22. Januar 2026 von Vanessa Bonan
Im November durfte ich eine Gruppenreise in den Oman organisieren und persönlich als Reiseleiterin begleiten. Der Oman ist ein Land voller Gegensätze und Überraschungen: moderne Städte, uralte Traditionen, spektakuläre Landschaften und eine Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht. Unsere Route führte uns von der Hauptstadt Muscat über das beeindruckende Gebirge des Jebel Akhdar, weiter nach Nizwa, in die endlosen Dünen der Wahiba Sands, zum Küstenort Sur und schliesslich zurück nach Muscat – bevor wir die Reise mit einem Abstecher ins tropische Salalah abrundeten.
Es war eine Reise voller Kontraste: majestätische Berge, lebendige Städte, endlose Wüsten und grüne Oasen. Hier sind meine fünf persönlichen Highlights:
Muscat & die Sultan-Qabus-Moschee
Muscat ist eine Stadt, die Ruhe ausstrahlt – trotz ihrer Grösse und Bedeutung. Besonders am späten Nachmittag, wenn die Sonne langsam untergeht und die Stadt in goldene und roséfarbene Töne taucht, entfaltet sie ihre ganze Magie. Ein absolutes Muss ist der Besuch der Sultan-Qabus-Moschee, eines der grössten islamischen Gotteshäuser weltweit. Selbst beim zweiten Mal hat mich die Moschee tief beeindruckt: die gewaltige Kuppel, die filigranen Mosaike, der riesige handgeknüpfte Teppich – einfach überwältigend.
Jebel Akhdar & der Aufenthalt im Anantara Resort
Der Jebel Akhdar – „der grüne Berg“ – ist ein Ort, der Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Nach den lebhaften Eindrücken Muscats war das Gebirge wie ein Ruhepol. Unser Aufenthalt im Anantara Resort war ein Traum: luxuriös, aber harmonisch in die Natur eingebettet. Die kleine kulturelle Wanderung durch die Bergdörfer mit Blick auf die Terrassenfelder war ein besonderes Erlebnis. Die Aussicht über die Schluchten ist spektakulär, und wenn die Sonne abends die Berge in warme Farben taucht, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Ein weiteres Highlight: das Frühstücksbuffet auf der Sonnenterrasse – mit Blick auf die Berge und einer Auswahl, die keine Wünsche offenliess. Für mich einer der magischsten Orte im Oman.
Nizwa & der Viehmarkt
Nizwa ist nach wie vor meine Lieblingsstadt im Oman. Die Mischung aus malerischem Souq, kleinen Läden und Rooftop-Cafés macht sie einzigartig. Besonders eindrucksvoll war der Viehmarkt am Freitag – ein quirliges Spektakel, bei dem Händler ihre Tiere präsentieren und lautstark feilschen. Hier spürt man das echte Leben des Oman, bei dem sich Einheimische und Touristen drängen. Laut, lebendig, authentisch – ich wollte es auf keinen Fall verpassen, und es hat sich gelohnt!
Wahiba Sands & der Wüstenapéro
Die Wahiba Sands waren pure Abenteuerlust! Schon die Fahrt ins Wüstencamp war aufregend, und die Übernachtung im eigenen Zelt unvergesslich. Mein persönliches Highlight: der Wüstenapéro auf den Dünen. Wunderschöne Sitzkissen, kleine Leckereien, ein Glas Wein und die untergehende Sonne über den Sanddünen – ein perfekter Auftakt für unseren Aufenthalt in der Wüste.
Die Wadis – Natur pur
Ein Oman-Besuch ohne Wadis? Unvorstellbar! Diese grünen Oasen inmitten der kargen Landschaft sind wahre Naturwunder. Das Wadi Bani Khalid mit seinen türkisfarbenen Pools lud zum Schwimmen ein – ein echtes Paradies. Noch beeindruckender fand ich aber das fast unberührte Wadi Al Arbeieen: wilde Landschaft, grandiose Aussicht und ein gemütliches Picknick mitten in der Natur. Hier spürt man die ursprüngliche Schönheit des Oman.
Diese Reise war für mich eine perfekte Mischung aus Kultur, Natur und besonderen Momenten. Der Oman hat mich einmal mehr verzaubert – und ich freue mich schon darauf, wiederzukommen.





























