18. Juni 2026 von Janine Steinegger
Unsere Senior Projektleiterin Janine Steinegger ist bereits mehrmals durch Irland gereist und doch hat sie die Insel jedes Mal neu erlebt. Aus diesen persönlichen Eindrücken ist eine Reise entstanden, die nicht nur die bekannten Höhepunkte Irlands zeigt, sondern auch jene stillen, überraschenden Momente, die lange nachklingen: Begegnungen mit Menschen vor Ort, Landschaften voller archaischer Kraft, Spuren von Literatur, Musik und Geschichte und immer wieder dieses besondere Gefühl, dass Mythos und Wirklichkeit auf der Grünen Insel ganz selbstverständlich ineinanderfliessen.

Irland begeistert nicht laut, sondern leise und nachhaltig. Es ist die besondere Mischung aus landschaftlicher Weite, kultureller Tiefe und jener feinen Prise Magie, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Die Insel präsentiert sich in unzähligen Grüntönen – satt, weich, nuanciert. Eine Landschaft, die nie monoton wirkt, sondern das Auge stets neu herausfordert und gleichzeitig zur Ruhe kommen lässt. Doch Irland ist mehr als Natur: Es ist ein Land der Geschichten. Mystische Grabstätten, keltische Spuren und uralte Überlieferungen prägen bis heute das Lebensgefühl. Selbst im Alltag begegnet man diesem feenhaften Erbe etwa in der Achtung vor Weissdornbüschen, denen man aus Respekt vor den darin wohnenden Feen nicht zu nahe kommt.
Geschichte, die greifbar wird
In Belfast wird die jüngere Vergangenheit lebendig: Gespräche mit Zeitzeugen und Einblicke in die berühmten Murals an der Falls Road und der Shankill Road eröffnen ein differenziertes Verständnis des Nordirlandkonflikts und seiner Nachwirkungen.

Natur von monumentaler Kraft
Entlang der rauen Nordküste beeindruckt der Giant’s Causeway mit seinen geometrischen Basaltsäulen, ein Naturphänomen zwischen Wissenschaft und Mythos. Ebenso eindrücklich zeigen sich der Glenveagh Nationalpark, Connemara und der Burren: Landschaften, die seit Jahrtausenden bestehen und bis heute ihre archaische Kraft bewahrt haben.

Zwischen Literatur, Kultur und Alltag
Die Reise führt auch auf die Spuren grosser Persönlichkeiten: zum Grab von W.B. Yeats in Sligo und zum Rückzugsort von Heinrich Böll auf Achill Island. Traditionelle Musik im Coleman Irish Music Centre oder in gemütlichen Pubs macht das kulturelle Erbe unmittelbar erlebbar.

Begegnungen, die bleiben
Besondere Momente entstehen dort, wo Irland persönlich wird: beim Austausch mit lokalen Persönlichkeiten, beim Besuch einer Whiskey-Destillerie mit Degustation oder bei Einblicken in das Leben auf einer Farm mit Hütehunden.

Eine Reise durch Zeit und Identität
Von der 5000 Jahre alten Kultstätte Newgrange über frühchristliche Klöster bis hin zur lebendigen Hauptstadt Dublin spannt sich ein weiter historischer Bogen. Orte wie Trinity College oder St. Patrick’s Cathedral verbinden Vergangenheit und Gegenwart auf eindrückliche Weise.
Studienreise Irland April 2027













