Zurück im Zentrum besichtigen Sie die Grosse Halle des Volkes aus den 50er Jahren und blicken in der Jiefangbei-Fussgängerzone gegen den Himmel, wo Wolkenkratzer und Leuchtreklamen das Denkmal zum Sieg im chinesisch-japanischen Krieg anglitzern. Nach letzten Informationen zur grünen Energiepolitik der chinesischen Regierung in Bezug auf den Drei-Schluchten-Staudamm verabschiedet sich Matthias Kamp von Ihnen. Am Chaotianmen-Pier schiffen Sie auf den Yangzi-Explorer ein – ein Luxusschiff, auf dem Sie die kommenden drei Nächte verbringen werden – und werden bei einem herzlichen Empfang vom Kapitän begrüsst.
Tag 18: Yangtze-Kreuzfahrt / Fuling, Zhongxian
Die nächsten Tage sind gefüllt mit einmaligen Erlebnissen auf Ihrer gediegenen schwimmenden Unterkunft, eingebettet in eine monumentale Naturkulisse. Nebst geselligen Momenten an Bord, Tai-Chi-Morgenübungen, köstlicher Verpflegung, Afternoon Tea und Live-Musik bietet sich Ihnen die Möglichkeit, Ihre Exkursionen aus mehreren Angeboten individuell zusammenzustellen. Beim Durchqueren des Stadtbezirks Fuling können Sie das Project 816 besichtigen – ein einst streng geheimes Militärbauprojekt, wozu ein 20 km langes Höhlensystem in den Wuling-Bergen angelegt wurde. Oder Sie lassen sich durch einen Fahrstuhl 40 m tief in den Yangtze zum weltweit ersten Unterwassermuseum seiner Art bringen, um die 1’200 Jahre alten Wasserstandsmerkmale und Felsinschriften der Tang-Dynastie zu sehen. Später, in der Region von Zhongxian, wartet ein mitreissendes Freilicht-Spektakel, inspiriert von der klassischen Erzählung «Die Geschichte der Drei Reiche» aus dem 14. Jh., mit Pferdedarstellungen, Licht- und Wassereffekten, 3D-Projektionen und Feuerwerk. Wer es ruhiger mag, spaziert durch das charmante Gassenlabyrinth von Zhongzhous altem Kern, wo traditionelle Architektur auf moderne Kreativläden trifft.
Tag 19: Yangtze-Kreuzfahrt / Qutang-Schlucht, Wushan, Schiffshebewerk
Nach der Durchquerung der – mit 8 km kürzesten, aber vielfach als dramatischste bezeichneten – Qutang-Schlucht locken im Wushan-Berggebiet zwei Wanderrouten mit verschiedenen Längen. Die «Göttinnen-Strasse» ist ein Weg entlang der Klippen auf 1'000 m Höhe und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Flusslandschaft sowie auf die berühmte Felsformation Goddess Peak – besonders eindrucksvoll, wenn Nebel und Herbstfarben eine mystische Stimmung erzeugen. Alternativ führt eine leichte, kürzere Wanderung durch malerische Bergdörfer, wo sich Alltagsszenen des traditionellen Lebens abspielen. Möchte man auf dem Wasser bleiben, so bringen einem kleine Boote hinaus auf die Lesser Three Gorges, ruhigere Wasserarme mit kleineren Schluchten und den Madu River – eine fast intime Reise durch schmale Wasserwege, steile Felsen und üppige Vegetation. Mit etwas Glück sind uralte hängende Särge hoch oben an den Felsen zu sehen, Relikte vergangener Bestattungstraditionen der Region. Zurück auf Ihrem Schiff passiert dieses am Abend die grosse Schlüsselstelle der Flusskreuzfahrt: den Three Gorges Dam Ship Lift – der weltweit grösste und technisch fortschrittliche Schiffsaufzug. In rund 10 min wird das Schiff 113 m hochgehoben – ein beeindruckendes Zusammenspiel von Ingenieurskunst und Natur.
Tag 20: Yangtze-Kreuzfahrt / Yichang, Ausschiffung in Shanghai
In der Region der Handelsstadt Yichang, zwischen dem Ober- und Mittellauf des grossen Yangtze gelegen und lange das wichtigste Tor zur reichen Provinz Sichuan, warten nun Technikstätten des Gigantismus. Sie sehen von Nahem den berühmten Drei-Schluchten-Damm, eines der grössten Ingenieurprojekte der Welt. Seit 2006 reguliert er den «Gelben Fluss», produziert enorme Mengen an Strom und ermöglicht die Schifffahrt durch die einst gefährlichen Schluchten. Im River Closure Park und im Three Gorges Project Museum erfahren Sie, wie das Jahrhundertprojekt geplant und gebaut wurde – mit Blick auf die mächtigen Stauanlagen und den weitläufigen Stausee. Auf andere Art setzt sich mit der Thematik auseinander, wer sich für den Quyuan-Tempel und das Drei-Schluchten-Umsiedlungsmuseum entscheidet. Der Tempel am Fuss des Phönix-Berges erinnert an den berühmten Dichter Qu Yuan, dessen Werk und Lebensgeschichte eng mit der Kultur des Yangtze verbunden sind. Im Museum ist der unglaubliche Kraftakt der Regierung infolge des Dammbaus – die Umsiedlung von rund 1,3 Mio Menschen – dokumentiert: persönliche Geschichten, historische Fotos und multimediale Installationen vermitteln eindrücklich Verlust, Wandel und Neuanfang in der Region. Nun endet Ihr unvergessliches Erlebnis auf Chinas längstem Flussgewässer. Nach der Ausschiffung begeben Sie sich zum Bahnhof von Yichang, ab wo Sie in erster Klasse an die Ostküste fahren. Unterwegs nach Shanghai, bedeutendste Industriestadt des Landes, haben Sie Zeit und Musse, die inneren Bilder Revue passieren zu lassen.
Tag 21: Shanghai
Einst ein einfaches Fischerdorf am Huangpu, wuchs Shanghai im 19. Jh. durch Handel und internationale Einflüsse zur kosmopolitischen Hafenstadt – heute verbindet das Symbol des modernen China Vergangenheit, Innovation und urbanen Aufbruch. Im Zeichen Letzteres besuchen Sie eine Institution für digitale Zukunftsorientierung. Zurück in die klassische Ästhetik der Ming-Dynastie tauchen Sie im Yuyuan-Garten, während die Tonghanchun-Apotheke die 240-jährige Traditionelle Chinesische Medizin mit moderner Forschung verbindet und so kulturelles Erbe in die Zukunft transportiert. Am internationalen Wahrzeichen der Stadt, der Uferpromenade The Bund, begegnen sich historische Kolonialfassaden und futuristische Skyline mit Shanghai Tower, Shanghai World Financial Centre und Oriental Pearl Tower. Für letzte Einkäufe tauchen Sie in die Nanjing Road ein, bedeutende Handelsader seit 1845 und heute eine der lebhaftesten Shoppingstrassen der Welt. Mitten im pulsierenden Shanghai beschliessen Sie nun auch den China-Abschnitt der grossen Jubiläumsreise und stossen beim Abschiedsabendessen auf Ihr unvergessliches Abenteuer an.
Tag 22: Shanghai – Zürich
Gegen Mittag fliegen Sie direkt zurück nach Zürich. Dank der Zeitverschiebung landen Sie am Abend des gleichen Tages in Zürich.
OPTIONALES VORPROGRAMM JAPAN
6. November – 11. November 2026
Tag 1/2: Zürich – Tokio
Sie fliegen von Zürich nach Tokio, wo Sie am nächsten Morgen landen. Ihr Transfer bringt Sie in die Millionen-Stadt, in der Tradition und Trends auf faszinierende Weise koexistieren. Ihre ersten Tokio-Eindrücke sammeln Sie in Asakusa: Hoch frequentiert und trotzdem gemütlich weht im Viertel mit seinem Tempel, dem rot leuchtenden Kaminarimon-Tor und dem überdachten Markt auch heute noch ein Wind von dazumal. Nach einem Willkommensmittagessen schlendern Sie durch das – bei Hobbyköchen und Gastronomen sehr beliebte – Kappabashi-Viertel. Geschirr und Küchenutensilien werden hier angeboten – sowie die aus Kunststoff hergestellten, erstaunlich realistisch wirkenden Menüteller, die Sie während Ihres Japan-Aufenthaltes in der Vitrine so manch eines Restaurants wiedererkennen werden.
Tag 3: Tokio – Hakone
Am Morgen fahren Sie in den Kurort Hakone, gelegen an der Sagami-Bucht, unweit des monumentalen Berges Fuji und beliebt bei japanischen Gästen für seine Vielzahl an natürlichen Onsen – die berühmten heissen Quellenbäder. Mitten in der traumhaften herbstlichen Farbenpracht der Wälder erwartet Sie Ihre Unterkunft im traditionellen Stil: ein fantastisches Ryokan, Sinnbild für japanische Ästhetik. Vom Open-Air-Onsen im Stil eines Infinity-Pools blicken Sie über den Horizont des Wassers auf die beruhigende Natur. Das Ryokan Hakone Kowakien Ten-yu verfügt über einen eigenen Garten, eine Lounge mit direktem Blick auf die gepflegte, beruhigende Natur und drei verschiedene Restaurants, darunter ein Teppanyaki-Restaurant, wo Ihr Essen direkt am Tisch zubereitet wird. Sie verbringen zwei Nächte mit eigenem Onsen auf Ihrem Balkon.
Tag 4: Hakone
Unweit vom Städtchen liegt der Ashi-See – entstanden nach dem Ausbruch des Hakone-Vulkans in dessen Krater vor 3‘000 Jahren. Während einer Bootsfahrt lassen Sie die Stimmung auf sich wirken, mit Sicht auf die sich spiegelnden roten Torii-Tore – der symbolischen Grenze zwischen der profanen Welt und dem heiligen Bereich der shintoistischen Kami-Gottheiten. Eine Seilbahn bringt Sie danach weiter in die Höhe der umliegenden Berge, wo sich Ihnen – bei guten Wetterverhältnissen – ein einmaliges Panorama auf die Region um den Fuji bietet.
Tag 5: Hakone – Tokio
Sie fahren zurück in die Hauptstadt und treffen auf einen lokalen Architekturkenner, der Sie durch das moderne Viertel Ginza führt und Ihnen Aufschluss über Bauplanung und architektonische Besonderheiten gibt. Danach bleibt Zeit zur freien Verfügung, um die faszinierende Millionenstadt nach eigenem Gusto zu erkunden.
Tag 6: Tokio
Am Mittag treffen Sie mit der angereisten Reisegruppe und Martin Kölling zusammen und geniessen ein gemeinsames Willkommensessen.
Kosten/Leistungen
Die 6-tägige Reise kostet pro Person CHF 4’750.-.
Inbegriffen: 4 Übernachtungen in 5-Sterne Hotels auf der Basis Doppelzimmer, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, alle Transfers und Transportmittel (Seilbahn, Schiff), alle Eintritte und Gebühren, Begleitung durch lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung.
Nicht inbegriffen: Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen, Trinkgelder. Einzelzimmerzuschlag CHF 1’190.-.
Das Vorprogramm findet ohne cotravel Reisebegleitung statt ab einer Gruppengrösse von mindestens 6 Teilnehmern.










Die 22-tägige Reise kostet CHF 17’950.-.
Zahlungskonditionen: 30% fällig bei der Anmeldung, der Rest 45 Tage vor Abreise. Dies gilt auch für Online-Buchungen. Zahlung mit Kreditkarte ist möglich.
Inbegriffen: internationalen Flüge in der Economy-Klasse (inkl. Flugtaxen von CHF 478.-, Stand Januar 2026), Hotelunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, 3 Übernachtungen auf dem Yangtzi Explorer in einer Deluxe Suite mit Vollpension, alle Transfers und Transportmittel (Fähre, Zug), alle Eintritte und Gebühren, Trinkgelder für lokale Leistungsträger, Audio-System auf Rundgängen, Fachvorträge und Begleitung durch Martin Kölling an 5 Reisetagen in Japan, Fachvorträge und Begleitung durch Matthias Kamp an 6 Reisetagen in China, Begleitung durch lokale Deutsch sprechende Reiseleiter, cotravel-Reiseleitung.
Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen, optionales Vorprogramm in Japan. Einzelzimmerzuschlag CHF 3’950.-.
Der Aufpreis für die Business-Klasse auf den internationalen Hin- und Rückflügen mit Lufthansa / Swiss beträgt CHF 5’550.- pro Person für das Hauptprogramm.
Der Aufpreis für die Business-Klasse auf den internationalen Hin- und Rückflügen mit Lufthansa / Swiss beträgt CHF 5’150.- pro Person für das Vorprogramm.
Der Aufpreis für die Premium-Economy Klasse auf den Langstreckenflügen mit Lufthansa / Swiss beträgt sowohl CHF 1’590.- pro Person für das Hauptprogramm wie auch das Vorprogramm.
Aufpreis für die Business-Klasse für den Flug von Osaka nach Guangzhou auf Anfrage.
Programmänderungen vorbehalten.
Vertragspartner ist cotravel, DERTOUR Suisse AG. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der DERTOUR Suisse AG (www.cotravel.ch/arvb/).


Der Stil der NZZ Reisen
Jede Reise ist ein Unikat und kann in dieser Form in keinem Reisebüro gebucht werden. Das Produkt entsteht in Zusammenarbeit mit Journalistinnen und Journalisten, die durch ihre langjährigen Tätigkeiten ausgewiesene Expertinnen und Experten für das jeweilige Land sind – und unterwegs als Referentinnen und Referenten oder Moderatorinnen und Moderatoren einen unvergleichlichen Mehrwert darstellen – sowie dem für diese Art von Reisen spezialisierten Veranstalter. Unverkennbares Merkmal sind besondere Begegnungen vor Ort, die einmaligen Einblicke in das Leben und das Funktionieren der Gesellschaft gewähren. Die Reisen sollen authentisch sein, die Augen öffnen für das Schöne, den Sinn schärfen für das Unschöne. Wer offen ist für Neues, fühlt sich wohl auf den Reisen, bei denen man mit Fachexperten die Welt auf eine andere Art entdeckt.
Fachreferenten und Begegnungen vor Ort
Aktuelle Anlässe können es notwendig machen, dass der Fachreferent seiner Pflicht nachgehen und für seine Arbeitgeber Bericht erstatten muss. Es kann also vorkommen, dass Referate auf andere Tage verschoben werden. Gleiches gilt für die erwähnten Gesprächspartner vor Ort. Sollten Ihre Fachreferenten nachweislich krank werden, ist cotravel verpflichtet, dass ein gleichwertiger, kompetenter Ersatz gestellt wird.
Anforderungsprofil
Diese Leserreise hebt sich von normalen Rundreisen ab und richtet sich an ein aufgestelltes, unkompliziertes Publikum jeden Alters. Eine Portion Gelassenheit und Toleranz sowie Interesse und Respekt für fremde Kulturen sind wichtige Voraussetzungen für diese Art von Reise. Wer Erholung und Entspannung mehr gewichtet als Erlebnis und Wissensbereicherung, sollte seine Reisepläne eventuell überdenken. Eine gute Verfassung ist aufgrund der zurückgelegten Kilometer per Flugzeug und Bus von Vorteil. Für die Besichtigungen wird eine gewisse „Standfestigkeit“ vorausgesetzt, da die Reiseteilnehmer doch immer wieder ein paar Stunden auf den Beinen sind und teilweise auch zu Fuss unterwegs sind. Eine Reise durch Japan und China ist ein spannendes und trotz aller Moderne exotisches Erlebnis. Ihre Reiseleitung wird Ihnen unterwegs als Ratgeber dienen, um Fettnäpfchen zu umgehen und die teils ungewohnten Sitten zu erklären. Die Gruppe wird durch eine deutschsprachige lokale Reiseleitung begleitet, manche Sonderführungen sind jedoch nur in Englisch möglich.
Klima
Der November ist eine ideale Reisezeit für Japan und China. Die Hitze des Sommers ist vorbei und die in Herbstfarben getunkte Landschaft zeigt sich in ihrer vollen Pracht. Die Temperaturen in Japan bewegen sich tagsüber um 16°C, nachts kühlt es auf ca. 6°C ab.
In China sind die Temperaturen ähnlich – nur in der Provinz Guangdong, wo Sie am Anfang des China-Teils sind, ist es etwas wärmer; hier können es tagsüber teilweise bis zu 25°C werden, während es sich abends auf 15°C abkühlen kann.
Einreise
Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Japan und China einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mind. zwei leere Seiten aufweist.
Impfungen & Medikamente
Für die Einreise nach Japan und China sind keine Impfungen vorgeschrieben. Welche Impfungen individuell sinnvoll sind, sollte vor der Abreise mit der Hausärztin, dem Hausarzt oder dem Tropeninstitut abgeklärt werden. Detaillierte Auskünfte finden Sie unter www.healthytravel.ch.
Bitte beachten Sie, dass aus Haftungsgründen die Reiseleitung keine Arzneimittel an die Reiseteilnehmenden abgeben darf. Aus diesem Grund sind Sie gebeten, Ihre eigenen Medikamente mitzunehmen bzw. vor Ort zu organisieren.
Transport
Die Interkontinentalflüge von Zürich über München nach Tokio und retour ab Shanghai direkt nach Zürich sind bei Lufthansa & Swiss gebucht. Der Flug von Osaka nach Guangzhou findet voraussichtlich mit China Southern statt. Die Flugdauer beträgt:
Zürich – München: 55min
München – Tokio: 12h20
Shanghai – Zürich: 11h20
Osaka – Guangzhou: 4h35
Wer das Vorprogramm bucht, fliegt direkt von Zürich nach Tokio in 13h15.
Die Transportmittel in Japan und China sind auf hohem Niveau. Sie sind in komfortablen Reisebussen unterwegs und weite Strecken legen Sie in Japan mit den Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszügen in der 2. Klasse sowie in China mit den sog. Bullet-Trains in der 1. Klasse zurück. Mit Fähren gelangen Sie in Japan auf die kleineren Inseln. In China lassen Sie die Reise auf dem Luxusschiff Yangtzi Explorer ausklingen.
Unterkunft/Mahlzeiten
Übernachten werden Sie ausschliesslich in sehr guten 4-5* Hotels. Auf dem exklusiven Yangtzi Explorer (www.yangziexplorer.org) übernachten Sie in der Kategorie Deluxe Suite. Im Arrangement sind das Frühstück sowie eine weitere Mahlzeit pro Tag inbegriffen. Während der Yangtze-Flusskreuzfahrt ist Vollpension inkludiert. Auf der Reise werden Sie sowohl einheimische als auch internationale Küche geniessen können. Sie begegnen den verschiedensten regionalen Kochstilen und Spezialitäten, erleben Gourmetrestaurants ebenso wie authentische Lokale.
Wer noch nicht wirklich mit Japan in Berührung kam, denkt beim Stichwort "japanische Küche" oft erstmal an Sushi – rohen Fisch. Tatsache ist jedoch, dass dieser nur ein Teil des umfangreichen kulinarischen Kosmos des Landes ist. Auch China bietet eine vielfältige Küche: Jede Region bietet ihre eigenen Spezialitäten, von den aromatischen Dim Sum in Guangzhou über die würzige Sichuan-Küche in Chongqing bis zu den raffinierten Kreationen Shanghais. Jede Region erzählt ihre eigene Geschichte – und gemeinsam machen sie China zu einem der faszinierendsten kulinarischen Reiseziele der Welt.
Versicherung
Eine Reise- und Annullierungskostenversicherung ist ratsam. Wir empfehlen den Abschluss der Travel Premium 365 von HanseMerkur: CHF 239.- pro Person (CHF 30’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt) oder CHF 389.- pro Familie (max. 2 Erwachsene, CHF 60’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt). Sie tritt nach Ihrer Anmeldung per sofort in Kraft und schützt Sie während den nächsten 12 Monaten nicht nur auf Ihrer cotravel Reise, sondern auch in Ihren weiteren Ferien vor finanziellem Schaden (u.a. Annullierungs- & Reiseabbruch-Versicherung, Rückreisekosten im Notfall aus dem Ausland, allfällige Mehrkosten uvm.). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cotravel.ch/reiseversicherung/ oder bei cotravel. Die Versicherung verlängert sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr. Wenn Sie eine Verlängerung nicht wünschen, müssen Sie bis 1 Monat vor Ablauf der Police bei der Versicherung kündigen. Bitte geben Sie uns auf dem Anmeldeformular an, ob wir Ihnen eine Versicherung ausstellen dürfen. Die Police ist nach Abschluss nicht erstattungsfähig.
Kosten einer Annullation/Änderung
Tritt die Kundin oder der Kunde nach schriftlicher Anmeldung (=Buchungszeitpunkt) von der Reise zurück, werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr von CHF 100.- pro Person (max. CHF 200.- pro Auftrag) nachfolgende Kosten in Prozenten des gesamten Arrangementpreises (inkl. zusätzlich gebuchten Leistungen) erhoben (Ausnahmen sind anschliessend aufgeführt). Die Rücktrittserklärung muss zwingend schriftlich erfolgen. Der Rücktritt wird verbindlich, sobald er von cotravel schriftlich bestätigt wurde. Die nachfolgenden Regelungen (Stornobedingungen) gelten im Falle eine Rücktrittserklärung, wie auch für Änderungen durch die Kundin oder den Kunden:
bis 65 Tage vor Abreise 30%
64-35 Tage vor Abreise 50%
34-20 Tage vor Abreise: 80%
19-0 Tage vor Abreise 100%
Ausnahme: No-show – Verpasst ein Gast den Flug, so entfällt für den Reiseveranstalter jede Beförderungspflicht. Dies gilt insbesondere für Fälle von Flugplanverschiebungen. Ausgenommen von den Stornobedingungen sind individuelle Sonderleistungen, welche in der Regel nicht rückerstattungsfähig sind und mit 100% der Kosten verrechnet werden. Dazu zählen u.a. individuelle Flüge, Veranstaltungstickets, kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen. Wenn die Zahl der Mindestteilnehmenden nicht erreicht wird, kann cotravel die Reise bis 2 Monate vor Abreise annullieren. Der Kundin oder dem Kunden wird in diesem Fall der bezahlte Arrangementpreis erstattet.
Bewusstes Reisen & CO2-Kompensation
cotravel übernimmt Verantwortung und setzt sich weltweit für zukunftsorientierten Tourismus ein. Seit 2019 sind wir offiziell mit dem CSR Gütesiegel „TourCert“ für ein umfassendes Engagement ausgezeichnet worden. Als Teil der DERTOUR Suisse AG zählen wir damit zum ersten Reiseveranstalter in der Schweiz, der für sein nachhaltiges Engagement ausgezeichnet ist.Wir sind überzeugt, dass das Reisen nur auf der Basis von mehr Nachhaltigkeit eine vielversprechende Zukunft hat. Wir versuchen, zur Erhaltung kultureller Vielfalt und eines natürlichen Gleichgewichts in der Natur ebenso beizutragen wie zu besseren Lebensbedingungen und stabilen sozialen Verhältnissen in unseren Zielgebieten.
Um die Umweltbelastung eines Fluges auf anderen Gebieten wieder auszugleichen, wurde die CO2-Kompensation geschaffen. Wir lassen es Ihnen frei zu entscheiden, ob Sie den CO2-Ausstoss durch eine Zahlung kompensieren wollen oder nicht. Ihr Beitrag fliesst in myclimate Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Zusammenarbeit mit Myclimate (www.myclimate.org) arrangieren wir Ihnen gerne folgende Möglichkeit, Ihren CO2-Ausstoss auszugleichen:
Von Zürich nach Tokio, von Osaka nach Guangzhou und retour ab Shanghai – Economy – Flugdistanz: ca. 21‘100 km
Kompensationskosten: CHF 107.- (Stand Januar 2026, kann bis zur Abreise geringfügig variieren)
Vorbereitungstreffen
Die Reisenden treffen sich rund sechs Wochen vor Abreise zu einem fakultativen Infotreffen in Zürich. Das Ziel dieses Treffens ist es, die Mitreisenden kennen zu lernen und offene Fragen stellen zu können.
Einzelreisende
In der Regel sind ca. ein Drittel aller Teilnehmenden Einzelreisende. Der Arrangementpreis beinhaltet die Übernachtungen in Doppelzimmern. Der Zuschlag für ein Doppelzimmer zur Alleinnutzung beträgt CHF 3’950.- (inklusive Einzelnutzung einer Kabine auf dem Yangtzi Explorer).
