Erlebnisberichte

Bericht: Vietnam mal anders

< Zurück zur Übersicht
Studienreise-Ninh Binh-Vietnam

07. Januar 2020 von Werner Eggimann

Nomen est omen – die Erwartungen der Cotravel-Gäste, Vietnam einmal abseits der Touristenrouten zu bereisen und doch nicht auf einen gewissen Luxus verzichten zu müssen, wurden auf dieser Reise vom 27.10. – 15.11.2018 voll erfüllt. Aber auch Übernachtungen in einem typisch vietnamesischen Hotel oder in einem idyllisch am Lak Lake gelegenen Zeltcamp durften nicht fehlen! Nachfolgend ein paar Impressionen von unterwegs vom Cotravel Reiseleiter Werner Eggimann.

Im nördlichen Hochland von Mai Chau waren wir sowohl auf dem Velo als auch zu Fuss bei den Minoritäten der Thai unterwegs. In ganz Vietnam existieren übrigens 54 ethnische Minderheiten.

 

Weiter ging die Fahrt nach Ninh Binh, wo wir in den Genuss einer beschaulichen Bootsfahrt kamen.

 

Höhepunkt jeder Vietnamreise ist natürlich der Besuch der Halong Bay. Im Gegensatz zu den allermeisten anderen Booten kreuzte unsere gecharterte Cotravel – Dschunke nicht nur für eine, sondern für zwei Übernachtungen in der Bucht, was eine Routenführung fernab von den übrigen Hunderten von Schiffen ermöglichte. Ein unschätzbarer Vorteil!

 

Die Halong Bay umfasst 1‘969 Inseln und eine Fläche von 1‘533 qkm.

Nach den erholsamen Tagen in der „Bucht des untertauchenden Drachens“ (so heisst die Halong Bay übersetzt) verliessen wir über Hanoi den Norden Vietnams und flogen nach Buon Me Thout im südlichen Hochland. Dort angekommen staunten die Cotraveller nicht schlecht, als ihnen die überraschende Möglichkeit geboten wurde, an dem Ufer des Lak Lakes einen im Arrangement inbegriffenen Elefantenritt zu unternehmen! Zwei Nächte verbrachten wir dann im „Tented Camp“, einer Unterkunft mit komfortablen Zelten mit festem Boden und einwandfreien sanitären Einrichtungen, wunderschön am Ufer des Lak Sees gelegen. Eine Wanderung führte uns durch verschiedene Kaffeeplantagen zu einem Wasserfall, wo uns ein mit viel Liebe zubereitetes Picnic erwartete, selbst wenn die gegrillten Hühnerbeine keinen reissenden Absatz fanden….

Um so wohltuender dann der Fusspflegeservice des Camps!

Von der originellen und gemütlichen Zeltunterkunft führte uns eine längere Busfahrt via Daknong dem legendären Ho Chi Minh Pfad entlang nach Saigon (oder offiziell Ho Chi Minh Stadt).

 

Nach einer Übernachtung im berühmten Rex Hotel in Saigon erkundeten wir während zweier Tage das eindrückliche Mekongdelta, flächenmässig ungefähr so gross wie die Schweiz. Dabei kam auch die Erholung in den direkt an den Mündungsarmen des etwa 4‘500 km langen Mekongs gelegenen Unterkünften nicht zu kurz.

Der krönende Abschluss der gelungenen Reise „Vietnam mal anders“ bildete ein kurzer Aufenthalt im traumhaft schönen Green Bay Resort am Golf von Siam nahe der Grenze zu Kambodscha auf der Insel Phu Quoc, welche wir in einem Schnellboot erreichten.

 

Auf dem Weg zurück in die Schweiz blieb noch Zeit für eine ausführliche Besichtigung Saigons. Fazit: Wir haben tatsächlich unterwegs Gegenden besucht und Routen gewählt, wo kaum andere Touristengruppen anzutreffen waren. Nur schon diese Tatsache macht diese Reise sehr speziell und einzigartig!