Sonntagszeitung / Der Bund
STUDIENREISE MADAGASKAR & LA RÉUNION
| Termin: | 22.09. - 12.10.2026 |
| Fachbegleitung: | Peter Kappeler |
| Reiseleitung: | Roland Frei |
| Min. Teilnehmerzahl: | 15 |
| Max. Teilnehmerzahl: | 20 |
| Preis pro Person Doppelzimmer: | CHF 11550.- |
| Einzelzimmerzuschlag | CHF 1790.- |

Zwei Schatztruhen im Indischen Ozean – voller tierischer Erlebnisse, botanischer Wunder, geologischer Naturmonumente und kultureller Überraschungen. Madagaskar und La Réunion vereinen überwältigende Exotik mit unglaublichen Begegnungen aller Art! Ihr Fachreferent Peter Kappeler führt Sie in seine Welt der Lemurenforschung und auf La Réunion erwarten Sie einprägsame Gespräche mit den Menschen dieser wunderbaren Insel.
Eine Pionierreise par excellence – mit maximal 20 Teilnehmern. Die Kombination der beiden Naturparadiese ist aussergewöhnlich. Vom Westen Madagaskars mit seinem Hochland, Kunsthandwerk, ruhigen Leben auf dem Land, majestätischen Baobab-Bäumen und Lemuren zu den verwunschenen Vulkanlandschaften, duftenden Vanilleplantagen und auftauchenden Delfin- und Walflossen auf La Réunion. Dank des Wissens Ihres Fachreferenten und seiner Kontakte vor Ort tauchen Sie tief in die Welt der Lemuren ein. Freuen Sie sich auf überwältigende Gefühle beim Anblick unterirdischer Lavatunnel, tierischer Nachtszenen und immergrüner tropischer Hochebenen.

Tag 1 & 2: Zürich – Dubai – Antananarivo
Wir fliegen von Zürich mit Emirates mit einem Zwischenstopp in Dubai in die madagassische Hauptstadt Antananarivo, wo wir am nächsten Tag landen. Mit einem Willkommensabendessen stimmen wir uns auf die bevorstehende Reise ein.
Tag 3: Antananarivo – Ambatolampy – Antsirabe
Wir heben uns Tana, wie die Hauptstadt auch gern genannt wird, für später auf und beobachten, wie ausserhalb die Reisterrassen und die charakteristischen Dörfer des Hochlandes die Landschaft prägen. Auf dem Weg Richtung Süden machen wir Halt in Ambatolampy, um die beeindruckende Arbeit der Aluminiumtopfhersteller zu entdecken – ein typisches Handwerk in ganz Madagaskar. Wir erhalten einen Einblick in die Techniken und Prozesse der Herstellung und haben auch die Möglichkeit, von den Handwerksleuten mehr über ihre Traditionen zu erfahren. Wir treffen den Heiler des Tals, dessen Wissen über Heilpflanzen und traditionelle Medizin tief in der madagassischen Kultur verwurzelt ist. Unterwegs erfahren wir auch mehr über die Traditionen der Ahnenverehrung, die in der madagassischen Kultur tief verankert sind und das Leben der Menschen durch Rituale beeinflussen.
Tag 4: Antsirabe – Betafo – Antsirabe
Wir fahren in Richtung Westen in die Kleinstadt Betafo. Nebst kolonialen Architekturmerkmalen erinnern die typischen karminroten Häuser mit ihren Backsteinen und Ziegeldächern daran, dass wir weiterhin im Hochland Madagaskars weilen. Bei einer Wanderung begegnen wir Bauern mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Wir finden ein authentisches bäuerliches Leben vor, wo Wissen und Traditionen bewahrt und von den Älteren an die Jüngeren weitergegeben werden. Auf dem Weg begegnen wir Gemüsegärten und Reisfeldern mit ihrem Bewässerungssystem, die ein wichtiger Bestandteil der lokalen Landwirtschaft sind, und lernen verschiedene Anbaumethoden kennen. Unser Guide erzählt uns mehr über die Pflanzen, die in dieser fruchtbaren Gegend gedeihen, sowie über die Elemente der reichen madagassischen Kultur. Auf der Fahrt zurück Richtung Antsirabe kommen wir an einem Kratersee vorbei, welcher eindrücklich in die Natur der vulkanischen Hügel eingebettet ist. Am Nachmittag lernen wir anhand einer Rikscha-Fahrt, dem lokalen Transportmittel, Antsirabe kennen – bekannt für seine koloniale Architektur und Thermalquellen und landesweit höchstgelegene Stadt. Diese Fahrt ermöglicht uns einen authentischen Einblick in das tägliche Leben der Bewohnenden und Antsirabe selbst, das voller Leben und Farben steckt. Wir treffen auf Märkte und lokale Handwerker. In einer Werkstatt erfahren wir mehr über die Wiederverwertung diverser Materialien zur Herstellung von Miniatur-Fahrräder und -Rikschas. Speziell schauen wir uns auch die Arbeit eines Schnitzers an, der die Hörner der charakteristischen Zebu-Rinder Madagaskars kunstvoll in verschiedene handgefertigte Produkte zu verwandeln weiss.
Tag 5: Antsirabe – Miandrivazo
Vorbei an sanften Vulkankegeln und zwischen wunderschön terrassierten Reisfeldern und Gemüsegärten hindurch fahren wir in Richtung Westen nach Miandrivazo, das am Mahajilo-Fluss gelegen ist. Heute ist die Fahrt das Ziel – auf dem Weg erleben wir das ländliche Madagaskar in seiner ganzen Vielfalt. Kleine Dörfer säumen die Strasse, Kinder winken uns fröhlich zu. Die Landschaft ändert sich allmählich: Das satte Grün der Hochlandregion weicht trockenen Landschaften und auch die Luft wird wärmer und trockener.
Tag 6: Miandrivazo – Zazamalala – Kirindy
Auf dem Weg Richtung Westküste erwartet uns der Zazamalala-Wald. Hier tauchen wir ein in den ursprünglichen Laubwald Westmadagaskars – und damit in die faszinierende Welt der madagassischen Flora und Fauna. Im Botanischen Garten finden wir eine umfangreiche Sammlung von Pflanzen aus dem Dornenwald Südmadagaskars, 100 verschiedene Palmen und zahlreiche Bäume, Sträucher und Lianen. Auf einer kurzen Wanderung begegnen wir mit etwas Glück den vielen seltenen und einzigartigen Tieren – darunter zehn Lemurenarten wie die Kattas, Kragenlemuren, Verreaux-Sifakas oder Rot- und Weissstirnlemuren. Auch 14 Schlangen- und 5 Chamäleonarten, darunter das Riesenchamäleon von Oustalet, nennen diesen Flecken Erde ihr Zuhause. In der Aufzuchtstation für Schildkröten begegnen wir der vom Aussterben bedrohten Flachschwanz- und der Madagaskar-Grosskopfschildkröte. Am Nachmittag erleben wir mit der Fahrt zur Baobab-Allee ein Naturhighlight. Diese berühmte Allee mit ihren majestätischen Baobab-Bäumen ist ein ikonisches Bild Madagaskars. Am Abend erreichen wir Kirindy, wo wir die kommenden drei Nächte übernachten werden.
Tag 7 & 8: Kirindy
Die kommenden zwei Tage verbringen wir im grössten verbleibenden Trockenwald Madagaskars – ein wahres Naturparadies, charakteristisch durchsäht von den ehrgebietenden, hoch emporragenden Baobabs und Heimat acht putziger Lemurenarten. Global wird dieser Naturlandschaft eine der höchsten Naturschutzprioritäten zugewiesen, handelt es sich doch um eines der am stärksten bedrohten Habitate. Seit mehr als 30 Jahren leitet Peter Kappeler die Feldforschungsstation des Deutschen Primatenzentrums im Kirindy Wald. Tagsüber blicken wir exklusiv in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und erfahren mehr über die Methode der Radiopeilung zur Lokalisierung von Lemurengruppen der Larvensifakas und Rotstirnmakis. Später treffen wir auf einer Wanderung auf die verschiedenen tagaktiven Lemuren, die wir – an menschliche beobachtende Augen gewöhnt – aus nächster Nähe betrachten können. Wir treffen Vogelarten wie Seidenkuckucke und verschiedene Vangas an – und vielleicht auch umtriebige Schmalstreifenmungos. Noch etwas mehr Glück und wir sichten eine Fossa, die endemische Raubtierart. Die Forschenden zeigen auch eindrücklich den Konflikt zwischen Naturschutz, Armut der lokalen Bevölkerung und politischer Korruption auf. Auch die hoffnungsvolle Gegenbewegung dank Wiederaufforstung und Umweltbildung für Kinder wird thematisiert. Zur Dämmerung erwartet uns noch ein ganz anderes Erlebnis mitten im Lebensraum der nachtaktiven Lemuren. Nach Aufgabenstellungen der Forschenden an Mausmakis beobachten wir auf Nachtwanderungen, ausgerüstet mit Stirnlampen, die zahlreichen Aktivitäten der Tiere mit ihren funkelnden Augen im Dunkeln des Waldes, untermalt von Rufen der Gabelstreifenmakis. Mit Glück treffen wir auch auf die Votsotsas, Madagaskars grösstes Nagetier, welches zu den weltweit seltensten Säugetierarten gehört und sich nur selten sehen lässt.
Tag 9 & 10: Kirindy – Morondava
Heute besuchen wir den Marofandilla-Park, ein 209‘460 Hektar grosses Schutzgebiet. Neben den Baobabs beherbergt das Gebiet Mangroven, zu einem grossen Teil Trockenwald und den Komanaomby-See. Von einem wunderbar erhöht gelegenen, offenen Restaurant aus geniessen wir den Ausblick auf die Baobab amoureux. Die Küche des Restaurants zeichnet sich durch die Verwendung lokaler Produkte in Kombination mit einer internationalen Note aus und bietet uns weitere Genussmomente. Am Abend erleben wir die Baobab-Allee im Licht des Sonnenuntergangs. Die Silhouetten der Baobabs vor dem rot leuchtenden Himmel schaffen eine unvergessliche und magische Atmosphäre. Angekommen an der Westküste Madagaskars verbringen wir zwei Nächte am weissen Sandstrand von Nosy Kely. Am nächsten Tag haben wir Zeit für Spaziergänge am Strand und die Nutzung des hoteleigenen Pools. In der Abenddämmerung lassen wir uns vom wunderschönen Sonnenuntergang in Rot-, Orange- und Rosatönen am Strand verzaubern.
Tag 11: Morondava – Antananarivo
Ein Inlandflug führt uns zurück in die Hauptstadt Madagaskars – eine einmalige Gelegenheit, um die beeindruckende Landschaft und die Vielfalt des Inselstaates aus der Vogelperspektive zu betrachten. Mit «La ferronnerie d'Art» besuchen wir eine lokal entstandene NGO, die von der Gesellschaft zurückgelassenen Menschen zu neuen Chancen verhilft. Mit viel Leidenschaft und Engagement wurde eine Werkstatt geschaffen, in der Kunst und soziales Engagement Hand in Hand gehen.
Tag 12: Antananarivo
Wir besuchen den alten Hauptbahnhof, dessen französisch-italienischer Baustil an die zahlreichen kulturellen Einflüsse erinnert, die Madagaskar im Laufe der Zeit geformt haben. Im Rova, dem alten Königspalast hoch über der Stadt mit atemberaubender Aussicht, erfahren wir mehr über dessen zentrale Rolle in der madagassischen Geschichte als Sitz der Monarchen. Auch das Museum für Fotografie verfügt über eine beeindruckende Bildersammlung, die sowohl historische als auch moderne Aspekte der madagassischen Kultur und Landschaft zeigt. Zum Abschluss unseres madagassischen Reiseabschnitts geniessen wir ein Abschiedsessen zu traditionellen Klängen.
Tag 13: Antananarivo – Saint-Denis (La Réunion) – Salazie
Wir fliegen in Richtung Osten, hinaus auf den Indischen Ozean, wo wir mit der Insel La Réunion auf ein Übersee-Département Frankreichs stossen. Wir landen am Nachmittag am Flughafen der Hauptstadt Saint-Denis und fahren sogleich weiter zum Talkessel Salazie, einem rundum von Bergen umschlossenen Becken – dem grössten, grünsten und bevölkerungsreichsten der Insel. In seiner Gesamtheit zählt der Talkessel mit seiner atemberaubenden Kulisse zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Tag 14: Salazie – Hell-Bourg – Salazie
Vom Aussichtspunkt «Le Point du Jour» aus bestaunen wir das umliegende Panorama mit Blicken auf die Gipfel – Piton d'Anchaing, Piton des Neiges, Cimendef und La Roche Écrite, allesamt UNESCO-Weltnaturerbestätten. Danach begeben wir uns ins «schönste Dorf Frankreichs»: Als kreolischen Kokon im Herzen von La Réunion entdecken wir in Hell-Bourg restaurierte Villen, üppige Blumengärten und traditionelle Häuser, deren farbenfrohe Fassaden und verzierte Veranden das kulturelle Erbe der Insel widerspiegeln. Zum Abschluss des Tages besuchen wir das Maison Folio – eine Villa, die an die Zeit erinnert, als die wohlhabenden Familien der Insel vor der Sommerhitze der Küste ins Landesinnere flohen, um sich in der Frische der Berge in ihren charmanten, stilvollen kreolischen Häusern zu entspannen.
Tag 15: Salazie – Cap Méchant – Saint-Pierre
Der wilden Ostküste entlang fahren wir in Richtung Saint-Pierre. In dessen Gewürzgarten lernen wir Düfte und verschiedene Verwendungszwecke der lokalen Pflanzenwelt kennen. Der 200 Jahre alte Garten beheimatet verschiedene, wichtige endemische und eingeführte Arten: farbige Hölzer, Obstbäume, Duftpflanzen wie Vetiver, Geranie, Ylang-Ylang oder Kampferbäume und unzählige Gewürzsorten – Vanille, Ingwer, Kurkuma, Kardamom, Zimt, Pfeffer und rosa Beeren. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der vulkanischen Aktivitäten der Insel. Wir erkunden die Lavatunnel, ein weltweit seltenes Phänomen, und erhalten eine Führung durch das faszinierende vulkanische Innenleben von La Réunion, wobei wir Vulkanologie, Geologie und Inselgeschichte aus nächster Nähe erfahren. Danach fahren wir über die Lava Road, wo sich uns – am südlichen Wall von Le Grand Brûlé, dem Hauptüberlauf von La Fournaise – ein atemberaubender Anblick bietet: das historische, majestätische geologische Schauspiel, das der Lavastrom der «Eruption des Jahrhunderts» im April 2007 hinterlassen hat. Unterwegs eröffnet sich uns der Charme dieses Inselteils immer wieder von Neuem, bei Halten in Manapany les Bains und an den Klippen von Cap Méchant, wo die Wellen inmitten von Vacoas- und Vanilleplantagen vor einem marineblauen Hintergrund brechen.
Tag 16: Saint-Pierre – Piton de la Fournaise – Saint-Pierre
Die Faszination der Vulkane lässt uns nicht los: Wir erkunden die mineralische, mondähnliche Welt des Piton de la Fournaise. Am Nez de Bœuf haben wir Aussicht auf das saftig grüne Tal und den Rivière des Remparts. Die Plaine des Sables besticht mit ihren Ocker- und Rottönen. Die Ankunft in Pas de Bellecombe auf einer Höhe von 2‘311 M.ü.M. ist überraschend: Seine Majestät, der Schildvulkan Piton de la Fournaise, erhebt sich inmitten seiner Caldera. Wir geniessen ein lokales Mittagessen in der Gegend von La Plaine des Cafres und besuchen ein lebendiges, modernes Museum, das dem berühmten Vulkanologen-Ehepaar Kraft gewidmet ist.
Tag 17: Saint-Pierre – Cilaos – Ilet à Cordes – Cilaos
Wir durchqueren Sicheltannenwälder, passieren die Weinberge von Bras Sec – und kommen zum Aussichtspunkt La Roche Merveilleuse mit seinem unglaublichen 360°-Panorama über unzählige Gipfel und Krater. Im Dorf Cilaos am Fusse des 3‘070 m hohen Piton des Neiges, in das man bis in die 30er nur per Sänfte gelangen konnte, lernen wir die Stickereikünstlerin Madame Techer und ihr renommiertes Handwerk kennen. In Ilet à Cordes erfahren wir mehr über das landwirtschaftliche Leben von zwei Einheimischen. Nach einer Stärkung auf ihrem Anwesen erfahren wir mehr über den Anbau endemischer Pflanzen. Nach einem Spaziergang durch das Dorf mit Themen und Anekdoten zu Weinreben, Linsen und einheimischer Geschichte erwartet uns in einer typischen kreolischen Hütte eine Verköstigung lokalen Weines. Zu Mittag freuen wir uns auf ein authentisches kreolisches Picknick mit Zubereitung über dem Holzfeuer. Danach erlernen wir die Grundsätze der Rumherstellung von Réunion – und verabschieden uns mit einer kleinen Flasche unseres selbstgebrannten Rums in der Tasche.
Tag 18: Cilaos – Entre Deux – La Saline les Bains
Im pittoresken Dörfchen Entre Deux bestaunen wir die Lambrequins – Zierblenden mit schwungvollen Mustern, welche die Fassaden der Häuser schmücken. Ein Einheimischer bringt uns bei einem Spaziergang zwischen den ländlichen kreolischen Häusern und deren Gärten voller Litschis, Mandarinen, Orangen, Mangos und Kaffeebäume die Geheimnisse seines Dorfes näher. Die bekannteste Choca-Handwerkerin zeigt uns ihr Können beim Knüpfen der traditionellen Pflanzenfasern. Am Nachmittag erwartet uns eine botanische Zeitreise in Vergangenheit und Gegenwart beim Kennenlernen jener Nutzpflanzen, welche die Geschichte der Insel geprägt haben – exotische Arten mit farbenprächtigen Ziersträuchern, Felsenkräuter und Duftpflanzen. Unsere Sinne erwachen durch das Spiel der Lianen, die Frische des Unterholzes, den Duft eines Palmenhains in Symbiose mit Orchideen oder eines Bambushains. Zuckerrohr, Vanille, Vetiver und Kaffee erinnern an die landwirtschaftliche Nutzung der Pflanzenwelt.
Tag 19: La Saline les Bains – Piton Maïdo – La Saline les Bains
Auf einer malerischen Bergstrasse passieren wir Zuckerrohr- und Geranienfelder, Wälder aus Sicheltannen, Tamarinden und Mimosen und erreichen den Aussichtspunkt des Piton Maïdo auf 2’200 M.ü.M.. Hier bietet sich uns das einzigartige Schauspiel von Mafate: 1’000 m unter uns erstreckt sich die Unermesslichkeit dieses Talkessels. Wir erkennen Gipfel, Grate, schwindelerregende Spitzen und, verloren in der mineralischen Welt, winzige Dörfer. Auf einer leichten Wanderung zum Piton des Orangers geniessen wir das atemberaubende Panorama. Traditionelle kreolische Küche erwartet uns zu Mittag bei privaten Gastgebern. Zum Schluss unseres Abenteuers begeben wir uns noch aufs Wasser. An Bord eines Katamarans erleben wir eine Meer-Safari zur Fauna des Indischen Ozeans. Wir halten die Augen offen nach sechs Delfinarten, die an den Küsten der Insel Réunion leben, und nach majestätischen weissen Walen, bevor wir – wieder zurück an Land – mit einem Abschiedsabendessen den Schlusspunkt setzen.
Tag 20 & 21: La Saline les Bains – Mauritius – Zürich
Am Morgen fliegen wir von La Réunion erneut etwas östlich in ein weiteres Inselparadies des Indischen Ozeans: Wir verbringen den letzten Tag unserer Reise entspannt in Mauritius, bevor wir mit Emirates über Dubai zurück nach Zürich reisen.
OPTIONALE VERLÄNGERUNG STRANDPARADIES MAURITIUS
11.10. - 15.10.2026
3 Nächte im 4*-Beach Resort La Pirogue Mauritius
Unmittelbar an der traumhaften, bilderbuchartig exotischen Sonnenuntergangsküste Flic en Flac verbringen Sie wohltuende Strandtage. Das Sonnenlicht lässt den feinen weissen Sand hell leuchten und das smaragdfarbene Meerwasser verlockend schillern. An der Westküste der Insel situiert, erlebt man hier während abendlicher Strandspaziergänge atemberaubende Sonnenuntergänge. Die Bungalows Ihres Resorts sind zudem mitten in einen Palmenhain eingebettet – Sie geniessen den Service und lassen die Seele baumeln, bevor Sie Ihre Rückreise über Dubai nach Zürich antreten.
Kosten/Leistungen
Die Verlängerung kostet CHF 990.- pro Person im Doppelzimmer. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt CHF 590.-.
Inbegriffen: 3 Übernachtungen im 4*-Beach Resort La Pirogue Mauritius mit Halbpension, Transfer, Rückflug Mauritius - Zürich
Nicht inbegriffen: Trinkgelder, Getränke, Ausflüge und persönliche Auslagen.
Die Verlängerung findet ohne cotravel Reiseleitung statt. Ab einer Gruppengrösse von mindestens 2 Teilnehmern.







Die 21-tägige Reise kostet CHF 11’550.- pro Person.
Zahlungskonditionen: 30% fällig bei der Anmeldung, der Rest 45 Tage vor Abreise. Dies gilt auch für Online-Buchungen. Zahlung mit Kreditkarte ist möglich.
Inbegriffen: internationale Flüge mit Emirates in der Economy-Klasse (inkl. Flugtaxen von CHF 149.-, Stand November 2025), Inlandflüge und Regionalflüge in der Economy-Klasse, alle Transfers, Hotel- und Lodgeunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, andere Transportmittel (4x4-Fahrzeuge, Schiff), Visagebühr, alle Eintritte und Gebühren, Trinkgelder für lokale Leistungsträger, Fachvorträge und Begleitung durch Peter Kappeler an 9 Reisetagen, Begleitung durch lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung, cotravel Reiseleitung, englischsprechende Geländewagen-Fahrer.
Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen, optionale Verlängerung in Mauritius. Einzelzimmerzuschlag CHF1’790.-.
Programmänderungen vorbehalten.
Der Aufpreis für den Hin- und Rückflug mit Emirates in der Business-Klasse beträgt CHF 4’950.- pro Person für das Hauptprogramm sowie für die Verlängerung.
Vertragspartner ist in jedem Fall cotravel, DERTOUR Suisse AG und nicht der allfällige Medienpartner, welcher ein Reiseangebot publiziert hat. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der DERTOUR Suisse AG (www.cotravel.ch/arvb/).


cotravel Reisen
Darf es ein wenig spezieller und tiefgründiger sein? Ein einzigartiges Sahnehäubchen zu Ihrer Reise? Architektonische Städtetouren, abenteuerliche Entdeckerreisen, kulinarische Genusstrips, philosophische Sinnsuche – jede cotravel Reise hat ihren unvergleichlichen Charakter, der durch unsere Experten und aussergewöhnlichen Begegnungen geprägt ist.
Anforderungsprofil
Diese Leserreise hebt sich von normalen Rundreisen ab und richtet sich an ein aufgestelltes, unkompliziertes Publikum jeden Alters. Man sollte flexibel und kompromissbereit sein und Verständnis dafür haben, dass in den besuchten Ländern die Schweizer Genauigkeit und unser Zeitempfinden nicht zum Leben der Einheimischen passen. Sie werden immer wieder Spaziergänge und Besichtigungen zu Fuss unternehmen, dies teilweise auch auf unebenen Wegen. Im Kirindy Wald werden Sie auch Nachtwanderungen unternehmen. Eine gewisse Standfestigkeit ist daher Voraussetzung. Eine gute Verfassung ist aufgrund der zurückgelegten Kilometer per Flugzeug, der teilweise holprigen Strassen und langen Fahrstrecken von Vorteil.
Klima
Das Klima in Madagaskar und auf La Réunion ist tropisch und variiert je nach Region und Höhenlage. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als ideale Reisezeit, insbesondere für Tierbeobachtungen und Outdoor-Aktivitäten. An der Ostküste Madagaskars herrscht ganzjährig feuchtes, schwüles Klima mit Tagestemperaturen von circa 27 °C bis 32 °C. Im zentralen Hochland ist es mit Tagestemperaturen von circa 17 °C bis 25 °C kühler und nachts kann es bis unter 10 °C abkühlen. In La Réunion und auf Mauritius liegen die Temperaturen im Oktober zwischen circa 19 °C und 26 °C. Die Wassertemperaturen liegen bei etwa 23–25 °C.
Einreise
Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Madagaskar, La Réunion und Mauritius einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und mind. vier leere, davon zwei gegenüberliegende Seiten aufweist. Für Madagaskar braucht es ein Visum, welches bei der Einreise erteilt wird. Die Gebühr für das Visum ist bereits im Arrangementpreis inbegriffen. Die jeweilige Einreisebehörde entscheidet über die Erteilung oder Abweisung des Visums oder der Einreisegenehmigung. Aufgrund dessen kann seitens cotravel/DERTOUR Suisse AG keinerlei Haftung oder Verantwortung für eine mögliche Abweisung eines Visums oder einer Einreisegenehmigung übernommen werden bzw. in Einzelfällen weitergehende Unterstützung bei Abweisung bieten. Eine Kostenrückerstattung ist nicht möglich.
Transport/Unterkunft/Mahlzeiten
Die Interkontinentalflüge von Zürich nach Antananarivo und retour ab Mauritius (jeweils via Dubai) sind bei Emirates gebucht. Die Flugdauer beträgt:
Zürich – Dubai: 6h10 Mauritius – Dubai: 6h35
Dubai – Antananarivo: 8h55 Dubai – Zürich: 6h40
Der Inlandflug in Madagaskar wird voraussichtlich von Madagaskar Airlines durchgeführt. Die Regionalflüge sind bei Air Austral gebucht. Madagaskar ist landschaftlich ein grossartiges Land. Aus dem Flugzeug erschliesst sich dies dem Besucher weniger als auf dem Landweg, daher werden auf dieser Reise viele und lange Strecken mit dem Geländefahrzeug oder Bus zurückgelegt. In Madagaskar sind nicht alle Strassen gleichermassen gut ausgebaut. Dies gilt vor allem für die Route in den Kirindy Wald, wo Sie auf einer ungeteerten Strasse unterwegs sein werden. Auf den Staubpisten kann es holprig werden. Deshalb sind wir in Madagaskar in 4x4-Fahrzeugen mit englischsprachigen Fahrern unterwegs. Die Infrastruktur in Madagaskar ist nicht mit dem europäischen Standard zu vergleichen. In den ländlicheren Regionen wie Miandrivazo oder auch im Kirindy Wald ist Strom tagsüber nicht durchgehend verfügbar und es empfiehlt sich daher, eine Powerbank mitzunehmen. In La Réunion sind die Strassen und die gesamte Infrastruktur auf einem guten Niveau. Der Standard der gewählten Hotels und Lodges der Reise reicht von relativ einfach bis zu sehr guten Mittelklasse-Hotels. Im Arrangement sind das Frühstück sowie eine weitere Mahlzeit pro Tag inbegriffen. Die Mahlzeiten können z.T. unterwegs auch als “Lunchbox“ oder als Picknick eingenommen werden.
Impfungen & Medikamente
Für die Einreise nach Madagaskar, La Réunion und Mauritius sind keine Impfungen vorgeschrieben. Malaria kommt in Madagaskar vor. Reisende sollten sich daher konsequent vor Mückenstichen schützen. Dazu zählen das Tragen heller Kleidung sowie der Einsatz von Mückenspray. Zusätzlich wird eine Prophylaxe mit Malaria-Medikamenten empfohlen. Welche Impfungen und Medikamente sinnvoll sind, sollte vor der Abreise mit dem Hausarzt oder dem Tropeninstitut abgeklärt werden. Detaillierte Auskünfte finden Sie unter www.healthytravel.ch. Bitte beachten Sie, dass aus Haftungsgründen die Reiseleitung keine Arzneimittel an die Reiseteilnehmer abgeben darf. Aus diesem Grund sind Sie gebeten, Ihre eigenen Medikamente mitzunehmen, bzw. vor Ort zu organisieren.
Versicherung
Eine Reise- und Annullierungskostenversicherung ist ratsam. Wir empfehlen den Abschluss der Travel Premium 365 von HanseMerkur: CHF 239.- pro Person (CHF 30’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt) oder CHF 389.- pro Familie (max. 2 Erwachsene, CHF 60’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt). Sie tritt nach Ihrer Anmeldung per sofort in Kraft und schützt Sie während den nächsten 12 Monaten nicht nur auf Ihrer cotravel Reise, sondern auch in Ihren weiteren Ferien vor finanziellem Schaden (u.a. Annullierungs- & Reiseabbruch-Versicherung, Rückreisekosten im Notfall aus dem Ausland, allfällige Mehrkosten uvm.). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cotravel.ch/reiseversicherung/ oder bei cotravel. Die Versicherung verlängert sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr. Wenn Sie eine Verlängerung nicht wünschen, müssen Sie bis 1 Monat vor Ablauf der Police bei der Versicherung kündigen. Bitte geben Sie uns auf dem Anmeldeformular an, ob wir Ihnen eine Versicherung ausstellen dürfen. Die Police ist nach Abschluss nicht erstattungsfähig.
Kosten einer Annullation/Änderung
Tritt der Kunde nach schriftlicher Anmeldung (=Buchungszeitpunkt) von der Reise zurück, werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr von CHF 100.- pro Person (max. CHF 200.- pro Auftrag) nachfolgende Kosten in Prozenten des gesamten Arrangementpreises (inkl. zusätzlich gebuchten Leistungen) erhoben (Ausnahmen sind anschliessend aufgeführt). Die Rücktrittserklärung muss zwingend schriftlich erfolgen. Der Rücktritt wird verbindlich, sobald er von cotravel schriftlich bestätigt wurde. Die nachfolgenden Regelungen (Stornobedingungen) gelten im Falle eine Rücktrittserklärung, wie auch für Änderungen durch den Kunden:
bis 45 Tage vor Abreise 30%
44-20 Tage vor Abreise 75%
19-0 Tage vor Abreise 100%
Ausnahme: No-show – Verpasst ein Passagier den Flug, so entfällt für den Reiseveranstalter jede Beförderungspflicht. Dies gilt insbesondere für Fälle von Flugplanverschiebungen. Ausgenommen von den Stornobedingungen sind individuelle Sonderleistungen, welche in der Regel nicht rückerstattungsfähig sind und mit 100% der Kosten verrechnet werden. Dazu zählen u.a. individuelle Flüge, Veranstaltungstickets, kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen. Wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, kann cotravel die Reise bis 2 Monate vor Abreise annullieren. Dem Kunden wird in diesem Fall der bezahlte Arrangementpreis erstattet.
Bewusstes Reisen & CO2-Kompensation
cotravel übernimmt Verantwortung und setzt sich weltweit für zukunftsorientierten Tourismus ein. Seit 2019 sind wir offiziell mit dem CSR Gütesiegel „TourCert“ für ein umfassendes Engagement ausgezeichnet worden. Als Teil der DERTOUR Suisse AG zählen wir damit zum ersten Reiseveranstalter in der Schweiz, der für sein nachhaltiges Engagement ausgezeichnet ist. Wir sind überzeugt, dass das Reisen nur auf der Basis von mehr Nachhaltigkeit eine vielversprechende Zukunft hat. Wir versuchen, zur Erhaltung kultureller Vielfalt und eines natürlichen Gleichgewichts in der Natur ebenso beizutragen wie zu besseren Lebensbedingungen und stabilen sozialen Verhältnissen in unseren Zielgebieten. Um die Umweltbelastung eines Fluges auf anderen Gebieten wieder auszugleichen, wurde die CO2-Kompensation geschaffen. Wir lassen es Ihnen frei zu entscheiden, ob Sie den CO2-Ausstoss durch eine Zahlung kompensieren wollen oder nicht. Ihr Beitrag fliesst in myclimate Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Zusammenarbeit mit Myclimate (www.myclimate.ch) arrangieren wir Ihnen gerne folgende Möglichkeit, Ihren CO2-Ausstoss auszugleichen: Von Zürich nach Antananarivo und retour von Mauritius nach Zürich – Economy – Flugdistanz: ca. 19’700 km Kompensationskosten: CHF 85.- (Stand November 2025, kann bis zur Abreise geringfügig variieren)
Vorbereitungstreffen
Die Reisenden treffen sich rund sechs Wochen vor Abreise zu einem fakultativen Infotreffen in Zürich. Das Ziel dieses Treffens ist es, die Mitreisenden kennen zu lernen und offene Fragen stellen zu können.
Einzelreisende
In der Regel sind ca. ein Drittel aller Teilnehmer Einzelreisende. Der Arrangementpreis beinhaltet die Übernachtungen in Doppelzimmern. Der Zuschlag für ein Doppelzimmer zur Alleinnutzung beträgt CHF 1’790.-.
Teilnehmer
Maximal können 20 Gäste an dieser Reise teilnehmen. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 15 Personen. Aufgrund der Bestimmungen des neuen Datenschutzgesetzes ist uns die Herausgabe einer Teilnehmerliste nicht gestattet.
