14. Juli 2026 von Svenja Ciriack
Unsere Projektleiterin Svenja Ciriack war im Mai 2026 als Reiseleiterin auf unserer Studienreise nach China, Tibet und Nepal unterwegs. Eine besondere Reise mit knapp 5000 km über Land war nebst dramatischen Landschaftsbildern und unzähligen Eindrücken geprägt von vielfältigen Highlights, die sie Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Peking
Peking war immer ein langersehntes Ziel von mir – nicht allein nur wegen der beeindruckenden historischen Sehenswürdigkeiten, die dort auf einen warten, sondern auch als Sprungbrett in die Tiefe dieser einzigartigen Kultur. Und in der Tat wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Auch wenn uns teilweise der Dichtestress der Massen etwas zugesetzt hat, so war es dennoch ein Highlight nach dem anderen, die mit dem Besuch der Verbotenen Stadt, des Himmelstempels und der Chinesischen Mauer auf uns warteten. Abgerundet wurde das Erlebnis mit dem Einstieg in einen Hochgeschwindigkeitszug nach Xi’an und zu beobachten, wie das moderne Alltagsleben für die Chinesen funktioniert.
Xi’an
In Xi’an erwartete uns unsere liebevolle Reiseleiterin Karin, die uns viel zum Gesellschaftssystem Chinas erklärte und uns verständlich macht, wie die einzelnen Generationen Chinas geprägt sind. Karin selbst war ein Highlight, da sie uns souverän durch die Massen der Besucherströme der beeindruckenden Terracotta-Armee führte und uns leidenschaftlich ihre Wahlheimatstadt zeigte.
Lhasa-Bahn
Ein Highlight jagt das andere, und so wartete mit dem Einsteigen auf die Lhasa-Bahn ein weiterer Höhepunkt auf uns. Die Bahn selbst war nicht nennenswert, aber die gesamte Strecke, die auf über 5000m ü.M. anstieg und in Lhasa auf 3650m endete, war doch sehr beeindruckend. Die Morgendämmerung mitten in der Prärie, die sanften Farben des Himalayas mit seinen teilweise schneebedeckten Bergen, die Weite, die blauen Bergseen… und das Gefühl, aufs Dach der Welt zu fahren, waren ein einmaliges Erlebnis.
Lhasa
Direkt am 1. Tag in Lhasa wartete das absolute Highlight auf uns: der Potala-Palast! Majestätisch säumt er das Bild der Hauptstadt und allein der Anblick lässt ahnen, welchen Schauplatz dieses thronende Bauwerk in der Historie Tibets eingenommen hat. Gut 365 Stufen mussten wir erst einmal bewältigen, um das Innere des UNESCO-Weltkulturerbes zu gelangen und die Grab-Chörten der bisherigen Reinkarnationen des Dalai-Lamas zu sehen.
Gyantse
Der erste Halt unserer Reise durch Tibet, nachdem wir Lhasa verlassen hatten, überraschte uns alle sehr. Nachdem doch auch in Lhasa und sonst überall in Tibet der chinesische Einfluss stark zu sehen ist, haben wir in Gyantse noch ein Stück Ursprünglichkeit spüren dürfen. Besonders der Besuch des bedeutenden Kumbum-Klosters liess einen bleibenden Eindruck: wir waren – bis auf ein weiterer Tourist – die einzigen Ausländer dort, sonst wurde der Ort ausschliesslich von einheimischen Pilgern heimgesucht. Die Stimmung war einzigartig und die Tibeter bei ihren hingebungsvollen Gebeten zu beobachten, faszinierte und beruhigte uns gleichermassen. Abgesehen davon ist die noch verbliebende Tempelkunst und Malereien sehr beeindruckend und war mitunter eine der Schönsten auf der ganzen Reise.
Everest am Morgen
Der wahrscheinlich unvergesslichste Moment unserer Reise war der erste Anblick des Mount Everest im Morgenrot. Der Wettergott war mit uns und eröffnete uns dieses einzigartige Panorama von fünf 8000ern auf einer Passhöhe von 5000m bei klarstem Wetter. Anschliessend folgte der Besuch des Basecamps, wo wir auf 5200m dem grössten Berg der Welt gut 8km nah kamen – ein grandioses Gefühl. Ebenfalls dort besuchten wir mit Rongbuk das höchstgelegenste Kloster der Welt. Insgesamt gehörte dieser Tag zum bedeutendsten Highlight unserer Reise.
Nepal
Nach so vielen gigantischen Höhepunkten in China & Tibet wartete nun auch noch in Nepal ein abschliessendes Highlight: das Luxusresort in Dhulikel war nach körperlich doch recht anstrengenden Tagen ein willkommender Erholunsstopp auf der Reise. Nicht nur, dass die Kommunikationsbarriere dank Englischsprechenden Nepalis wieder aufgehoben war (denn in China konnten wir uns meist nur mit Übersetzungsapps verständigen), sondern auch die willkommende Art der Nepalis sowie das leckere Essen war für uns eine begrüssende Abwechselung. Und vor allem das Abschiedsmittagessen bei der Bouddanath Stupa war ein krönender Abschluss unseres Abenteuers.


































