Erlebnisberichte

BERICHT: Simbabwe Highlights

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14. Juli 2026 von Dorothée Rauber da Costa

Unsere Reiseleiterin Dorothée war im Mai 2026 mit unserer exklusiven Kleingruppe in Simbabwe unterwegs. Auf der Studienreise mit Fachreferent Bartholomäus Grill erlebte die Gruppe ein Land voller Kontraste: weite Landschaften, eindrückliche Begegnungen, bewegende Geschichten und unvergessliche Naturmomente. Hier teilt Dorothée ihre persönlichen Highlights dieser aussergewöhnlichen Reise.

 

Begegnung auf einer kommerziellen Farm
Ein besonders eindrücklicher Besuch führte uns auf eine kommerzielle Farm. Der Besitzer empfing uns mit viel Herzblut und gab spannende Einblicke in seine Tabakproduktion. Offen erzählte er von den Herausforderungen der Landwirtschaft in Simbabwe, von Landenteignung, wirtschaftlichem Druck und seinem ungebrochenen Willen, weiterzumachen. Heute beschäftigt er rund 200 Menschen aus der Region. Auch seine unkonventionelle Weinproduktion sorgte für viele heitere Momente und machte diesen Besuch zu einer sehr persönlichen Begegnung.

 

Great Zimbabwe Ruins
Mitten in grünen Hügeln liegen die Great Zimbabwe Ruins, die ehemalige Hauptstadt eines mächtigen afrikanischen Reiches. Die grosszügigen Steinbauten, einst königlicher Palast und politisches Machtzentrum, haben uns tief beeindruckt. Unser junger lokaler Führer vermittelte die Geschichte dieser vergangenen Hochkultur mit grosser Begeisterung und liess die Bedeutung dieses ausserordentlichen Ortes lebendig werden.

 

Das Gogo Olive Projekt
Sehr berührend war der Besuch des Gogo Olive Projekts. Diese Strick-Charity unterstützt Frauen nach einem Gefängnisaufenthalt dabei, wieder Fuss zu fassen. Viele von ihnen sassen stellvertretend für ihre Männer im Gefängnis. Mit der Herstellung liebevoll gestrickter afrikanischer Tiere erhalten sie nicht nur ein eigenes Einkommen, sondern auch neue Perspektiven. Die Begegnung mit den Frauen und ihren Geschichten hat uns nachhaltig bewegt.

 

Weite Landschaften und stille Momente
Immer wieder waren es auch die Landschaften, die uns innehalten liessen. Unendliche Weiten ohne sichtbare Zeichen von Zivilisation, sanfte Hügel, grüne Täler, markante Felsformationen und stille Naturmomente begleiteten unsere Reise. Diese Weitsicht tat der Seele gut und machte selbst längere Fahrten zu eindrücklichen Erlebnissen.

 

Victoria Falls
Kurz nach der Regenzeit zeigten sich die Victoria Falls in ihrer ganzen Kraft. Die Wassermassen, die tosende Gischt und das Donnern des Sambesi waren überwältigend. Rund 500 Millionen Liter Wasser stürzen hier pro Minute in die Tiefe – ein Naturschauspiel, das man nicht nur sieht, sondern mit allen Sinnen erlebt.

 

Nashorn-Safari zu Fuss
Ein weiterer Höhepunkt war die Nashorn-Safari zu Fuss. In Einerkolonne machten wir uns gemeinsam mit unserem Guide auf die Suche – und wurden schon bald fündig. Diesen mächtigen Tieren ohne schützendes Fahrzeug und aus nur rund zehn Metern Entfernung gegenüberzustehen, war ein intensiver und unvergesslicher Moment.

 

Simbabwe hat uns mit seiner landschaftlichen Vielfalt, seiner bewegten Geschichte und seinen herzlichen Menschen tief beeindruckt. Es waren nicht nur die grossen Naturwunder, sondern vor allem die persönlichen Begegnungen und stillen Augenblicke, die diese Reise so besonders machten.