NZZ Reisen
STUDIENREISE JAPAN
| Termin: | 10.05. - 25.05.2025 |
| Fachbegleitung: | Thomas Stalder |
| Reiseleitung: | Susann Bovay |
| Min. Teilnehmerzahl: | 15 |
| Max. Teilnehmerzahl: | 25 |
| Freie Plätze: | Ausgebucht Zusatzreisen |
| Preis pro Person Doppelzimmer: | CHF 15950.- |
| Einzelzimmerzuschlag | CHF 3180.- |

Ein Land, wo der Sinn für Ästhetik tief verwurzelt und Teil des Alltagsverständnisses ist. Wo Traditionen und Philosophien das hochmodernisierte Leben auch heute noch durchwachsen und wo jedes Element mit einer sinnvollen Bedeutung versehen ist. Thomas Stalder – seit Jahrzehnten Japan-Enthusiast und SRF-Korrespondent vor Ort – begleitet Sie auf der Rundreise durch verschiedenste Regionen sowie an die zukunftsgerichtete Expo Osaka 2025, welche das vielfältige Bild Nippons wiedergeben.
Auch mitten in der pulsierenden, futuristischen Weltmetropole Tokio treffen Sie auf geschwungene Dachrinnen, zurechtgebogene Baumäste oder Schneidbewegungen, in denen ganze Weltbilder ihre mögliche Manifestation finden. In der alten Kaiserstadt Kyoto und der kurzzeitigen Haupt-stadt Nara atmen Sie überwältigende Geschichte in zeitgenössischer Atmosphäre, in ländlicheren Ortschaften besuchen Sie kleine Werkstätten, wo das japanische Verständnis für Schönheit und Qualität in Blattgold- oder Reisweinverarbeitung weiter gepflegt wird. Ob im heiligen Tempelbezirk des Berges Koyasan oder auf der einzigartigen Kunstinsel Naoshima – in Japan sein und dessen Ästhetik erleben, wird Ihre Sinne prägen.
Fortschritt und Traditionsbewusstsein in Eintracht

Tag 1/2: Zürich – Tokio
Mittags startet Ihr Direktflug mit Swiss zum Tokioter Flughafen Narita, wo Sie am nächsten Morgen landen. Ihr Transfer bringt Sie in die Millionen-Stadt, in der Tradition und Trends auf faszinierende Weise koexistieren. Eine erste Einführung in die umfassende Ästhetik, welche die japanischen Traditionen mitformt, erhalten Sie beim Besuch des Bonsai-Gartens Shunka-en. Dort treffen Sie den mehrfach ausgezeichneten Meister oder seine Schüler. Sie erklären Ihnen das auf buddhistischen Lehren basierende Weltbild von „wabi-sabi“ und wie dies in die Gestaltung von Baumformen einfliesst. Am Nachmittag begrüsst Sie Ihr Fachreferent Thomas Stalder. Sein erster Vortrag lässt Sie die Fülle und Tiefe an Informationen erahnen, die er Ihnen in den nächsten Tagen zu Japan vermitteln wird. Nach etwas Freizeit zum Ausruhen oder individuellen Auskundschaften Ihres Hoteldistrikts treffen Sie sich zum gemeinsamen Willkommensabendessen.
Tag 3/4: Tokio
Im Yoyogi-Park liegt der Meiji-Schrein – gewidmet dem gleichnamigen Kaiser, dessen Modernisierungspolitik im 19. Jh. den Begriff der Meiji-Restauration formte. Für Hochzeiten ein beliebter Ort, ist die Chance gross, dass Sie hier eine Festgesellschaft antreffen. Gleich nebenan geht es weitaus weltlicher zu: Um die Harajuku Station, wo sich die Fashion- und Nischen-begeisterte Tokioter Jugend trifft, entstehen Welttrends. Im Ginza-Viertel zeigt die Stadt ihr traditionelles Gesicht. Mit einem lokalen Architekturkenner gehen sie auf Erkundungstour und erhalten Aufschluss über die Bauplanung und die architektonischen Besonderheiten. Nach dem Nationalmuseum mit über 80 Nationalschätzen schlendern Sie durch das bei Hobbyköchen und Gastronomen sehr beliebte Kappabashi-Viertel. Nebst Geschirr und Küchenutensilien werden aus Kunststoff nachgebaute Lebensmittel feilgeboten. Nicht verpassen dürfen Sie das hoch frequentierte und trotzdem gemütliche Traditionsviertel Asakusa mit seinem rot leuchtenden Kaminarimon-Tor. Am Abend erläutert Thomas Stalder einprägsam weitere Themen des Landes.
Tag 5/6: Tokio – Kanazawa
Sie lernen das komfortabelste und zuverlässigste Transportmittel Japans kennen: Die Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge verbinden das ganze Land. Auf der JR Hokuriku Line überqueren Sie die Hauptinsel Honshu und erreichen Kanazawa am Japanischen Meer. Sie besuchen den berühmten Kenrokuen Garten – im 16. Jh. vom einflussreichen Clan der Maeda nach den sechs Prinzipien des Landschaftsgartenbaus angelegt. Der Name der Stadt, „goldenes Moor“, weist indes auf die historische Nähe zum Edelmetall hin: Sie werden Zeugen der sorg- und vielfältigen Verarbeitung von Blattgold. Nebst der gut erhaltenen Altstadt mit den charakteristischen Samurai-Behausungen entdecken Sie auf einem der Stadtmärkte typische traditionelle Produkte. Eine Busfahrt durch üppig bewachsene Berglandschaften führt Sie in ein traditionelles Dorf, wo man sich in der Zeit zurückversetzt fühlt. Nicht zuletzt dank des typischen Gassho-Häuserbaustils in der Form betender Hände und den Strohdächern. Hier erfahren Sie mehr über die heute noch aktive, damit verbundene traditionelle Lebensweise.
Tag 7: Kanazawa – Koyasan
Mit einem Express-Zug reisen Sie wieder südlich bis Osaka und von dort im Bus weiter in die UNESCO-klassierte Region Koyasan. Hier tauchen Sie ein in die spirituell-buddhistische Welt – eine verwunschene Berglandschaft, in der sich das Zentrum des japanischen Shingon-Buddhismus‘ befindet. Durchsäht mit über 100 Tempeln und einem sehr aktiven Kloster- und Pilgerleben, fasziniert die Region durch ihre Ruhe und die einnehmende Optik der religiösen Einrichtungen. Sie besuchen den Okunoin-Friedhof, eingebettet in die friedliche, spirituelle Atmosphäre eines Waldstücks. Das Reiho-kan-Museum präsentiert sich als Schatzkiste buddhistischer Kunst, deren Artefakte bis 1200 Jahre zurückreichen. Sie übernachten in einem tempeleigenen Ryokan, wo üblicher Hotelkomfort auf uralte japanische Gepflogenheiten trifft: Ihr Zimmer bietet typische Papierschiebetüren und einen nach Stroh duftenden Tatami-Boden – auf dem die tagsüber ordentlich verstauten Futon-Matratzen am Abend komfortabel zum Schlafen ausgebreitet werden. Nebst Erläuterungen rund um den Zen-Buddhismus, erhalten Sie zum Abendessen einen Geschmack der hoch entwickelten Tempelküche.
Tag 8: Koyasan – Nara
Wer früh aufstehen mag, ist dazu eingeladen, an einer Zen-Meditation der Tempelmönche teilzunehmen. Der Zen-Buddhismus wurde im 5. Jh. in Japan eingeführt und zählt heute zu einer der verbreitetsten buddhistischen Schulen des Landes. Nach dem Frühstück verlassen Sie die Entrücktheit des Koyasan und nähern sich Nara. Für kurze Zeit im 8. Jh. japanische Hauptstadt, gründet der Reichtum der religiösen Stätte in jener Epoche. Wilde Sika-Hirsche durchstreifen den Nara-Park, in dem sich der Tempel Todai-ji befindet: Im weltweit grössten Holzgebäude erblicken Sie den eindrücklichen Daibutsu, eine sitzende, 15 Meter hohe Buddha-Statue aus Bronze.
Tag 9: Nara – Himeji – Hiroshima
Im Express-Zug fahren Sie nach Kyoto, von wo Sie erneut den Shinkansen nehmen bis Himeji. Dort besuchen Sie die weisse, elegante Himeji-Burg: Als eine der zwölf Original-Burgen, die gänzlich durch Kriege und Erdbeben verschont blieben, gilt sie auch als eine der schönsten des Landes und ist als UNESCO-Weltkulturerbe klassiert. Sie spazieren durch die Gärten und über Pfade und fühlen förmlich die duftende, klassische Holzausstattung im Innern der imposanten Burg. Danach legen Sie die letzte heutige Strecke per Shinkansen nach Hiroshima zurück.
Tag 10: Hiroshima – Miyajima – Hiroshima
Mit der Fähre gelangen Sie am Morgen zur nahegelegenen Insel Miyajima – wörtlich „Schrein-Insel“ –, berühmt für ihre frei zirkulierenden, mehr als zahmen Rehe. Sie gilt zudem als eine der drei schönsten Landschaftsszenerien Japans. Der bei Flut im Wasser stehende Itsukushima-Schrein ist das Wahrzeichen der Insel und mit seinem weltberühmten, flammend roten „Torii“ Weltkulturerbe. Zurück in Hiroshima beschäftigen Sie sich im Peace Memorial Museum und im Friedenspark mit dem 6. August 1945 – dem Tag, an dem die Stadt ihre traurige Berühmtheit erlang.
Tag 11: Hiroshima – Naoshima
Zurück Richtung Osten fahren Sie mit dem Shinkansen nach Okayama, wo Sie die Fähre zur Insel Naoshima nehmen. Tadao Ando, David Hockney, Jackson Pollock, Yves Klein, Jasper Johns, James Turrell, Walter de Maria, Claude Monet – und ein Mini-James-Bond-Museum: Dem westlichen Publikum weitgehend unbekannt, wartet die kleine Museumsinsel mit einer grossartigen Fülle an räumlich grosszügigen Installationen auf Sie, um Ihnen die Kunst richtiggehend erlebbar zu machen. Sie besuchen das Chichu Art Museum. Das Benesse House, wo Sie die Nacht verbringen, ist ebenfalls Teil einer Kunsteinrichtung und bietet zudem weite Ausblicke auf das Seto Binnenmeer.
Tag 12/13: Naoshima – Kyoto
Im Hochgeschwindigkeitszug reisen Sie nach Kyoto. Zwei Tage widmen Sie der alten Kaiserstadt, die – von Kriegszerstörung verschont – zu Recht als Inbegriff der japanischen Kultur gilt. Sie entdecken u.a. den Kiyomizudera-Tempel mit wunderbarer Vegetation und Aussicht. Das Gion-Quartier ist legendär für seine Teestuben sowie die für den Westen mysteriöse, dort immer noch aktive Berufsgattung der gebildeten Unterhaltungskünstlerinnen. Ein Genuss für die Sinne ist der Nishiki-Markt. Von seinen Anfängen als Freiluft-Fischmarkt hat er sich zu einem Ort mit unglaublicher Sortimentsvielfalt entwickelt. Ein lokaler Architekturkenner bringt Ihnen indes die traditionelle Baukunst der Stadt näher. Am Fushimi Inari Schrein mit seinen Tausenden zinnoberroten Torii-Toren erfahren Sie mehr über den Shinto-Gott der Fruchtbarkeit, Inari, und den Fuchs als sein mythischer Bote in der Menschenwelt. In einer Sake-Brauerei führt Sie der Sake-Meister gekonnt in die Kunst der Reisweinherstellung ein.
Tag 14: Kyoto – Osaka – Kyoto
Nach diesem Schwelgen in der glorreichen Vergangenheit Japans tauchen Sie – kurz vor Schluss Ihrer Reise – in eine Welt unmittelbarer Zukunftsszenarien ein: Sie verbringen den Tag an der Expo 2025 Osaka. Situiert auf der künstlichen vorgelagerten Insel Yumeshima am westlichen Stadtende, widmen sich die Weltausstellung und ihre 153 Gastländer dem Thema „Designing Future Society for Our Lives“. Pavillons wie Projekte verfolgen dabei das übergeordnete Ziel, auf eine nachhaltige Entwicklung hinzuarbeiten. Das leichte Design und die Bauart des Schweizer Pavillons zeichnen sich derweil durch den kleinsten ökologischen Fussabdruck der Expo aus. Für die Gaststadt, die ganze Kansai-Region sowie Japan als Nation steht die Expo als Zeichen der Entwicklung, hin zu einer wirtschaftlich gedeihenden Gesellschaft, die imstande ist, soziale Probleme zu lösen durch eine Kombinierung von Technologie und physischem Raum.
Tag 15: Kyoto – Tokio
An den Nordbergen gelegen, entdecken Sie den Kinkaku-ji Tempel, bekannt als Goldener Pavillon. Ursprünglich Alterswohnsitz des Shogun Ashikaga Yoshimitsu aus dem 14. Jh., zählt er zu einem der vielen UNESCO-Weltkurbeerbe-Stätten, die sich in Kyoto auf engem Raum sammeln. Seine zwei obersten Stockwerke sind vollständig mit Blattgold überzogen. Zum Abschluss besuchen Sie den Arashiyama Distrikt. Er ist durchzogen von Tempeln und Schreinen – doch die wahre Attraktion ist sein berühmter Bambushain, dessen mythisches Rascheln eine besondere Atmosphäre schafft. Danach bringt Sie der Tokaido Shinkansen zurück nach Tokio, wo Sie Ihre Eindrücke Japans beim Abschiedsessen Revue passieren lassen.
Tag 16: Tokio – Zürich
Ein Transfer bringt Sie zum Flughafen Tokio-Narita, von dem am Vormittag der bequeme Swiss-Direktflug startet. Dank der Zeitverschiebung landen Sie am Abend des gleichen Tages in Zürich.







Die 16-tägige Reise kostet CHF 15‘950.-.
Zahlungskonditionen: 30% fällig bei der Anmeldung, der Rest 45 Tage vor Abreise. Dies gilt auch für Online-Buchungen. Zahlung mit Kreditkarte ist möglich.
Inbegriffen: internationale Flüge mit Swiss in der Economy-Klasse (inkl. Flugtaxen von CHF 526.-, Stand Juli 2024), alle Transfers, Hotelunterkünfte auf der Basis Doppelzimmer, Frühstück und eine weitere Mahlzeit pro Tag, andere Transportmittel (Fähre, Zug), alle Eintritte und Gebühren gemäss Programm, Trinkgelder für lokale Leistungsträger, Audio-System auf Rundgängen, Fachvorträge und Begleitung durch Thomas Stalder an 9 Reisetagen, Begleitung durch lokale Deutsch-sprechende Reiseleiter, cotravel-Reiseleitung.
Nicht inbegriffen: allfällige Impfungen oder Einreisevoraussetzungen, Getränke, Versicherungen, persönliche Auslagen. Einzelzimmerzuschlag CHF 3'180.-.
Programmänderungen vorbehalten.
Plätze in der Business-Klasse auf Anfrage; der Aufpreis beträgt CHF 6'450.- pro Person.
Plätze in der Premium Economy-Klasse auf Anfrage; der Aufpreis beträgt CHF 1'390.- pro Person.
Vertragspartner ist cotravel, DERTOUR Suisse AG. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der DERTOUR Suisse AG (www.cotravel.ch/arvb/).


Der Stil der NZZ Reisen
Jede Reise ist ein Unikat. Das Produkt entsteht in Zusammenarbeit mit Journalisten, die durch ihre langjährigen Tätigkeiten ausgewiesene Experten für das jeweilige Land sind – und unterwegs als Referenten und Moderatoren einen unvergleichlichen Mehrwert darstellen – sowie dem für diese Art von Reisen spezialisierten Veranstalter. Unverkennbares Merkmal sind besondere Begegnungen vor Ort, die einmalige Einblicke in das Leben und das Funktionieren der Gesellschaft gewähren. Die Reisen sollen authentisch sein, die Augen öffnen für das Schöne, den Sinn schärfen für das Unschöne. Wer offen ist für Neues, fühlt sich wohl auf den Reisen, bei denen man mit Fachexperten die Welt auf eine andere Art entdeckt.
Fachreferent und Begegnungen vor Ort
Aktuelle Anlässe können es notwendig machen, dass der Fachreferent seiner Pflicht nachgehen und für seine Arbeitgeber Bericht erstatten muss. Es kann also vorkommen, dass Referate auf andere Tage verschoben werden. Gleiches gilt für die erwähnten Gesprächspartner vor Ort. Sollte Ihr Fachreferent nachweislich krank werden, ist cotravel verpflichtet, dass ein gleichwertiger, kompetenter Ersatz gestellt wird.
Anforderungsprofil
Diese Reise hebt sich von normalen Rundreisen ab, soll authentisch sein und richtet sich an ein aufgestelltes Publikum jeden Alters. Es ist wichtig, dass die Teilnehmer flexibel und kompromissbereit sind, man sollte offen sein für Neues und Freude daran haben, die Andersartigkeit der bereisten Region zu entdecken. Eine Reise durch Japan ist ein spannendes und trotz aller Moderne exotisches Erlebnis. Ihre Reiseleitung wird Ihnen unterwegs als Ratgeber dienen, um Fettnäpfchen zu umgehen und die teils ungewohnten Sitten und Regeln zu erklären, auf die Japaner grossen Wert legen. Wann bleiben die Schuhe draussen, welche Slipper trägt man in welchem Raum und wie und in welcher Reihenfolge benutzt man die Bäder richtig. Höflichkeit wird in Japan grossgeschrieben. Auch wenn einmal etwas nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht, sollten Reisende immer freundlich und höflich bleiben. Die Gruppe wird durch einen deutschsprachigen lokalen Guide begleitet, manche der Sonderführungen sind jedoch nur in Englisch möglich.
Klima
Der Mai ist eine ideale Reisezeit für Japan. Die Hitze des Sommers hat noch nicht eingesetzt und die Temperaturen bewegen sich in Tokio am Pazifik zwischen 15°C - 23°C sowie in Kanazawa am Japanischen Meer zwischen 12°C - 22°C. Die Landschaft ist in ihrer Frühlingspracht.
Einreise
Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise in Japan einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Touristenvisum ist nicht erforderlich.
Impfungen & Medikamente
Für die Einreise nach Japan sind keine Impfungen vorgeschrieben. Welche Impfungen individuell sinnvoll sind, sollte vor der Abreise mit dem Hausarzt oder dem Tropeninstitut abgeklärt werden. Detaillierte Auskünfte finden Sie unter www.healthytravel.ch.
Bitte beachten Sie, dass aus Haftungsgründen die Reiseleitung keine Arzneimittel an die Reiseteilnehmer abgeben darf. Aus diesem Grund sind Sie gebeten, Ihre eigenen Medikamente mitzunehmen, bzw. vor Ort zu organisieren.
Transport
Die Direktflüge Zürich-Tokio-Zürich sind bei der Swiss gebucht. Die ungefähre Flugdauer beträgt:
Zürich – Tokio: 12h45 / Tokio – Zürich: 14h25
Die Transportmittel in Japan sind auf hohem Niveau. Sie sind in komfortablen Reisebussen unterwegs und weite Strecken legen Sie in den Shinkansen-Hochgeschwindigkeits-zügen zurück. Mit Fähren gelangen Sie auf die kleineren Inseln. In den Städten nutzen Sie zusätzlich Taxis.
Unterkunft/Mahlzeiten
Übernachten werden Sie fast ausschliesslich in sehr guten 4*- oder 5*-Hotels. Für die Unterkunft in Koyasan haben wir ein Ryokan in einem Tempel gewählt; dieses ermöglicht ein sehr authentisches Erlebnis. Die Böden sind hier mit den typischen Tatami-Matten ausgelegt und die Wände und Türen mit Papier bespannt. Geschlafen wird auf komfortablen Futon-Matratzen, welche nach dem Essen in den Zimmern ausgerollt werden. Die Zimmer verfügen über ein eigenes WC. Duschen sind im gemeinsam genutzten Bad mit kleinem Heisswasserbecken vorhanden.
Im Arrangement sind das Frühstück sowie eine weitere Mahlzeit pro Tag inbegriffen. Wer noch nicht wirklich mit Japan in Berührung kam, denkt beim Stichwort "japanische Küche" oft erstmal an Sushi – rohen Fisch. Tatsache ist jedoch, dass dieser nur ein Teil des umfangreichen kulinarischen Kosmos des Landes ist. Nippons Gastronomie hat sich dem Westen geöffnet, serviert von allem nur das Beste – und Tokio darf sich rühmen, weltweit die höchste Dichte an Michelin-Sternen zu besitzen. Kulinarisch ist Japan eines der faszinierendsten Ziele überhaupt. Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten werden nach der Rückkehr in die Schweiz enttäuscht sein festzustellen, wie niedrig die Qualität der bei uns verwendeten Produkte oft ist. Für die japanische Haute Cuisine steht „Kaiseki“. Dieses aufwendige Genusserlebnis, bestehend aus einer Vielzahl kleiner Leckerbissen, verkörpert die drei Ideale der japanischen Küche – guten Geschmack, dekoratives Anrichten und erlesenes Geschirr – und gilt deshalb als Krönung der einheimischen Kochkunst. Fleisch kam wegen der isolierten Insellage, und wohl auch aus religiösen Gründen, lange Zeit kaum auf den Tisch. In den zurückliegenden Jahrzehnten haben Japaner jedoch ausgiebig ganz eigene Köstlichkeiten wie Teppanyaki, Shabu und Sukiyaki entwickelt. Sehr gut schmeckt das marmorierte japanische Rindfleisch, welches nicht nur aus Kobe stammt. Ein besonderes und international weniger bekanntes Kapitel der japanischen Küche sind Nudeln. Viele Japaner sind süchtig nach Soba, Udon oder Ramen. Sie essen diese meist in Brühe angerichteten Teigwaren zu jeder Tageszeit. Diese Liste liesse sich noch lange fortsetzen. Auf Ihrer Reise begegnen Sie den verschiedensten regionalen Kochstilen und Spezialitäten, erleben Gourmetrestaurants ebenso wie Landgasthöfe. Jeder Tag bringt neue Erlebnisse und am Ende der Reise werden Sie erstaunt sein, wie vielfältig die Küche Nippons ist.
Versicherung
Eine Reise- und Annullierungskostenversicherung ist ratsam. Wir empfehlen den Abschluss der Travel Premium 365 von HanseMerkur: CHF 239.- pro Person (CHF 30’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt) oder CHF 389.- pro Familie (max. 2 Erwachsene, CHF 60’000.- pro Jahr Annullierungskosten gedeckt). Sie tritt nach Ihrer Anmeldung per sofort in Kraft und schützt Sie während den nächsten 12 Monaten nicht nur auf Ihrer cotravel Reise, sondern auch in Ihren weiteren Ferien vor finanziellem Schaden (u.a. Annullierungs- & Reiseabbruch-Versicherung, Rückreisekosten im Notfall aus dem Ausland, allfällige Mehrkosten uvm.). Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cotravel.ch/reiseversicherung/ oder bei cotravel. Die Versicherung verlängert sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr. Wenn Sie eine Verlängerung nicht wünschen, müssen Sie bis 1 Monat vor Ablauf der Police bei der Versicherung kündigen. Bitte geben Sie uns auf dem Anmeldeformular an, ob wir Ihnen eine Versicherung ausstellen dürfen. Die Police ist nach Abschluss nicht erstattungsfähig.
Kosten einer Annullation/Änderung
Tritt der Kunde nach schriftlicher Anmeldung (=Buchungszeitpunkt) von der Reise zurück, werden zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr von CHF 100.- pro Person (max. CHF 200.- pro Auftrag) nachfolgende Kosten in Prozenten des gesamten Arrangementpreises (inkl. zusätzlich gebuchten Leistungen) erhoben (Ausnahmen sind anschliessend aufgeführt). Die Rücktrittserklärung muss zwingend schriftlich erfolgen. Der Rücktritt wird verbindlich, sobald er von cotravel schriftlich bestätigt wurde. Die nachfolgenden Regelungen (Stornobedingungen) gelten im Falle eine Rücktrittserklärung, wie auch für Änderungen durch den Kunden:
bis 50 Tage vor Abreise 30%
49-20 Tage vor Abreise 50%
19-0 Tage vor Abreise 100%
Ausnahme: No-show – Verpasst ein Passagier den Flug, so entfällt für den Reiseveranstalter jede Beförderungspflicht. Dies gilt insbesondere für Fälle von Flugplanverschiebungen. Ausgenommen von den Stornobedingungen sind individuelle Sonderleistungen, welche in der Regel nicht rückerstattungsfähig sind und mit 100% der Kosten verrechnet werden. Dazu zählen u.a. individuelle Flüge, Veranstaltungstickets, kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen. Wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, kann cotravel die Reise bis 2 Monate vor Abreise annullieren. Dem Kunden wird in diesem Fall der bezahlte Arrangementpreis erstattet.
Bewusstes Reisen & CO2-Kompensation
cotravel übernimmt Verantwortung und setzt sich weltweit für zukunftsorientierten Tourismus ein. Seit 2019 sind wir offiziell mit dem CSR Gütesiegel „TourCert“ für ein umfassendes Engagement ausgezeichnet worden. Als Teil der DERTOUR SUISSE AG zählen wir damit zum ersten Reiseveranstalter in der Schweiz, der für sein nachhaltiges Engagement ausgezeichnet ist. Wir sind überzeugt, dass das Reisen nur auf der Basis von mehr Nachhaltigkeit eine vielversprechende Zukunft hat. Wir versuchen, zur Erhaltung kultureller Vielfalt und eines natürlichen Gleichgewichts in der Natur ebenso beizutragen wie zu besseren Lebensbedingungen und stabilen sozialen Verhältnissen in unseren Zielgebieten. Um die Umweltbelastung eines Fluges auf anderen Gebieten wieder auszugleichen, wurde die CO2-Kompensation geschaffen. Wir lassen es Ihnen frei zu entscheiden, ob Sie den CO2-Ausstoss durch eine Zahlung kompensieren wollen oder nicht. Ihr Beitrag fliesst in myclimate Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Zusammenarbeit mit Myclimate (www.myclimate.org) arrangieren wir Ihnen gerne folgende Möglichkeit, Ihren CO2-Ausstoss auszugleichen:
Zürich-Tokio-Zürich – Economy Class – Flugdistanz: ca. 19’200 km – Kompensationskosten: CHF 97.- pro Person (Stand Juli 2024, kann bis zur Abreise geringfügig variieren).
Vorbereitungstreffen
Die Reisenden treffen sich rund sechs Wochen vor Abreise zu einem fakultativen Infotreffen in Zürich. Das Ziel dieses Treffens ist es, die Mitreisenden kennen zu lernen und offene Fragen stellen zu können.
Einzelreisende
In der Regel sind ca. ein Drittel aller Teilnehmer Einzelreisende. Der Arrangementpreis beinhaltet die Übernachtungen in Doppelzimmern. Der Einzelzimmerzuschlag für diese Reise beträgt CHF 3'180.-.
Teilnehmer
Maximal können 25 Gäste an dieser Reise teilnehmen. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 15 Personen.
