Sonntagszeitung / Der Bund
STUDIENREISE PERU, BOLIVIEN & CHILE
| Termin: | 08.10. - 26.10.2026 |
| Fachbegleitung: | Röbi Koller |
| Reiseleitung: | Noch nicht bestimmt |
| Min. Teilnehmerzahl: | 15 |
| Max. Teilnehmerzahl: | 25 |
| Preis pro Person Doppelzimmer: | CHF 10950.- |
| Einzelzimmerzuschlag | CHF 1490.- |

Machu Picchu, Titicacasee, grösste Salzebene der Welt – erleben Sie das Herzstück der einstigen Inka-Kultur. Treffen Sie Dorfgemeinschaften sowie Traditionen und lassen Sie die beeindruckende Natur der Anden und Zeugnisse vergangener Hochkulturen – bis hin zur mystischen Osterinsel – auf sich wirken. Begleitet von dem ehemaligen SRF-Moderator Röbi Koller, der Sie an bleibende Begegnungen heranführt.
Das legendäre Machu Picchu erreichen Sie nach einer beeindruckenden Fahrt im Panoramazug durch das Heilige Tal. Als heilig galt auch die Sonneninsel, im Titicacasee auf knapp 4‘000 m gelegen – auf Tragflügelbooten fahren Sie hin zu Familienessen und Spaziergängen. Die Altiplano-Hochebene ist ein Abenteuer für sich: Wunderschön und leer, umringt von 6000-er Vulkanen und getaucht ins unendliche Weiss des riesigen Salzsees Salar de Uyuni und in die Farben des Nationalparks Andina Eduardo Abaroa, hält sie Legenden und unfassbare Fotomomente bereit. Die Städte lassen ihren kolonialen Charme spielen – Sie aber erkennen Fundamente und Funde aus der noch glänzenderen Hochkultur der mythischen Inkas und lassen sich durch alten Zauber und die Freundlichkeit der Menschen begeistern.

Tag 1: Zürich – Lima
Am Morgen fliegen wir mit Iberia über Madrid nach Lima, wo wir am Abend des ersten Reisetages ankommen und von der lokalen Reiseleitung herzlich begrüsst werden. Direkt am Pazifik befinden wir uns etwa auf Meereshöhe.
Tag 2: Lima
Wir besichtigen das Herz der Stadt, welche zwar im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet wurde, deren Gebiet aber schon von präinkaischen Siedlungen durchzogen war. Im Stadtteil Surquillo besuchen wir den lokalen Markt, auf dem mit Obst, Gemüse, Fleisch, Kräutern und Nüssen aus dem ganzen Land gehandelt wird. Vom Plaza de Armas aus, wo 1535 die „Stadt der Könige” gegründet wurde und 1821 die Unabhängigkeit Perus unter dem Namen Lima ausgerufen wurde, sehen wir den Präsidentenpalast, das Erzbistum und die Kathedrale von Lima. In der Nähe befindet sich das historische Aliaga Haus. Wir bestaunen die pompöse Ausstattung des ehemaligen kolonialen Herrenhauses. Beim Mittagessen lernen wir, wie der berühmte Pisco Sour zubereitet wird, und kosten das Nationalgericht Ceviche. Am Nachmittag erwartet uns im Larco Museum – ebenfalls zuvor ein Herrenhaus, errichtet auf einer präkolumbianischen Pyramide – eine der vollständigsten prähispanischen Sammlungen von Gold- und Silber-Artefakten.
Tag 3: Lima – Cusco – Chinchero – Urubamba Tal
Per Inlandflug gelangen wir nach Cusco, welches wir uns einige Tage später ansehen werden. Auf der Fahrt ins Urubamba Tal machen wir Halt in Chinchero mitten in den Anden – und tauchen direkt in die Welt der Inkas ein. Die Stadt war der Sommersitz ihrer Herrscher, mehrere Ausgrabungen zeugen heute noch vom ehemaligen Grossreich. Auch Spuren der Conquistadores sind auszumachen – ihre Kirche bauten sie allerdings in Chinchero auf Fundamenten der indigenen Zivilisation. Berühmt ist das Städtchen auch für seine traditionelle Textilmanufaktur – wir blicken den Weberinnen über die Schulter. Kurz darauf geniessen wir einen ersten Blick auf das „Valle Sagrado“, das heilige Tal der Inkas, gelegen in der Mitte des Urubamba Tals. In unserer gemütlichen Unterkunft haben wir Zeit zur gemächlichen Angewöhnung an die Höhe, da wir uns nun auf 2‘800 m ü. M. befinden.
Tag 4: Urubamba Tal
Im heiligen Tal wurden in jahrelanger Fleissarbeit Terrassen angelegt, um die unwirtlichen, steilen Flanken nutzen zu können. In Maras besichtigen wir die Salzverdunstungsteiche, älter als die Inka-Kultur selbst. Weiter geht es nach Moray, wo wir ein landwirtschaftliches Versuchszentrum der Inka entdecken. Die kreisförmigen Terrassen, die wie ein Amphitheater aussehen, dienten dazu, unterschiedliche Anbaubedingungen und Klimazonen nachzuahmen. Bei einem kurzen Spaziergang durch diese von den atemberaubenden Anden umgebenen Ruinen erfahren wir mehr über ihre Geschichte und ihren Zweck. Nebst der fantastischen Landschaft sind die vorbehaltlos freundlichen Talbewohner ein weiterer Grund, hierher zu kommen.
Tag 5: Urubamba Tal – Machu Picchu – Aguas Calientes
Eines der beiden Highlights des heutigen Tages ist bereits die Zugfahrt zu unserem Tagesziel. Tief im grünen Tal schlängelt sich unser Panoramazug entlang des wilden Urubamba Flusses nach Aguas Calientes, dem Bahnhof von Machu Picchu. Von dort aus fahren wir mit dem Bus weiter die Serpentinenkurven hinauf und erblicken das erste Mal Machu Picchu. Der amerikanische Forscher Hiram Bingham war auf seiner Expedition auf der Suche nach der letzten Inka-Hochburg Vilcabamba, als er im Juli 1911 den Berg Machu Picchu bestieg und dabei eher zufällig die völlig überwachsenen Ruinen entdeckte. Das in monatelanger Arbeit freigelegte Gelände, dessen einstiger Zweck auch heute noch ungeklärt ist, zählt seit 1983 zum UNESCO-Welterbe. Wir unternehmen einen geführten Rundgang durch die 2007 als neues Weltwunder klassierte Stätte. Übernachtung im Tal in Aguas Calientes.
Tag 6: Aguas Calientes – Machu Picchu – Cusco
Frühmorgens, wenn die Nebelschwaden die Ruinen freigeben und sich eine unwirklich mystische Stimmung breitmacht, besichtigen wir die Inka-Stadt ein zweites Mal. Es bleibt nun auch Zeit für individuelle Entdeckungen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug wieder nach Ollantaytambo. Andächtig und ehrfürchtig nimmt man diese Zugfahrt in Angriff, wissend, einen der geheimnisvollsten Winkel unseres Planeten soeben mit eigenen Augen gesehen zu haben. Am Abend erreichen wir Cusco. Einst mindestens so mächtig wie das alte Rom und wohl auch reicher, war die älteste, durchgehend bewohnte Stadt Amerikas das Herz des Inka-Imperiums und galt als Nabel der Welt. Hier begrüssen wir unseren Fachreferenten Röbi Koller, der uns die nächsten sieben Tage begleiten wird.
Tag 7: Cusco
Wir beginnen unsere Entdeckung der alten Inka-Hauptstadt mit dem Besuch der Festung Sacsayhuamán: eine monumentale Anlage aus dem 15. Jahrhundert und UNESCO-Weltkulturerbe, aus übergrossen Steinblöcken, deren Transportierung weiterhin unerklärlich bleibt. In Cusco selbst erkennen wir – trotz Kolonialstil – den ursprünglichen Charakter der Stadt wieder: Wir schlendern durch das traditionelle Viertel San Blas, einst bewohnt von Inka-Nobilität. Auf der Plaza de Armas thront die Kathedrale: Knapp hundert Jahre dauerte deren Erbauung auf Geheiss der Spanischen Kirche, mit Einheimischen als Arbeitskräfte und entwendeten Steinen von der nahen Sacsayhuamán-Festung als Baumaterial. Beim Santo Domingo Konvent achten wir auf dessen Fundament, das einst zum hiesigen Sonnentempel gehörte, der ganz mit Gold bedeckt war.
Tag 8: Cusco
Unser Fachreferent Röbi Koller bringt uns, als ehemaliger Botschafter einer Schweizer Non-Profit-Organisation, zu einem gesellschaftlichen Projekt. In dessen Zentrum stehen ältere Menschen, die in der heutigen Wirklichkeit einen schweren Stand haben. Aufgrund armer Verhältnisse in ländlichen Gebieten vermögen es Familien oft nicht, ihre älteren Mitglieder mitzuversorgen – und der hohe Analphabetismus hindert diese daran, sich ausreichend über Möglichkeiten der Unterstützung zu informieren. Wir erfahren, wie hier in der Nähe von Cusco mit einer lokalen Partnerorganisation für Begegnungsorte und Unterstützungsnetzwerke gesorgt wird, damit ältere Generationen selbstbestimmt leben können. Am späteren Nachmittag bleibt Zeit, in Cusco zwischen den pittoresken Häusern mit ihren verzierten Balkonen zu spazieren und Märkte auf eigene Faust zu erkunden.
Tag 9: Cusco – Puno
Eine weitere eindrückliche Zugfahrt wartet heute auf uns. Wir verlassen Cusco mit dem gemütlichen Titicaca Zug, der uns zum gleichnamigen See auf der Altiplano-Hochebene der Anden bringt. Dabei durchqueren wir majestätische Landschaften, geniessen die Verpflegung an Bord aus lokalen Zutaten sowie die weiteren Annehmlichkeiten des Zuges. Bei einem Halt in Abra La Raya, dem höchsten Punkt der Zugfahrt auf 4‘300 m ü. M., vertreten wir uns die Beine. Gegen Abend erreichen wir Puno – wunderschön gelegen am Titicacasee.
Tag 10: Puno – Copacabana – Sonneninsel
Heute überqueren wir die Grenze zu Bolivien, ohne die Nähe des Titicaca-Sees zu verlassen. Auf der pittoresken Halbinsel Copacabana besuchen wir im gleichnamigen, quirligen Städtchen die Basilika und erfahren, wie auch dieses Gotteshaus und dessen Maria-Statue unzertrennlich mit der Inka-Kultur verbunden sind. Mit dem Tragflügelboot fahren wir zur Insel der Sonne, die einst als heilig galt. Begleitet von Lamas begeben wir uns auf eine Wanderung mit atemberaubender Aussicht zu unserer Lodge, einer alten, restaurierten Hacienda, auf einer Anhöhe gelegen. Auf dem Weg besichtigen wir den Pilcocaina Sonnentempel – erbaut nach architektonischen und kosmologischen Prinzipien der Anden – wo der Sonnengott Inti den ersten Inka zur Erde geschickt haben soll. Wir entdecken die geheimnisvolle Idylle der Insel und lernen eine Familie kennen.
Tag 11: Sonneninsel – Copacabana – La Paz
In dieser einmaligen Umgebung machen wir Bekanntschaft mit einem Kallawaya – einem Mitglied des gleichnamigen Volkes, das gleichzeitig auch die besondere Stellung eines Heilers innehat. Nebst einer traditionellen Zeremonie erfahren wir auch mehr über die andine Kosmovision seines Volkes, welche die UNESCO zu den Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit zählt. Mit den schneebedeckten Andenspitzen als begleitendem Panorama fahren wir in die bolivianische Hauptstadt La Paz. Unterwegs machen wir Halt in der Bergbaugemeinde Milluni. Hier werden Zinn, Zink und Blei auf über 4700 m ü. M. abgebaut. Wir erhalten Einblicke in das Bergbauerbe Boliviens und erfahren mehr über die Palliris, die Ehefrauen der Minenarbeiter.
Tag 12 & 13: La Paz
Die Stadt an den südlichen Ausläufern der Königskordillere und ihre Umgebung versetzen uns in eine mysteriöse Vergangenheit, wo jede Ecke einen versteckten Schatz birgt. Bis zum heutigen Tag werden die Traditionen bewahrt – so erlebt man auf den Strassen Magie aus prähispanischen Zeiten. Die indigenen, kolonialen und modernen Gegenden und atemberaubenden Landschaften werden alle von dem Hausberg Illimani umrahmt. Gemeinsam mit einem „Lustra Bota”, einem Schuhputzer, entdecken wir die beliebten Viertel und Märkte von La Paz. Wir treffen uns vor dem ehemaligen Bahnhof von La Paz, von wo aus wir die Stadt mit den zahlreichen Teleféricos, den Seilbahnen, erkunden. Auf einem Spaziergang besuchen wir den Fisch- und Blumenmarkt sowie den Uruguay-Markt mit seinen verschiedenen Tieren und Lebensmitteln. Anschliessend erkunden wir den „Cholitas-Markt”, wo wir einheimische Frauen beim Einkauf von traditionellen Röcken und Decken beobachten können. Auf dem skurrilen Hexenmarkt wird allerhand Kurioses angeboten: Lama-Föten liegen neben getrockneten Raubvogel-Flügeln, Kräutern und schönem Kunsthandwerk. Nach einem Mittagessen besuchen wir das nahe gelegene Mondtal mit seiner ausgefallenen Landschaft. Am nächsten Tag führt uns Röbi Koller zu einem weiteren Projekt, das Frauen, Familien und jungen Landwirten Unterstützung bietet, durch den Anbau hochwertiger Bio-Lebensmittel ihr Einkommen zu verbessern.
Tag 14: La Paz – Uyuni – Salar de Uyuni
Unsere Expedition bewegt sich nun südwärts: Nach Verabschiedung unseres Fachreferenten fliegen wir von La Paz nach Uyuni im bolivianischen Altiplano. Von dort aus brechen wir mit 4x4 Fahrzeugen in Richtung des gleichnamigen, berühmten Salzsees auf. Die unwirkliche Landschaft des Salar de Uyuni ist mit über 10'000 km2 der grösste Salzsee der Welt. Die blendend weisse Salzschicht soll stellenweise bis zu 45 m dick sein. Zusammen mit dem Titicacasee und dem Nationalpark Andina Eduardo Abaroa gehört dieses Naturphänomen zu den absoluten landschaftlichen Höhepunkten unserer Reise. Wir halten die Kamera bereit – auch auf der Insel Incahuasi mit ihren eigenwilligen Riesenkakteen und bizarren Formationen aus Vulkangestein und Salz. Mitten in dieser endlos scheinenden Gegend übernachten wir in einem komplett aus Salzblöcken erbauten Hotel.
Tag 15: Salar de Uyuni – San Pedro de Atacama
Wir machen uns früh morgens auf den Weg nach Chile. Unterwegs passieren wir den Nationalpark Andina Eduardo Abaroa mit seinen spektakulären Landschaften. Wir begegnen einzigartigen Lagunen, Vulkanen, schneebedeckten Gipfeln und Thermalquellen. Unterwegs machen wir halt an der Laguna Colorada, die Heimat dreier Flamingoarten ist. Unsere Weiterfahrt führt uns zu den Geysiren „Sol de Mañana“ mit ihren Fumarolen und spektakulären Vulkankratern. An der smaragdgrünen Laguna Verde bewundern wir den beeindruckenden Blick auf den Vulkan Licancabur. Während der Fahrt durch diese einmalige Landschaft können wir mit etwas Glück Vikunjas, Lamas und Viscachas beobachten.
Tag 16 & 17: San Pedro de Atacama
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann die Zeit nutzen, um das charmante Wüstenstädtchen San Pedro de Atacama mit seinen Lehmhäusern und seiner Kirche aus dem 17. Jahrhundert zu erkunden. Zur Dämmerung brechen wir ins berühmte Valle de la Luna auf. Die bizarren Felsformationen und die sandigen Dünen erinnern an eine Mondlandschaft. Bei Dämmerung wird diese atemberaubende Landschaft farbenfroh beleuchtet. Am nächsten Tag fahren wir nach Calama, wo wir unseren Inlandflug nach Santiago de Chile antreten. In Santiago de Chile warten der Ausblick auf die Stadt vom höchsten Gebäude Südamerikas sowie ein gemeinsames Abschiedsessen auf uns.
Tag 18 & 19: Santiago de Chile – Madrid – Zürich
Wir begeben uns zum Flughafen von Santiago de Chile, wo wir unsere Heimreise antreten, um am nächsten Tag in Zürich zu landen.
OPTIONALE VERLÄNGERUNG OSTERINSEL
25. - 30. OKTOBER 2026
Tag 18: Santiago de Chile – Osterinsel
Von Santiago de Chile geht der knapp sechsstündige Flug auf die im Südostpazifik gelegene Osterinsel. Die Flugzeit vermittelt bereits ein erstes Gefühl, wie weit die Insel vom Festland entfernt ist. Sie birgt neben einzigartigen Landschaften auch heutzutage noch unzählige Geheimnisse und Schätze, welche die unfassbare Atmosphäre dieses Ortes ausmachen. Die Osterinsel ist ein Meisterwerk der Erdgeschichte und verspricht ein Rendez-vous mit der Vergangenheit.
Tag 19 & 20: Osterinsel
Überall auf der Insel herrscht idyllische Ruhe, alles läuft gemächlich ab. Während des Aufenthaltes werden wir die 180 km² kleine Insel erkunden und uns diversen Gesichtspunkten widmen. Unsere lokale Reiseleitung bringt uns nebst den Rätseln der Insel auch das normale Leben der heutigen Einwohner näher. Der landschaftliche Höhepunkt ist der 320 m hohe erloschene Vulkan Ra-no Kao, von wo wir den spektakulärsten Panoramablick über die Insel haben. Immer wieder begegnen wir sogenannten Ahus. Diese Zeremonialplattformen dienten als Grabkammern für die verschiedenen Stammesführer. Die Ahu Akivi-Anlage ist eine der am besten Erhaltenen und mit ihren sieben wieder aufgerichteten Moais ist sie wohl die imposanteste Sehenswürdigkeit. Alle diese kolossalen Steinskulpturen, welche heute noch zeitlos auf die Unendlichkeit des Ozeans schauen, sind, was die Osterinsel weltweit so berühmt gemacht hat.
Tag 21 – 23: Osterinsel – Santiago de Chile – Madrid – Zürich
Der Vormittag steht zur freien Verfügung, bevor unser Transfer uns zum Flughafen bringt für den knapp fünfstündigen Flug von der Osterinsel zurück nach Santiago de Chile. Nach der Rückkehr in Santiago de Chile übernachten wir am Flughafen bevor wir am nächsten Tag unsere Heimreise antreten, um am darauffolgenden Tag in Zürich zu landen.
Kosten/Leistungen
Die Verlängerung kostet CHF 2‘980.- pro Person im Doppelzimmer. Der Einzelzimmeraufschlag beträgt CHF 980.-.
Inbegriffen: Flug Santiago de Chile – Osterinsel – Santiago de Chile in der Economy-Klasse, Transfers, 3 Übernachtungen auf der Osterinsel, Ausflüge auf der Osterinsel, 1 Übernachtung am Flughafen Santiago de Chile, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, lokale Deutsch sprechende Reiseleitung auf der Osterinsel.
Die Verlängerung findet ohne cotravel Reiseleitung statt. Ab einer Gruppengrösse von mindestens 5 Teilnehmern.
Nicht inbegriffen: Trinkgelder, Getränke und persönliche Auslagen.






Die 19-tägige Reise kostet CHF 10‘950.-
Zahlungskonditionen: 30% fällig bei der Anmeldung, der Rest 45 Tage vor Abreise. Dies gilt auch für Online-Buchungen. Zahlung mit Kreditkarte ist möglich.
Inbegriffen: Internationale Flüge in der Economy-Klasse, Inlandflüge in der Economy-Klasse, alle Transfers, Hotelunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, andere Transportmittel (Schiff, Zug, 4x4 Fahrzeuge), alle Eintritte und Gebühren, Trinkgelder für lokale Leistungsträger, Audio-System auf Rundgängen, Vorträge sowie Interviews und Begleitung durch Röbi Koller an 8 Reisetagen, Begleitung durch lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung, cotravel Reiseleitung.
Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen.
Einzelzimmerzuschlag CHF 1‘490.-.
Programmänderungen vorbehalten.
Plätze in der Premium-Economy und Business-Klasse auf Anfrage.
Vertragspartner ist in jedem Fall cotravel, DERTOUR Suisse AG und nicht der allfällige Medienpartner, welcher ein Reiseangebot publiziert hat. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der DERTOUR Suisse AG (www.cotravel.ch/arvb/).


cotravel Reisen
Darf es ein wenig spezieller und tiefgründiger sein? Ein einzigartiges Sahnehäubchen zu Ihrer Reise? Architektonische Städtetouren, abenteuerliche Entdeckerreisen, kulinarische Genusstrips, philosophische Sinnsuche – jede cotravel Reise hat ihren unvergleichlichen Charakter, der durch unsere Experten und aussergewöhnliche Begegnungen geprägt ist.
Anforderungsprofil
Diese Leserreise hebt sich von normalen Rundreisen ab und richtet sich an ein aufgestelltes, unkompliziertes Publikum jeden Alters. Man sollte flexibel und kompromissbereit sein und Verständnis dafür haben, dass in den besuchten Ländern die Schweizer Genauigkeit und unser Zeitempfinden nicht zum Leben der Einheimischen passen. Ein wichtiges Thema für die meisten von uns ist die ungewohnte Höhe. Nicht selten befinden wir uns auf der Höhe des Jungfraujochs (rund 3‘550 m ü. M.) oder gar noch höher. Hier oben ist bezüglich Tempo der Schongang einzulegen und auf jegliche Hektik zu verzichten, wobei sich der Körper durch die Produktion von roten Blutkörperchen an die Situation gewöhnt. Personen mit Herz- und/oder Kreislaufproblemen sollten vor der Anmeldung zur Reise den Hausarzt konsultieren und sich beraten lassen, unter welchen Umständen die Reise angetreten werden kann. Sie werden immer wieder Spaziergänge und Besichtigungen zu Fuss unternehmen, dies teilweise auch auf unebenen Wegen, eine gewisse Standfestigkeit ist daher Voraussetzung. Wer Erholung und Entspannung mehr gewichtet als Erlebnis und Wissensbereicherung, sollte die Teilnahme an dieser Reise nochmals überdenken. Eine gute Verfassung ist aufgrund der zurückgelegten Kilometer per Flugzeug und Bus von Vorteil.
Klima
Hauptreisezeit und trockene Monate sind in Peru von Juni bis Oktober, in Bolivien von April bis Oktober und in Nordchile von Oktober bis Mai. Die klimatischen Bedingungen in den Andenländern variieren aufgrund der unterschiedlichen Topografie sehr, vom Tropenklima in der Tiefebene bis zum Polarklima in den höchsten Gegenden der Anden. Die Temperaturen hängen weitgehend von der Höhe ab und verändern sich saisonal nur wenig. Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass die Tage trocken und die Orte somit von den Strassen her zugänglich sind (sonst herrscht bei starkem Regen oft Überschwemmungsgefahr). Die Luft erlaubt in dieser Zeit einen einmalig glasklaren Blick auf die Andengipfel. Aufgrund der wolkenlosen Tage werden die Nächte, besonders im bolivianischen und chilenischen Altiplano, eisig kalt – die Temperaturen fallen unter null Grad! Auf der Osterinsel herrscht ein subtropisches Klima mit ganzjährig milden Temperaturen.
Einreise
Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Peru, Bolivien und Chile einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mind. vier leere aufeinanderfolgende Seiten aufweist. Ein Visum ist für Touristen nicht erforderlich.
Transport/Unterkunft/Mahlzeiten
Die Reise beinhaltet zwei Interkontinentalflüge von Zürich nach Lima und von Santiago de Chile nach Zürich beides Mal über Madrid mit Iberia. Die beiden Flüge von Lima nach Cusco und von Calama nach Santiago de Chile werden voraussichtlich von LATAM durchgeführt. Der einstündige Flug von La Paz nach Uyuni ist mit einer bolivianischen Fluggesellschaft vorgesehen. Änderungen vorbehalten. Peru, Bolivien und Chile sind landschaftlich grossartige Länder. Aus dem Flugzeug erschliesst sich dies dem Besucher weniger als auf dem Landweg, daher werden auf dieser Reise auch Strecken mit dem Zug und dem Bus zurückgelegt. Nicht alle Strassen sind gleichermassen gut ausgebaut, auf den z. T. steinigen Staubpisten kann es holprig werden – ganz besonders im Altiplano von Bolivien auf und um den Uyuni Salzsee sowie in Richtung chilenische Grenze, wo wir mit 4x4 Fahrzeugen unterwegs sind. Die Unterkunft erfolgt in guten bis sehr guten Mittelklassehotels. Eine Übernachtung wird auf einer restaurierten alten Hacienda sowie eine Übernachtung in einem aus Salzblöcken erbauten Hotel verbracht. Die Mahlzeiten können z. T. unterwegs auch als “Lunchbox“ oder als Picknick eingenommen werden.
Impfungen & Medikamente
Für die Einreise nach Bolivien ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Für die Einreise nach Peru und Chile sind keine Impfungen vorgeschrieben. Da die Impfbestimmungen der einzelnen Länder einem ständigen Wechsel unterliegen, empfehlen wir Ihnen für eine zuverlässige Auskunft, Ihren Hausarzt oder eine öffentliche Impfstelle zu kontaktieren.
Zürich: Zentrum für Reisemedizin der Universität Zürich, Hirschengraben 84, 8001 Zürich. Tel. 044 634 60 00.
Basel: Zentrum für Tropen- und Reisemedizin, Aeschenplatz 2, 4052 Basel. Tel. 061 284 82 55.
Bern: Inselspital: Impf- und Reiseberatung, 3010 Bern. Tel. 031 632 21 11 oder 031 632 25 25.
Welche Impfungen individuell sinnvoll sind, sollte ebenfalls vor der Abreise mit dem Hausarzt oder dem Tropeninstitut abgeklärt werden. Detaillierte Auskünfte finden Sie unter www.healthytravel.ch.
Bitte beachten Sie, dass aus Haftungsgründen die Reiseleitung keine Arzneimittel an die Reiseteilnehmer abgeben darf. Aus diesem Grund sind Sie gebeten, Ihre eigenen Medikamente mitzunehmen, bzw. vor Ort zu organisieren.
Versicherung
Eine Reise- und Annullierungskostenversicherung ist ratsam. Wir empfehlen den Abschluss der Travel Premium 365 von HanseMerkur: CHF 239.- pro Person (CHF 30’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt) oder CHF 389.- pro Familie (max. 2 Erwachsene, CHF 60’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt). Sie tritt nach Ihrer Anmeldung per sofort in Kraft und schützt Sie während den nächsten 12 Monaten nicht nur auf Ihrer cotravel Reise, sondern auch in Ihren weiteren Ferien vor finanziellem Schaden (u.a. Annullierungs- & Reiseabbruch-Versicherung, Rückreisekosten im Notfall aus dem Ausland, allfällige Mehrkosten uvm.). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cotravel.ch/reiseversicherung/ oder bei cotravel. Die Versicherung verlängert sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr. Wenn Sie eine Verlängerung nicht wünschen, müssen Sie bis 1 Monat vor Ablauf der Police bei der Versicherung kündigen. Bitte geben Sie uns auf dem Anmeldeformular an, ob wir Ihnen eine Versicherung ausstellen dürfen. Die Police ist nach Abschluss nicht erstattungsfähig.
Kosten einer Annullation/Änderung
Tritt der Kunde nach schriftlicher Anmeldung (=Buchungszeitpunkt) von der Reise zurück, werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr von CHF 100.- pro Person (max. CHF 200.- pro Auftrag) nachfolgende Kosten in Prozenten des gesamten Arrangementpreises (inkl. zusätzlich gebuchten Leistungen) erhoben (Ausnahmen sind anschliessend aufgeführt). Die Rücktrittserklärung muss zwingend schriftlich erfolgen. Der Rücktritt wird verbindlich, sobald er von cotravel schriftlich bestätigt wurde. Die nachfolgenden Regelungen (Stornobedingungen) gelten im Falle einer Rücktrittserklärung, wie auch für Änderungen durch den Kunden:
bis 45 Tage vor Abreise 30%
44-31 Tage vor Abreise 50%
30-0 Tage vor Abreise 100%
Stornobedingung Verlängerungsprogramm Osterinsel:
bis 100 Tage vor Abreise 30%
99-0 Tage vor Abreise 100%
Ausnahme: No-show – Verpasst ein Passagier den Flug, so entfällt für den Reiseveranstalter jede Beförderungspflicht. Dies gilt insbesondere für Fälle von Flugplanverschiebungen. Ausgenommen von den Stornobedingungen sind individuelle Sonderleistungen, welche in der Regel nicht rückerstattungsfähig sind und mit 100% der Kosten verrechnet werden. Dazu zählen u.a. individuelle Flüge, Veranstaltungstickets, kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen. Wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, kann cotravel die Reise bis 2 Monate vor Abreise annullieren. Dem Kunden wird in diesem Fall der bezahlte Arrangementpreis erstattet.
Bewusstes Reisen & CO2-Kompensation
cotravel übernimmt Verantwortung und setzt sich weltweit für zukunftsorientierten Tourismus ein. Seit 2019 sind wir offiziell mit dem CSR Gütesiegel „TourCert“ für ein umfassendes Engagement ausgezeichnet worden. Als Teil der DERTOUR Suisse AG zählen wir damit zum ersten Reiseveranstalter in der Schweiz, der für sein nachhaltiges Engagement ausgezeichnet ist. Wir sind überzeugt, dass das Reisen nur auf der Basis von mehr Nachhaltigkeit eine vielversprechende Zukunft hat.
Wir versuchen, zur Erhaltung kultureller Vielfalt und eines natürlichen Gleichgewichts in der Natur ebenso beizutragen wie zu besseren Lebensbedingungen und stabilen sozialen Verhältnissen in unseren Zielgebieten. Um die Umweltbelastung eines Fluges auf anderen Gebieten wieder auszugleichen, wurde die CO2-Kompensation geschaffen. Wir lassen es Ihnen frei zu entscheiden, ob Sie den CO2-Ausstoss durch eine Zahlung kompensieren wollen oder nicht. Ihr Beitrag fliesst in myclimate Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Zusammenarbeit mit Myclimate (www.myclimate.ch) arrangieren wir Ihnen gerne folgende Möglichkeit, Ihren CO2-Ausstoss auszugleichen: Von Zürich nach Lima und Santiago de Chile nach Zürich – Economy – Flugdistanz: ca. 22‘800 km
Kompensationskosten: CHF 120.- (Stand November 2025, kann bis zur Abreise geringfügig variieren)
Vorbereitungstreffen
Die Reisenden treffen sich rund zwei Monate vor Abreise zu einem fakultativen Infotreffen in Zürich. Das Ziel dieses Treffens ist es, die Mitreisenden kennen zu lernen und offene Fragen stellen zu können.
Einzelreisende
In der Regel sind ca. ein Drittel aller Teilnehmer Einzelreisende. Der Arrangementpreis beinhaltet die Übernachtungen in Doppelzimmern. Der Zuschlag für ein Doppelzimmer zur Alleinnutzung beträgt CHF 1‘490.-.
Teilnehmer
Maximal können 25 Gäste an dieser Reise teilnehmen. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 15 Personen. Aufgrund der Bestimmungen des neuen Datenschutzgesetzes ist uns die Herausgabe einer Teilnehmerliste nicht gestattet.
